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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1889-01-01 · 20. Jahrgang Nᵒ 52. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
20 (1889)
Issue
20. Jahrgang Nᵒ 52.
Date
1889-01-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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r ' •Mat der «lradea Hetzern an« braten kSnoea. Der »BacNuö gqtffemitimü' Hai aber Oottlai, feine rvidemtfche üdcaft verlor«» aast tfbtrt not die. welche ihn aaüftreuea — da» feStnt die bereain, polnischen Joarnoltsten doch beherzigen, die •« jede« Brei» Lndevhetzen- Hervorruf« wollen. ' Woßl zeige» alle diese feindliche« Hetzartikel der polaischen Presse Kinen Sinn für die Forschung nach Wahrheit nnd sind de« Historiker und G'ledrteu unnahbar. Wenn ober ganz frisch der Oriemalift und Berfasser vieler Werke Ader .Assyrien", I. Siatzlinüki, mit seiner Arbeit: »Täuschung ,nd Wahrheit in der Geschichte ‘ — gegen de» Berfasser der polnischen .Geschichte der Juden*. Herr» H. Nutzbau«, aus- Kitt und wit allerlei «iffenschaftlichen Hypothesen und Interpellationen Rtnan« darzulegen sucht, daß die ganze Geschichte der Inden »nr ein Mythe sei und so mit einem Male hie Grnndpfriler de« Judeatdum« zerschmettern will, so hoffen wir, daß die jüdische» Gelehrte« in Polen «it allen Waffen her Wissenschaft und Wahrheit gegen solche Miaensprenger «inschreiteu «erde. _' E. B. Ker«»sch1e «rd »emeste U«chrichtr», m _ Magdrbarg 904 ter Anöschlnß der Inden vom Offijierllorp« nicht immer durch dus verhalte« de« Ofsij>a«lorp« selbst bei der OffiziaRdaht veranlaßt wird, zeigt folgender Fall, der der .Kraals. Ztg.' aalst Saarloni» mNgetheilt »trd. Der Sohn eiaer bärtigen israelitisch» Kamille wart« 1864 zur Wahl al« Siefrrveafsizier oorgtjtitygn Wir an« der soeben der» höhere« Sckml wesen« hervor» i 29 höheren Bfftnt» nnd zwar (■ 29 höhe, 17 Schüler raelltrn. ßt wird, zeigt mltgetheilt » «rt« 1864 zm and vom Offizierskorps auch gewählt. Dennoch wurde der «wpövorschlag an höherer Stelle aogeleh «as ÄHtz Lotlirlagra, 20. Dmmeb öffenellch rn Statistit über den Stau» M acht, befanden sich I. Swember d, A siche» and ü Prümlchalea oe» ReichRandM 8967 4097 Kmholittn, Sü'fj Pmwpantm and 888 Jlr« Tn» Dkaautzd» erhalt,» wir d e -Reu« Bad. LandM-Zeit.« vom äst. if. Mt». is welch,» sich e ne laog« «ntchteverbaadlung über dea Ullmeaialionöprazeh deö Reicht legladgeordarirn Böckel gegen dena» vereh« lichte Sv« Htifrrt beßad t. welcher der erster« dleE»e versprocke», di«ober drei aaßerebetick« Kind« hatte, berea Vater ter gea. Antis«. »stenhäuptling ist. Wir köaaea di» lange schmntzl^ Geschichte aus Rücksicht gec« nosa - gised. L-serlnae» hiir nicht «ttd« gebe, aa» theUen nar das Resultat der Valmadlnag mit. Herr Böckel wurde znr Zahlung vo» Mlimatm verutthetll; allein sa «was »«fällt dem Führer teä .ethilch m* Mattst aükakawpse« nicht, und s, hat er d«. Matter dal «ln« der Kinder, einen 4jährigen Knaken, abaehaea wollea. »er dieserhalh geführte Brief» mack fei xvischen Heroa Bickel »ud dem von ihm neilasjmm arme« Mäh» wen Ist döbst leh,reich lür gen«, «elch, a, dt« sittlich« Berkemmmhett de« Aattsemsti«»»« nicht glaabea möge». Der detr. Referent ist Im vesttz« der Böckelfchm Brieft nnd kann vrrrathe» daß ihm derlei «tderwärttg« Dinge noch nlemolä inner die >«gen glommen waren, wie st» in de» Briefe» diese» Garlriwentarimä eathaltea sind. Di« LtvUtamma de« »m,»h«»er Landgerichts hm grslern, den 11. d.