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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1889-01-01 · 20. Jahrgang Nᵒ 48. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
20 (1889)
Issue
20. Jahrgang Nᵒ 48.
Date
1889-01-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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877 fchu Amtfaenosen vom Hofe der Mdermrn genehmigt »ad durch die Hnld Ihrer Majestät bestätigt wurde, so wre. daß vir im vollkommensten Maße alle bürgerliche und Religion»« sreiheit genießen, welche in diesem erlauchten Staate herrscht. Ich habe auch nicht vergess.n, daß ia dem glücklich bendeten Kampfe um die Emaneipation der Juden der Bezirk Portsoken durch die Wahl Sir David Salomon» alt Alderman einen hervorragenden Autheil genommen hat. und glaubte rieht, wich beim Eintritte ia mein Amt auf glänzeudere Beispiele gewissenhafter Pflichterfüllung berufen zu brauchen, oll sie durch meine beiden Glaubensgenossen, Sir David Solomon» und Sir Benjamin Philipp», deren Amtsführung in der Geschichte dieser großen Stadt in lebhafter Erinnerung sortbesteht, gegeben sind. E» soll weihrend der Dauer meiner Amt»periode mein erste» Bestreben sein, clle Rechte und Priv'gelien der Be. völkeruug London» aufrecht zu erhalten uud in jeder Weise besten Ruf uud Ansehen zu Heden. Ich wrge daher zu hoffen, daß wir am Schluste meine» AmtSjahre» die von meinen Freunden und Wählern im Bezirk Portsoken in der Anrede oüSgesprochrnrn freundlichen Gesinnungen, welche ich dankbar anerkenne, nicht nur erhalten geblieben sein »erden, sondern daß e» mir gelungen sein mäze, mich der» selben in erhöhtem Maße würdig gemacht zu hrben." Vermischte und neueste Kschrichte«. ScfliK* Sire MtfetStfte AuswarbenttontroDe übet die Behvrden , herrscht aus de» biefiren Bahnhöfen. Namentlich richtet sich da» Augenmerk dnrans, daß die U«»«anderer in menschenwürdiger Weis« behände« I inerden. Die polnische», litauische», russischen und spezirl die jüdischen 1 «»«»anderer, «erde» «vshrend ihre« Aufenthalte« ta de» Schuppen, welche der Bnorer Lloyd i» der Röhe de« Lehrter Bahnhof besitzt, »um gröbere» Tde» untrr:ebracht und gut verpflegt. Berit». I» der Ltsehalle der hiesigen UninerfiUit »irb vom 1. Dezember »» der.Allger». Zeitung de» Judemhum»" u. die „Jsratl. j Wochenschrift^ ouSgelmt »erde». I» der Anwalt»»«»«» de» Rammergertchtsbezirk» find u. ». die ' Herren Jnfiigriithe Makower und St mson, sowie die Rechtsanwälte Stern ,n» I » e o b s o » gewählt. Fsürstenmaldr «. d. Spree. Der Verein der , Freunde der Daudstnmtnen- <de«Ude dlrnirn) ist seine« Ziele, eine eigene Anstalt St di« ttroel. raudstamme» zu errichten, bedeutend »«her gerückt. ns dem im «,i d. I. erworbenen Partgruadstück ia Wethen se« ist ein eatsprechendeii, sehr solide« Gebäude durch die rührige Tatkraft de« Manermetster« Jos. Fränkel in Berlin im Rohbau fertig ge» stell, welche« Ran« süi 66 Zsglinge bietet. (Den «»» pugegangenm näheren Be icht und „Aufruf' an die Gemeinde» In Deutschland znr Bejchasjnng der fernere» »öthige» Mittel, um de»« so segensreich« Werk »u Ende z, führen, «erde, wir ia rächst« Rr. bringen) Dstönbach ». R. 