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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1889-01-01 · 20. Jahrgang Nᵒ 33. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
20 (1889)
Issue
20. Jahrgang Nᵒ 33.
Date
1889-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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M98. M«K»etmrg. 18. August 188V. Mt$Al für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums. G"__ m-» -- ■lenttl« ertchetm I« et tu Nu« «7 »er VT«*»*“ a. bei ,j(ttto*ata»bl«tt«u. Vcctl fit tlt »r.1 fl»W«r let alra iotUatrm «. Bächtzanbl»n»en ani Muk »Imelllbri. MU btreete t Aule» baue: Hßrlich t» Mart, »«ch de» Nu«la»bet l« «k. (» «I.. tzoyec«., » «ft., » Dollar«). Die.U»ach»a»ch»M- »U .JaariUowMaW* (.*«e ,8t ttet»t»e»latn kotzet: » »aotz na »f«. Mcftei|o|rU». 1 H«rau»grgrben Don Rabbiner Dr. M. Htaymer in Magdeburg. FIr Witzrtzeit, stecht ut Friedeil l-11 («rooato f»r bie .3 r a e 11111» e woche»s«rtkrt tou Dir ko«.3SbH4eStttcrat»r.Blatt*, bte Helnq'lbaltenc «etltieUe ober bete» «an» HS Vf. flnb nuneber durch bte Snnoncen. •nebttt oue» 00» Gt. 1^- D.ub. ÄOa, RuioUMoooo,W««.on»t.ln»» TofltMl ober olrectetnoo enbe» an: |l> (efoblttoa bei .JwMttt. W-cho». fchrtN» te Ü.|»otat| 1 1 f » k « 11: MtlMt Vrtif tl: Bericht de» Bcmtiudebundk» über die „16 Sit tzi". — Die >1. Jahresversammlung der isroei. Lehrerkoaserenz Hess en«. — «rotofoD der am 10. Juni 1889 Im Eitzuagssaale der Synagoge zu Hannover ftattgesundenen Berlammluag b.*< B:rein» jüd. Lehrer in der Provinz Hanuooct. Berichte »nd itzorresponoruzent Deutschland: Berlin. Bre»la». Glürklburg. Stuttgart. Oekierrelch» Ungarn: tu» Ungarn Amerika: Chicago. Hopkin»v>lle. — Anftralteu: vaberton. vermischt« und n»n«ste Machricht«» r Magdeburg. Bern barg. Drrmstadt. Bom Rhein, rhalsarg. Pari». Rom. London. Lissabon. Manchester. Rußland. Constaatinopel. Juserare. Briefkaste». (Rachdrnck ohne Quellenangabe untersagt.) Bericht de» GemeiudebundeS über die „IS Sätze". Der Vorstand de« D. I. G. v. hat in Nr. 23 der „Ritttheiluugm" Bericht erstattet über die Verhandlungen der stomwisfioom, welche den Wortlaut der unser» Lesern wohlbekannten ,1V Sätze" festgestellt habe», sowie über den Erfolg, den die Aufforderung de« Bunde« an die deutschen Rabbiner, durch ihre Unterschrift den Sätzen die unbedingte Zustimmung zu erthrile», bt«her gehabt hat. Die orthodoxe Presse beschwert fich darüber, daß bet der Abfaffnug der Sätze kein kouservatioer Theologe zugezogen worden ist; wir können diesen Borwurf nicht für unberechtigt erklären; e« ist kein Streit um die-tiquette, wen» ««peinlich empfunden wird, wen» e« gemißbilltgt wird, daß bet so hochwichtigem Anlaß nicht die Wortführer aller Parteien zu gemeinsamer Berathung geladen worden find. Nicht« desto weniger hat der D. I. G.-B. gerade unter de» orthodoxen Rabbinern die meiste Zustimmungen zu seinem Werke gefunden. Da« kan» nicht Wunder nehmen bei der strengen ParteidiSciplin, der fich die Orthodoxen fügen. Hildesheimer »en. unterschrieb; da er da« Signal gab, so kamen alle di« frommen Herren. Welche Vorbehalte der und jener machte, al« er seine Unterschrift gab, kam in dieser Zeitschrift bet der Debatte über die »1v Sätze" zu Tage. Dr. Joel steht nicht in dir Reihe derer, dir unterschrieben haben, aber der D. I. G.-B. folgert die Zustimmung de« Präsidenten de« Rabbinerverbandes darau», weil Joel in die von chm im Aufträge de« D. I. <8. B. bearbeitetr neueste Ausgabe de« Herxheiwer'fche» Religiontzlchrbuche« diese Sätze auf Wnns ch de» D. I. G. B. ausgenommen hat. Die Folgerung ist t-. Machen- AngTUt. 1889. ▲w. 6649. Kittender. Konnonnt», . 16 18 |Wtt«» . . . 16 19 Aennabend *7 20 3pS (8.8) Perek. 5. Könnt», . . 18 21 Mt»«»«,. . . 1» 92 Klonst»« 20 28 Ptittnooch . . 91 24 Konnornt»« . 92 26 vielleicht zu kühn. Der Schreiber dieser Zeilen hat im Frühjahr eine grüßereAnzihl vonArtiteln in dieser Wochenschrift veröffentlicht, um die AmtSgenossen vom Unterschreiben dieser .Grundsätze" abzumahnrn; dennoch hat er einem Herrn, der rin Religionslehrbuch herausgab, auf eine Anftage ausdrücklich dazu geralhen, die .18 Sätze" als Lese stück in da« Buch aufzunehmen. Ein Aussatz, de» so hervorragende Männer nach langen Berathuugen fertig gestellt haben, ist jedeafall« eine Bereicherung für da« Buch, uud wa« der Lehrer vitll-ichi im Einzelnen eiazuwenden hat, da« kann er ja bei der Le'türe Vorbringen. Wir habe», immer betont, daß un« die Ausarbeitung erst bedenllich wurde, al« sie sich einen dogmatischen Eharaeter vindicirte, al« geordert wurde, durch die Unterschrift jede Einzelheit diese« Werke« zu bekräftigen. Bi« auf Weitere« glauben wir, daß Joel Zeit gefunden hätte, seinen Namen unter die Grundsätze zu schreiben und dann di« Druckschrift nach Berlin zu schicken, wenn er gewollt hätte. Daß Joöl« Name fehlt, wird für Biele eine Bestätigung dafür sein, daß sie im Rechte waren, al« sie dem Wunsche de« D. I. G. B. nicht entsprachen. Manche haben freilich der .Wochenschrift" in der Privatuntrrhaltung Recht gegeben und doch unterschrieben; oder sie hatten bona fide unterschrieben, bevor die brtteffenden Artikel in der „Wochenschrift" (Rr. 10,11 u. ff.) erschienen warm, die auf da» stilistisch und i n hal t lich Mangelhafte io dm 18 Sätzen, und das Bedenkliche, sie durch Unterschriftsammlung zu sancttoniren, hingewiesen. Die Unterschrift nachher zurückzuziehen schim Manchm nicht minder bedenllich. > Da« Verfahren dr« Gemeindebunde» war auch in dieser Angelegmheit nicht korrekt. Alle« wurde von Berlin au« besorgt; von Berlin allein sollte die neue Thora au«gehen. Daß e» rinm Rabbinerverbaud giebt, wurde von den Herren

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