«., Herr, Böckel »st seiner Karderna, «bmwiesea. Poadoa. Herr Mendoza (Jörmkit) ist zum Verlag«», Vach» nah Kaasthitadler Ahrer Majestät der Königin ernanai worden. Boapam. unser Glaubensgenosse Herr Henry L. Albert, Mitglied deö Collegiirm« der Wnadärzte, ist zam Zahnarzt «ad Doceatea für gahaarzneikaad! am St. George« H»«vital gewählt ward«». . Loadoa Ein« der letzten Rnwmaa de» .Gn^ie» enthält Verschiedene intereflinte Mastrattonm za de» Gwraach» »er früh» zetttgea Heirat he, i«t den Jaden in Mmokkn. Der Artikel verarlhetst aab»Latßhiedeaste Istese Kladorheirathea, »Ach, nicht nur gegen da» Sitten», sondern auch gtgn Id lUtsrgcfet verstoßen. Clfat». «ne hübsche G^hichte erzählt «an sich in Gelehrten» " erfolgten Ernennung de« Preiesior« Marooltoth dadnrch nicht nuahetllch bereichert war« an» fl« darüber waren, «ö st« sich selbst za eiarai llrt heile »yr * M4« «M>M da» ihr «imww an» fl« erst tm " eeNtpetmt hinga. A-shstb» «amt am 6. Rovemba Herr Aabbioer Simonse» «ine Gert« von HmckefapOtn «er.Geschtchte der füdijchea Rrltzim^-Philchehhie'. welch, g«, Hat» aeo-en rav dtstingoirtrn ZohSrerkerisea »n erfreue» habea. Redner schilderte in klarer and beredter >a«drackvwelse cf« Geschichte und den Kmtfchrsi» der Gedanstaentw'ckclu»«, s« wie de« Ginslaß der «roßen fübischen Geiüe«helde» »nt di« Sn«breilnna de« Mimo1hei»aru« über d'e geaze bekennte Welt, wobei er haoptfächlich die Geschichte der mittelalterlichen Philo!»ph>. vo« 6. bl« znm 16. Jahrhunden, behandelte. Bmamoo Mpreo. Die hiesigen ilolouisten habea den schweriiea Kamps mt! re» «He-r» Glaubenrgeuossen zu kämpfe». Jndeß hängt di» Stell»«« der Aafiedler in der argentinischen Republik von »er eigenen Halttmg ad. Bei de» hohe» Preisen der Lebensmittel und dea «t» ringe» Ertrag der Arbeit (La«lehn) ist der »rsalg der Ansiedelung »in cerinarr. Die Lonselfienen sin» wohl staatlich gleichgestellt, aber hie jüdffche Religiov»gksrllschaft entbehrt mit «»«nähme der hohen Kesttag« die öfseMl'chen verlammlungen für Andacht und Btlehruna. Auch ist ln Amerika wett mehr Derrata für Handel und Gewerbe, al» für Brastlit«. Bei der Abreise de» Kaiser» von Brasilien haben dl« Jaden de« «athkonten Fürsten ihre Anhänglichkeit bewiesen. Und in der Ähat habe« dieselben alle» Grnad, denselbea dauernd dankbar zu sei». G» sind in Brasilien und ganz besonder» in Ri« jüdisch« >asiebelnngen au« elsah-lMhrin ilsche» Giigewauderte«. Die Regierung hatte dmrselten eine- Platz für einen Kr>e»hof und «inen vauterraia für eine Stiaatzoge gegeben. Der Kats.r hat von jeher dm Jlraeltt» die allergrößte Lheilnahme u d Uuterftützuag bewi.se-. «elvvmrae. Hierselbst hm sich ein Verein eonstiiulrt zu« Zwecke der materiellen und geistige» Hebung der jüdische« Ansiedler. Präfideat deffelben ist «ev. Isidor« Meyer». Mardertoa. (S -Üsrile) Aus ruier Generalversammlung de» Wischen Gemri'd« «nrd« einstimmig