88. November. (Oit-Eorr.) An Stelle in. fere« verstorbene» Rabbiner» Dr. Franrolm ist der Bükenstlder Landdrabbiner Dr. Goldschmidt einstimmig zu« hiesigen Rabbiner gewähft »»d al» solcher Hähern Ort» bestätigt worbe». Wie«. Die offiziell Berlobem, de« junge» Freiherrn Rii ». Ränig»»irt«r mit Frl. Margarethe Forme», der jugendliche, Naive» vom wieoer Bnrgtheairr, »nd Tochter de» Herr» Forme« vom .Thalia Theater" in Hamburg, vormaligen Mitglied«» de» »Walner- Theater»", hat, »ie der Berliner,Börse,-Lonrier" berichtet, nach lange», uud zum Theil sehr heftigen s>n«einderfetzuagen stattgefuaden. Baron «oritz von RIn'g»warter, der Bat« de« Bläut gam«, der in Wien al» Bankches, Parlamentarier, Mitglied hervorra jeader RVrperfchasten, eine arohr Stellung »innimmt, widersetzt« sich der Berbiadnng auf da» «rtschledenst« Auch der Eatschluh der Braut, zu« »wsatschea Glauben überzutrete», änderte n'cht» an diesem VIederstande. Der junge Baron schied au« dem Bankgeschäft» de« Later», verlieh da» väterliche Lau» und zog in'« Hotel. Die Gerichte sollten zur Entscheidung zwischeu Later und Sohn eugerusrn werde». Da Übernahmen Freunde de« Hause« die Brrmtlllung. Dir Verlobung kam nunmehr za Stand«, koch mast der junge Baron nach der Berheirathung mit seiner Frau Wie» »erlesse», und »ach Frauksui« a. Bk. ziehen. Der Batee giebt ib« eine Jahre»re«t« von 84.000, die Mutter eine von 8000 Gulden. De« Frl. Forme« war vor der Verlobung, wahrscheinlich von traeab eine« Berteauensmauu de« alten Baron«, die Summe von 800,000 Gulden augebotea. für de« Fall, dah sie »arücktritt, doch wurde da» Anerbieten zurückgewiesen. .Gilbe Jemand sein ganze« «erwögen süe die Liebe — sagt der weise Prediger — man würde e» gering schätzen." Odessa. Au» einer Rede, welch» der Erzbischos von Eherson in jüugster Zeit an der hiesige« Universität hielt, verdienen folgere Worte besonder« den Antisemiten in» Album geschrieben zu werden: .E« ist »ie gute Erziehung, welche dt« jüdischen Rinder schon in der frühesten Jugend von ihre» .Melamdim" (Lehrer) erhalte», di« sie |u bessern Männern und Frauen und auch zu besser» Unterthamn »nd Bürger» macht. Wir haben in mancher veziehnag noch sehr Biele» von den Jade» zu lernen, da sie ohne Zweifel ein «iefreltgtöse« «oll sind. Betrachtet »»gleich, wie sie in der Runst, Wissenschaft «nd Philosophie alle» Andern überlegen sind re." Solche Worte aus dem Munde eine« so hochgestellten Rirchensürfteu ISonen u,«»glich ohne nachhaltig« günstige Wirkung auf die Lage unserer unterdrückten Glaubensgenossen »leiben »nd wen» sie.- wi: wir e« zuversichtlich hoffen, »icht ohne Einflah ans die Maßnahme» der Regierung ynsern russische, Brüdern gegenüber verhallen werde-, so wird die Dankbarkeit, welche die Inden krr ganzen Welt dem hochherzigen Priester und Fürsten schulden, Jahrlausende überdauern. LvMdv«. Der neugewählte Lord-Mayor wurde auf daffelbe hebräische Bibelexemplar vereide», welche« bei seinen beide» jüdischen »o'gingeru te« gleich«» Zweck« diente. Daffelb« ist Eigenthn« de» Herr Air. Moeatta, eine» der HSuvter der spanisch «portugiesischen Gemeinde «nd gehörte ftüber deffea Onkel, de« verstorbenen