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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1889-01-01 · 20. Jahrgang Nᵒ 51. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
20 (1889)
Issue
20. Jahrgang Nᵒ 51.
Date
1889-01-01
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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MtO HM fctoe Lichti. mf tft tiat Mtte. «al fteabMe EtsaMmö» ba| Bölk». Mt Mz» bcnft» (lab; durch leaHÜafaaMflltiaaai hohe Arte Mr »«sittAU, zu erreich» »ab Me Meafchhett {( flrMw auf b<T Bahn Mi Geiste«, b«| |ct«M bitfc «ft gcgeariaMb« ia K-iabschast eatbrena», bfc schbat ftraft a»gtaMa ia gegaieittger FehM anb babarch Jebeä Fartschritt ia Kratze SRaa braucht utcht ia Me vertzaageaheit hiaabza« steig«, »ir tvaaea ia Mr Gegenwart dleidea. »ir braachea fie a»ht »a sachea, fie btingca sich aas auf. Me Beispele, wo Eifersucht, Ehrgeiz »ab dir Saft za herrsche» bea |>af gefiel habe» zwisch» grast» »ab eblea «atiaaea. aab böse«, stecheaMi würaat ist aas bteser Saat emporgewaö»s«. Jeder Lrieg ist eia graasei aab peialiches Schauspiel, «s siMerzt, »eaa za so vielen Feind» Mi Meafchea, aeelche die Natur gegea ihn aufstellt, Mr Mensch selbst sich ali bi-r schlnamste hiazagesellt; aber wirb bai Schwert geführt zwischen Rationen, bie aas eiaer aiebrigra Stufe Mr Bilburg stehen, s« leibet wenigst«« biesei kostbare Gat, für Mffea Mehrung aab Berrbtaag alle Gute» strebe»^ keinen Schal«. Lntbreaat eia Streit pvisch«a eiaem rohen aab eine» gefittrtea Volke, so blüht bie Hoffnung bei Siege« bera kultivirten Stamme, Maa bie Kultur ist nicht am eia Schmack, fie ist auch, »eaa ei fein auch, eiar Baffe; aab b efer Sieg ist eia Erfolg bei Geistei, J»fttr dehnt stch bie Grenze bei Gebietei, wo bie Ltvilisattt« vai Seepter führt, nab dieser Erfolg taaa einig ermaß« für bai verjoffew Blut versöhn«. Iber BKaa bie Baanerträger bei Fortfchritti. »tber ciaoaber streite», Leute mit eage« Herzea aab eugem Kopfe fragen auch dann am, wer hat gesiegt: und uagebüaMgt ist brr Jabel, »ena Mr eigene Stamm bea Lorbeer gewönne» hat. Weffev Blick jedoch hiaaasreicht über bea Greuzpfahl seine« Baterl rabei, «essen Herz nicht ganz aaigeMt ist von patriotische, »Verzückung, sondern aoch Raum hat für die Sehnsacht rach einer Gefittnag, welche.bie durch Sprache aab Regier nag geschiebenen Böller nie zu einer Familie verbindet, der enpstudet ei schmerzlich, baß dieser Steg bei eiaea Bollei» wie sehr er auch ia sich berechtigt aad erfreulich ist, ei« 9Üeber!age der Menschheit bedeutet; Maa er schwächt aab durchbricht bie Phalanx Mi Geiste« aab bc« Fortschritt«; durch dir Riffe de« Daauai fluthet die Rohheit aab dir ftarari-beraag hinein, e« modert die. Saat, aab selbst weau die Finch wieder zmücktritt, find die wohlgepsiegten Felder versau-«t. 2)aram ist der stampf zwischen bea Hellenen aab den Jude», an welchen au« da« Ehaäakkafeft uiahat, ein mht ganz erfreuliche« Kapitel in der jüdischeu Geschichte. Wohl ist der Name der Makkabäer ein stolzer Ruhmeititel, wohl ist Jirael, wie e« in Dulde» aab ha Siegen sich ia dieser Zeit bewährt hat, über alle« Lob erhaben. Daaiel, der mtthvoll ia Me Grude der Löroea hiaeiastetgt and uuversehit hervorgeht, ist da« Volk selbst; Man eoeua da« klei« Judaea, mit statiocha«, dem Besieger Aeghpieai, bea stampf aufaimmt, wai heißt boi ander«, ali sich aater Löwen stürze»; aad tveaa Juda Makkabi ali Sieger bai Schlaihtfelb verläßt »ab ia Jerusalem eiazieht, am die von bea Jaden verlaffene, von Ma Heide» entehrte Stätte auf« Reue za weihen, ist bai nicht soviel, ali weaa eiaer Ma Löwe», - den Fürsten Mr Wüste, bändigt. Je« drei Mäaaer, welche ob ihrer Xroe ia bei Ofcai feurige Glath gewarsea »ab M« voa eiaem Engel behüt« ward», fie stad eia Stzattol de« Glaabeaimathei ihre« Volke« «ab feiner Saibaitcr. bie