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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1889-01-01 · 20. Jahrgang Nᵒ 47. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
20 (1889)
Issue
20. Jahrgang Nᵒ 47.
Date
1889-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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»47. ' ' J JP PcgMnvf, 20. Jßtwmktt 1889. ♦ 4* fetq.lL ♦ e*S für die religiöse« und sorialen Interessen des Judenthums. BKcittM ertchrt»! |c et« ttaaaieT Wt JVa«*ar4«lflM. br« „»aaMllaa. »lalt.“ a. bc* Jfltlaaat aafel S«tU ftr dt 8aaf#UHte» bet «f m Mtatn* ■uStaabln.ca dr^Muk »tntelllhrl. ■tt bittet«r 8at<ntaa|: tttzrltch U Start, ,Och bea Saetaabc: U »k. (8 fL, S> fttrt., 8 ML, 4 Mart). Dt» .»«««af »kW «t» JtoalUaaMaM* Wie« Jl t tetatatblatr) tatet: »liaäll SS »fg. Mrrtrt|4*«ItS. Herontgegeben von Rabbiner vr. M. Htahmer in Magdeburg. flr Wahrheit, Aecht safe ftielea! »areaata Kt dte.Jseaetlttlche «e»eaf*tlft* a»e Mr Ml.34kif4c8lttcratst.S(atr, Mt Hclaacteatte« Petttzetlt oset mr Maaat SS Vf. stn» tntieebet burch Me Saaaocea» SptMtltitnt ao» Gb. L. Daub* rtSOo-, Audoll TViTciaaa.WaaaarntatniS» Vogl»ra. s. aber bittet ctntu’enbca aa: »ta »»satlttaa baa ,JaaaaiH. Wachaa- KtzatN" ta We^aataas Machenleremder. ISS». CkMekwts. 6650. Panne »Nt«» . 21 27 tftsttsf . . . 22 28 23 29 Amewtag - . St 1 MantnG. . . 2b 2 26 3 »tttmach . . 27 4 Pannersltng . 28 6 Seite«»« Wttffel: rin« nnfnimiOigt Antwort auf eine müßige “Tage. — Monatiplauderei. Bon M. G- — Wir der liberal« aftor Schwalb sich den Propheten EliaS zurechtlegr. Hl. (Schluß.) Besicht« nnd iksrsespOnVenzenr Deutschland: Bettln. Berlin, Berlta. Hannover, ikafs-l. Reet a. Nh.' veüerreich.Ungarn: Prag. Ungar», straakreich: Part». Großbritannien: London. Rußland: Warschau. Besnetsthte «nd Neueste Mschrickteu r llafiel. «trelih. München. Strabeuitz. Luxemburg. Bukarest. Langer. Ka.euder. nrnin (4. w.) (XeumonbttRYCikiiuita.) t Eosch Ohodescn Ki« sie w Si«e ««freiwillige ««twort a»f ei»e «ützige Krage. Die »jüdische Presse*, da» Organ de» Dr. Hilde»« hei«er in Berlin, bringt einen Artikel über die Prager Rabbinerwahl. bei welcher Herr Dr. Ehrenfeld, ei« Schüler Hildesheimer'», siegreich gewesen ist, und knüpft daran Brtrachtungeo, die unserem Blatte und seiner Stellung betreff« dieser Wahl gelte». Alle diese Angriffe können sich selbstverständlich nur gegen deu Prager Korrespondenten richten, denn die Re« dsction hat in dieser Affaire nicht da» Wort ergriffen, ssndem nur Korrespondenzen Raum gegeben, di« von einem un» wohlbekannten, mit dm Prager Gemeindeverhältnissm gut vertrauten Mann kämm, die vielleicht hier uud da eium kletnm Jrrchum, aber niemals —davon sind »ir über« zeugt — eine bewußte.Entstellung der Wahrheit enthalten ksnuteu. Die »jüdische Presse* chut sich etwa» darauf zu gute, daß sie uie währmd de» Wahlkampft« da» Wort zu dieser Sach« rrgriffm hat;, da» Organ de» Dr. Hildesheimer», dem Lhrenfeld einst als der Treueste der Lrmca au» dm Gestern Uugam» nach Berli« gefolgt ist, wußte, warum e» schwieg, e» wußte, daß im Dunklm gut nuuikeln ist; e» thut dem edlm Blatte leid, daß unser Refermt au» Prag da» Jutrigumspiel aufgedeckt hat. Die »jüdische Preffe* stellt es so dar, als ob un», dem R^acteur diese» Matte», etwa» daran gelegen sei, Herrn Oberrabbiner Hirsch herabzusetzm; «er die Berichte au» Hamburg tu der »Wocheuschrist* gelesen hat, weiß, daß da» Wirk« diese« Manne» tt, seine« ueum Amt in der »Wochm« schrift* ost gerühmt worden ist. Ehrenfeld ist de« Redakteur diese» Blatte» völlig unbekannt; einen persönlichen Grund gegm den Mann aufzutreten, habm wir nicht; er hat sich einmal in den weitesten Kreism durch ein Gutachim blamirt; sonst aber ist er völlig unbekannt.*) Aber die »jüdische Preffe* knüpft an diesm völlig ungerrchtferttgtm Angriff gegm die Redactton eine Schlau« bergertt der ordiuärstm Art. E» soll dem Rabbinerverband eine Schuld ausgebürdet werden, und darum thut die »jüdische Preffe*, al» würde e» allgemein geglaubt, daß die Wachens chr ist da» »offizielle Organ" de» Rabbiuerverbaude» wäre» al» wäre der Rabbiner- Verband für jede Korrespoudmz verantworttich die in unserem Blatte steht. Sie schickt deshalb a« der Spitze ihrer letzt« Nr. eine diesbezüglich« öffentliche Anfrage in die Welt mit der gefftreichm Ueberschrift: ttU. A. w. g.w Die gewünschte Antwort soll chr hier kurz werdm. Die »Wochenschrift* ist «ie da» offizielle Organ de» Rabbiuerverbaude» gewesen; uiefft der Redakteur diese» Blatte» in eiu Berhältniß der Abhängigkett zum Rabbinerverband grtretm; der verband ist nur verantwortlich für die Schriftstücke, die der Ausschuß deffelbru mtt Rameusunterschrist veröffmtlicht; e» wäre auch sonderbar, wmn die wetthin zerstreutm Gmossm de» Berbaude» belastet würdm mit einer Korrespondenz, die dm Meist« völlig fremd« Verhältnisse darstellt. Der Redakteur diese» Blatte» gehört allocking« dem Emtral-Ausschufle de» Verband«» an; er fft ohne sein Zuchu» 1 Eine ganze Reihe van Briefen HM »ns nachträglich »och herüber belehrt, daß die Wehl Ahrenfelds in großen «reise» Prags einer tiefgehenden Mißstimmung begegnet. (Siehe weiter unter »Prag*.)

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