Herr, M"»e» Montestoee (einem verwandten de« Sir Mose«). Gle'ch nach der Wahl Sir Henry Jsaae» bot der Besitzer demselben die Bibel an. welche« Anerbieten auch mit Dank arceptiil wurde. Dieft Bibel war auch «ine Sehe,»Würdigkeit auf der jüdischen historischen Au»ft«llaug. Sie enthält nämlich auf de» Vorsatzblatt die Notizen über die Ber» Wendung zue Eideäletpuug bei der Justallirung de« Sir David Salomon» »nd Sir Benjamin Phlipp» al» Lord-Mayor» von London. LongftlMral, AätbnUL wird geheilt [8106 via Methode, welche eaeoh and sicher ist, wird durch »a». neseichnete, vielisoh erprobte Xlittel untentfttzt »ach vier Wochen tritt eteta entschied. Besserung ein. Ausführliche Berichte mit HHounnerksn sind za sdreesimn: HnlseHs—torlnnH—Wrtl Schnlpflichttge n. erwachs, jnnge Mädchen finde» slkimdi. Aufnahme stu Pknfionai von Alma Swderman, Berlin Megdehurrentr. M. •in gebtidkte« junges Mädchen. Mlche« mehrere Zähre Rinder Unterrichtet n»d einem größere» Haushalt »argrftanlten sacht gegen entsprechende« Salair gleich« Glel. lnuamtt Familie» ueschlntz. nimmt nähr p. 76 D. Gsped. d. Bl. entgrzen Pensionat und hoher« Tüchtdnchnle - fm Dr. Ksns« £ ftl -«-«st ft«, Larmsv«, TSiergartrustrak« 4. [2000 Keiratysges»ch. Für ein« Bertvandie an« gntrm Hanfe, gebildet, hänslich «nd «irth» schaftltch erzogen, mit einem Ber- «»gen Von 8t000 Mt mied ein gntfltnirter Gansmann oder Beamter gefncht. Offenen unter M. S. BO werde» an die Adreffe »er Med. d. Sl« erbeten. Strengste Diokrettwu wir» zngefichert und gekorsert. [2668 Deutsch-JSraeltt. Siudertzei« zu Diez uu der Latz». Zu »er am »T. Dezember d.A., vormittag» 10'/, a»r in Araukfurt a. w.i R-chneigrabenpr. 16 stattstvdende» loastitnirenden Ge» ueratVersammlung beehre, wiun» hierdurch di« mrehrlicke, Wohl- >Hüter dieser Anpalt höflichst einzuladen. [S014 Tagesordnung: Festsetzung »er Slatnte». Wahl de» Vorstände«. Frankfnrt a. M. 18. Nvv. 188». Die provisorische Ber Wallung. «. i. d. R. Mainz. Montag, US. Neve« ber, er.t Vormittag, 10 Uhr, »ollen im OemeindeliMue zu Ingweiler die Bauarbeiter» zum Bmdan ul ■w Beparatur der Spnagege, veracocblagt zu 18006,06 M. vergeben werden. Zur Einauht liegen Pllne, Kostenanschlag una Bedingungen bei dem Unterzeichneten Herrn Viewer, Vorsteher der Imelitishen Gemeinde Ingweiler und H. Hennim Communsl-Beumeieter in Zebern, bereit Zubern L Eis., 6. NoTemb.1869. Der vemmaual -Banmeiatar. H. Hsnnig. Die Chanaka-Wander Festspiel ln drei Akten (Ir Israel. Schalen n. Familien, ▼on Dr. L. Jummmt versendet gegen Einsendung von SS Pf», fraaee die Expea. der „Jsnel. Wochen vchritt." r8862 Du» JSrael. DSchterpeufiouat Berlin W. etntftraße27. 11. zne »ifseutschaftllchen «uSbUdung und zur «elernnna des feineren Haushalts nn» geseiischaftl. -armen nimmt noch etnig* Lsginae anf. Vorsteherin OUrn Hamburger Für «inen kräftigen »naben mit guten Schulzeuanipen wird jetzt, spätesten» zu Ostern, in «einer Schlächterei eine Lehrlin^stelle offen. [ASS Ar. Ph. Frank, Pnttenfrn b. Hannover, il. Rov. 8ynagogenheizQDgen liefert dllltznt and In beeter InefUrang Wei ■ bcrfiBeater ln Ofeernd«mMkwe{nfert

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