Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 20 (1889)
- Issue
- 20. Jahrgang Nᵒ 35.
- Date
- 1889-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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ptegötknra, 29. Angnst 1889. für die religiösen «nd socialen Interessen des Judenthums. Mechtnillch ttlch-lni t« ttae ftmnatrr btt «W-che» schrlkt". kt« H|inlllia> •lattsu i. ktl„(ttt»rnt nr kt «t»«“. O«tt» Mit >üt bnl yUHn ktt (flrn VoMattni a. Shdtanklun-en drtl Mark vlrnrljührl. Mn kittetet ftnttnknna: jdktltft) u Mark, Bi4 dt» ■■•linkt: 16 »k. (8 «Atc».. 6 «kl.. 4 Sofort). Sit ,W»ch»mfch»ttk' «II .faatUlrakUrtt* <»k«t .aitttttiutklaii*) lokltl: » Mnok 9» Dts,. *tettrl|0brtt4. €>tran«gegebtn von Rabbiner Dr. M. Htaymer in Magdeburg. iii üititiü, »echt ul ftitlti! I»ritalt für kfr.3» tot (midie t» 41 n f iti r 111* «tt hlr ka«„3flkn4f8lttfratur. Statt", klt nrlnortoadtne Solitjtttt sott kenn «au« M «f. link tnnorktt durch klt llnnoncen. (ftntklttonrn von Gk- T.. Daub« ÄcOo, . ftuJolfMoaa»,H«aa«»l»ln4» Voglar n. U, oktt k t r t c t rtnsu tnken an: fit «onakitton »a» „larariH. Machen - fchnlN" In |Bn*kak«t»i. Bon M. S. Magdeburg. Esten. Au« J « b ■ 11: SfiltnSc Vrtifd: Zur Ackawa! — Monit-Plaudcrci. — Der Erjbischos von Lanterbury. — Besicht» und a»rr»fpoud«n,«ii i Deuischlan.v Emden. Berlin. Berlin. Scnlhin. Meiningen, dem HannSverschen. Au« Eü^ deutsch lond. Oekierreich,Unaarn: Au» Ungarn. Au» Ungarn. Holland: Amsterdam, ftrankrcich: Pari». Manie«. Amerika: Au» der argentinischen Republik, vermischte». neuest» Nachricht«« r Berlin. Berlin. Metz, vrerlau. Esten. Luxemburg. Rollerdom. Pari». Eonftanline. Rom. Jerusalem. -Inserate. — Briefkasten. WW" Rachdrnck ohne vollständige Quellenangabe untersagt. Wochen- August. 1889. EluL 6649. Kalender. Domeeratu» . 29 2 Frettag . . . 80 3 i AmneaVeud 31 4 G'OCltf (7,29). — Perek 1. stouaia, . . Septl 6 Montag. . . 2 6 SimflAi . . 3 7 i »tttmoch . . 4 8 Domeeratag . 5 9 Aur „Achawa"! An dem Tage, an welchem die jüngste Nr. diese« Blatte« in die Hände der geehrten Leser kam, am 23. August, waren 25 Jahre seit Gründung diese« so überau« segensreichen Verein« verflossen. An diesem Tage fand im Jahre 1864 in Mainz die erste Generalversammlung statt, der damal» etwa 30 Lehrer und Rabbiner beiwohnten. E« ist besser geworden, al« wir damal« zu erwarten berechtigt waren. Mit innigem Danke gegen den Geber alle« Guten und viele edle Menschen, «it gerechter Besrtedigong dürfen wir heute auf da« treu gehegte und gepflegte Werk und auf da« zurückdlicken, wa« in allen diesen Jahren durch dasselbe geschehen ist. E« ist eiagetretea. wa« einer der ersten und edelsten Pfleger der Achawa, wa« der unvergeßliche Dr. Leopold Stein ges. Andenken« schon im 2. Jahre derselben gesungen: .Und also ist da« Werk gelungen — Mit Gott, dem Bater, groß und gut, — Ein Band um Herzen froh geschlungen — In Herzen flammend, Gluth und Muth." — Noch lauge ist da« ganze Ziel, — den Lehrern eiu sorgenfreie« Alter, ihren Hinterbliebenen eiu fichere«, geuü geude« Auskommen zu verschaffen, — nicht erreicht; aber mehr und mehr nähern wir un« demselben. Ueberall, wohin wir uu« wenden mögen, finden wir Freunde und Förderer unserer Sachet) Bi« zum Abschluß diese« unsere« Jubeljahre« dürften wir wohl an 1000 Ehrenmitglieder und »ahezu 300 active Mitglieder habe». Unser bester Grundstock find daun aber auch die über 150000 Mark bereit« •) Erst in diesen Tagen haben sich in der gesegneten, edlen, jüdischen Bkmrinde Aug»burg 33 neu« Ehrenmitglieder un» augeschlossen. verausgabter Unterstützungen an unsere Pflegebefohlenen. Wir haben dann auch wohl ein fundirte« vermögen von 175000, eine Jahre«einnahme von 13000 Mark — ohne Geschenke, die bisher jährlich auch 5000—6000 Mark betrugen. Da« ist wohl mehr, al« fich vor 25 Jahren erwarten ließ und darauf läßt sich hoffnungsvoll weiter bauen. Bon denjenigen, die an der Wiege de« Verein« standen, mitwirkten und mitkämpften, find ach l sehr viele heimgegangen; sehr viele» die dem Schreiber diese« al« wackere Freunde theuer waren. Da« ist der Lauf der Dingel Wenige säen — Biele ernten und erfreuen fich der Früchte. Segen de« Angedenken der Guten und Getreuen! Wir werden da« Andenken derselben noch anderwärts festzuhalten suchen im Gedächtnisse der ihrer Aussaat fich erfreuenden Mitglieder. Möge die Gnade Gotte«, die bi«her so sichtbar über unserem Werke waltete, demselben ferner Segen und Gedeihe» geben. Möge Er noch viele edle Herzen un« erwecken, und mögen auch diejenigen nicht ermüden in ihrer Opserwilligkeit, die bi« heute der .Achawa" treue Förderer und Freunde waren. Möge die .Achawa", für den gesammten jüdischen Lehrerstaude iu Deutschland stet« sein ein Verein der .Liebe, Brüderlichkeit, Eintracht und Freundschaft l" »mm OfTB .NINA -N2NA Allen, die diesem Vereine noch nicht augehören, Lehrern, - Rabbiner, Vorsteher» und wohlthätigen Gemeinde- Mitgliedern, rufen wir zu: „Z»r Achawa!"