beschlossen^ hierselbst ewm vrret» der " ' M — rag »er v «erar»' M warne riunuuuirg oria^oneo, «arn Zweigdtt .Aaglo.Jewllh.AssoeiMion" zu gründen. Z« dieslm Zweck, wurb» ansehnlich« Su-vien subscribirt und darf erwatttt werdm. daß «ns« Bestttbm, dt« NfioetMoa in ihr» pdilauthropischea Unter» nehmvngm zu unterstützen, von de« lest » Erfolge gekrönt »erden wird. Heir Hmrä'Heller,'Vorsteher der Gemeinde, mit di« Agentur Sü».s. für aau Süd-Nsttka übernommen und beabsichtig», sowohl in dm größt« Städte» d«t> rraaMmal-G-blete» al« in de« Lapstädim und dm Lol». ntm dt« Eirtchtnna vo» Svezlalver-tnea zu fördern.!ia, daß ans Grand einer ans Qderschlefte» ringereichte» i »berste Gertchtöhos de« Ordeat, welcher *»'10. Rovember tig« Sebentsra^e de« Orden» t, Deutschland Sitzung^hiett, g getroffm HM: »aß da «m vorig«, Jahre van ' loa in Berlin gefeßte Beschluß: ,««r»ff»Mlicha,M» «»• über dm Orkra innerHMd de» 8. Distrikt« (Devifchland) sind — nicht t, NebrretusttmmaaO «tt de« Seist« de« Ne»efte» vom U. O. B. B. An« stkew-Bvasi geht znr Freud« all« lür Freiheit der Meinung«» Lnßeiunt in Ssn und Schrift «ivsteheate, Segeudrüder di« hocherirru. liche Rt chrlcht «ln. Lvpellatieu da »I üba d!«s« wichtig« Lebenssra^e dt» Emscheidmig gttrassm HM: »aß da «m vorig«, Jahre van da “ - r»ffnmuha,g«» an» dem nnd .. ' verboten- _ . _ Orvens fd". Dies« «utscheidung ist, mm äu»drückli v hervorg,hoben w rd, von sämmtl ch» Mitglieder, »e» G-richtShoie« ei»fttaraitG gefaßt werden^ Wir Wunen nicht eader«, al« üb« diesm weisen Richterspruch dnrch welchm di« Preßfreiheit auch i« dmtschen Distritt gewahrt und nunmehr verhindert ist, daß da Orden nicht zu einer .geheime» Pa» btadang' herabgebrückt m-rd«, uns«« dollste Geangthnung und «e. sriedigung auösprechen, «ad zwar t» Interesse da grdeihl chen Fort» entwickelnaa nnd Auöbreltnng de« Orden«. Ohm Wahrung diese« heUtgst«, Menschenrecht« der freim «eianngöänßau^, de« g«wnseitiaea Gedaukeuanötansche«, nnd de» »echt» «in« ruhige», besonneam, wohlwollenden Besvrechnng wichtig« Ordeaöfragm, wäre da Orden ln Deutschland nahe daran, stagniren zu müssen nnd al« Gehetmbnad »n versa,den. Au Stelle deö ofimherzigea, freim MannMwort,« mär, et» unheimliche«, leise», anchttgthurnde» Flüstern getreten, freiaMünna nnwüidig Dnrch obige» Richtasprach «ß«. «elcher z». gleich zeigt, welch, «ln« herrlich« Jnstttutim» da» oberst« Orbmögaicht ,a «malt» ist, und wie nattzwendi^ and segensreich für an» innig« * «bindaag .mit der Anlehnn, and di«!g»a»relq lisch« Mutt«log« ckehnnng "an ihr« im Geiste da Freiheit und Off-aheit. i»g und Unvartelltchbtt«, Mauuswürdnnd Bruderliebe stttMimm ist, ist «in «»fettig befriedigender Ausgleich mn ist, t» ein »angAmrschlebmh Ml «eia ttgmaGatgegmkvmama iObt.) «. v« wa dies« Bemlaiaang CkbB nuadm. In Anmliab in bra tandttea Rtnwm d« CI a«« «r&| »»«gleich ‘W hettm angebahnt d« bei Früchte trag« wird. Bor »enigm Moaatm faßt« die «Ntschlnß, «in« Vtu VÄthWog» |i «MMfire». ianna «in beffrre« Bastöndniß »har socialen Gchmckn svV.rajch^ie YM «^Jpa de« Buvder« A. t nl>M CrakKf Abra «maSr tza^istrleiü. l vieemüstdmt di» «4l du «mmtm

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