Ma Sieo aewana. S'Ht welch' grausen Vllb^schreckte, mit welch' liebliche» Bildern lockte der Syrer! Eta freier »ab «gezügelter Sebeaijeaaß, aab was griechisch,i EGai aab wai aßachcher aa« Ghrsta kam. vgst ßch M ROHett. Mr Zaaber Mr »ob«; »er haste, glaubte, er Maehme fich gstchaaOoill. weaa er Hellea» aachthat; da folgte» so viele bea lockrabea aab MfaaMa stch wohl dabei aab wmbea vaa Mch Hestra» geehrt, »eaa sich diese aach vmhrfcheWUch htz^M Brise Über Me aageschicktea Jabea. bi« aMr aach Alk» alichö «fftea aab ia Ma Uebaagra Mr Paläste llavscher nun, ali ria attischer Sklaoe, thrra Spaß trieb»; biejmigea, dir bai Leb» erast aahmra, glaubten ftcherllch auch bamgli. griechisch« vtlbaag sei ein werthvoller, aber schwer za tzpwiaaeaber Besitz; aber die jaag» «tatzer ta Jenqale». welche attl b» Offizieren bei stöatg« Umgang pflegt» cka» die aeaep» Witze der übereaüttzigea »attochier za erzützke» maßt«, lacht« am über di» Schwerfällig»; geht ei aa« Ja artt Mr modern» Bildung oft nicht aaberi; Maach» meint, ei sei eine ernste LebeaiarMtt. Ma Grift der Zestia sich aatzaaehmm; aab wie viel«, aaserer Staauneigevofwa glaub» ihn fix anb fertig ga besitz«, wem, fie sich Mt Gasthause aa die allgewejne Tafel setz» und «a bm Gollrihaaft mit vornehmeu Lächeln vorübergehe-,; hier die Schrvicko Mi Gesetze«, bo« die Freiheit bei Geuieheni,achter Mr Haß, bart bie Gunst bei Herr», hier bai Borarttzeil, bart Mr varthetl; war bai aicht Mr Feaerofea der Prüfaatz, voa welchem wir im Bache Damrl les» aab ist ei wicht eia Waaber. baß trotz all» »bsalli der jüdische «am» anverletzt au« Mm F»er hervorging, baß keim seiner Wurzeln entkräft«, keiner seiner Zweige verseagt mobe, baß trotz*» mächtig» Glath um die Mütter gefallea, ab» Mr Stamm and die Zweige geblieben stad? Dennoch möchten wir, wen» auch voa eine« StaadpaaV, welch» Ma all» Lehrern fremd war, ihre» Satze beistimmen*): »Die acht Tage Ehaautta stad. bestimmt, daß ama Lob', and Daakeilieder finge, ab» fie Manch» nicht durch festliche Male aaigezeichaet za »erb»*; wir haben keinen Grand na« diese« Siege« allzksehr za freara. Wo« wäre Herrliche« gehör« worb», wenn sich b» griechisch« and jüdische Seift'ia Siebe »ab Friede» vermählt, wenn die Hellen» ein« edler« Vertreter ali 'jem« tollen, vom Größenwahn deseffeo« Amiocha«, zum JubeuthMa n gesandt hält«. ' Roch heute strebt die Menschhett noch Nicht« Höheren^ ja kam» sie nach nicht« Höh««m streb«, ali nach der Verein u a g deff«, wai die Griechen and Jiraelitea mtt Msoaderr» Eis» auigebilMt Hab«. Da« LMM Mr G«g«wart ist Hamaaität, echte Menschltchteit. Hamanität ab» ist aicht« Andere«, al« Mr Baad Mr Watzrheit und der Schönheit; Wahrheit ist da« ErM J«rael«, Schöahett da« Kleinod voa Hella»; fie stad bdM aicht bie mLhtizst« Reiche Mr alt« Dell gewrfta; eng war ihre Heiamch; eng, wie die Quelle, aas Mr Mr »üchttge Str»m hervorfließt; eia Strom hat sich ergoffen durch die Jahrtaas«M aad di« Mmschhett wäre vertoaun«, hätte fie sich aicht aa dies« Qaell« gelabt; «i kam eine Zeit, da dürstet« die Wett aach Gatt, nach «mm Glauben, nach eiaem Hall für'« Leb«; fie schöpft« aas de» Strom,-b» bm Quell Jaba'« entflossen war; aicht ganz reia war bi« Flath, durch manche« Gebt« war fie geströatt, amach« Zufluß hatte sie in sich aafgeaoma»«, fie »ar getrübt barch fremd« Beisatz; Mansch hat fie Ma Durst gestillt aab Ma «ett vor Mm verschmachten g»«u«; und »teb» Mm «aa Zeit, da merkt» Me Mmsch», baß fie gar za setze Mm GlaaMa sich htagegebea, baß fie stch selbst Fesseln geschmieMt hatte», »ab heischt« Erlösung and Erhebaag; da griff« sie zurück p» Ma oerzeffea», verstoß«» Heileaea, aa b» Urbild«» Mr S«Hoheit «Holle stch Mr Geist, »ab Me Barbarei degaaa M schwind», «am» bricht Mr Lag aa^ mb bam rrrrrm 'rxp oosp nawi r

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