Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 20 (1889)
- Issue
- 20. Jahrgang Nᵒ 14.
- Article
- Beilage zu Nᵒ 14.
- Date
- 1889-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
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Vermischte mrd «e«eße Uecheichte«. gReininge», LS. März. I« hiesig« H«nebergtsch« alter» twim»s»rsch«d« Verein sprach «» MrigM Somurttag, de, 81. k. M. Herr SaumUfaR Sh. Dessaner über di« »Gleichntßliteratnr de» AlterthumS.^ Der Vartragende ging van de« Seda,km an», daß di« alte religiöse Literatur voizugtzveis« «ine didaktische, lehrhaft«, keine Knast» dtcktnag, Zandern zumeist Bolklpoesie gewesen sei. Daher ihre Hin» netgnna zr.r bündigen, gemeinverständlich« Sentenz, zur Sprnchwei»» heit. Da» Bestrebe», dnrch Lerfianlichuag die Anfckanlichkett de» Gedanken» an steigern, macht« die Bilder, da» Sleichniß, die Parabel zn einer beliebten Forw der Eedankenänßernng. Redner unterschied aena» zwischen Fabel und Sleichniß. Er ging sodann niher ans die Gleichnisse de» alte» »ad »enen Testament» und besonder» anf dt« talmndischea, syrische»! und griechischen «in, wobei er die Behauptung aufstellle und durch Beispiel« aachwir», daß zahlreich« griechisch«, syrische und indisch« Gleichnisse »ad Fabeln palestinenfischea Ursprung» sind. Gelbst der bekannt« arabische Fabeldichter Lolmau u,d auch Aesap sollen ihr« .Weisheit" im Land« der Israeliten erlangt haben. Aefop sei keine Gesthichtlpersra, sondern gleich dem hebräisch« BSP Iffaph (Gammlers in de» Psalmen Perfonificatiou der Fabelsammlnag: ' Der Vortragende, der seinen Gegenstand in alle» lkatwickelungdphase» bi» ans di« Gegenwart beleuchtete, legte zu« Schluß de» Zuhörern «iue Gammluna von Gleichnissen vor, di« er au» talmudischen und syrischen Schriften übertrag« hatte» von welchen einig» verlesen wurden. W. 2 Lemberg Der hiesig« Vorstand erläßt solarude» .Auftus", den »Ir den i»ra«l. Sohlihäter» ans'» Wärmste empftmei: Um da« Ludeuke» de» am IS. März l. I. verschiedenen, um unser« iknltnägemeind« und di« Schwestergemeinde» Galizien», sowie »» da» Judenthu» überhaupt hochverdienten, hoch würdigen Herr« Rabbiner» und Prediger» Dr. Bernhard Liwenfteia in einer diese» edle» Manne» würdige» Weise z» ehre» »nd z« verewige», hat der hi er artige .»r. Eultn»rath beschlossen, ein« de« Ramen de» Verewigte» führend« Stiftung zu gründen. Die Stiftung wird de» Zweck verfolge» arm« Rabbinat»kandidat«n »» unterstützen, welche ihre Vorstudie» in Galizien absolvirt, auch di« Absicht habe», ihr«, spätere» Geens in Galizien «»»zuüben. Ein« derartig« Gtiftnng schon an »nd für sich «In höchst wünschen»werthe» Ziel verfolgend, ist ,« best«, geeignet, de» Intentionen de» edle» Tobt« z» entspreche». An» diesem «»lass« erlanben »Ir nn» Istermtt die pchlrrichen Verrhrer »«» Verewigten, wie ale diejenigen, welche die Idee gfrt» heiße», hösl. eiiunlad«». Beiträge für diese «»ftnng »» spende«. — Die Beiträge belüden di« geehrte» Spender an «inen »er Gefertig«,» «der an unsere Gemeindekaffa znkommen z» lasseiu — Di« cingmnngcn«, Beträge sammt den «amen der Gpender werde» »ach der Reih« der Singänge veröffentlicht werde». «tt Rücksicht auf di« Pietät für da» «nwnkc» de« selige, Herr» Rabbiner» und Prediger« Dr.Löwensteinnnb in Anbetracht»«» sicher» lich von Jedermann zu billigende» Zweck«» »er Gtiftnng wage» wir e» zuversichtlich, auf «In« relchllch« Betheiligung zu hoffe«. Der Vorstand der tSr. Snltlbtzsinneinde. Lemberg, de» SV. März 1889. 8a»,«l llorrrlte, Ir. Eull Byk, Präfet Gtellvertrrter. Salaman Babar. vr. Uotnrtod SattUab. ]u*» «»cheeba». Herr Mareu» Gerrit Dabak »nd Kran v. Kaufmann haben znr Gründung eine»Asyl» fürAlteräschwache »ad unheilbare Kranke die ansehnliche Summ« van 100,000 Gulden beschenkt. Brüssel. Der erste Prei» für monumeutar« Au»steuuna»g«ge«- stäube wurde zwei jüdischen Künstlern, nämlich Herru L. Levt für eia« Sammlung von Larton», welche di« Regierung für IS 000 Frc». und Herrn Professor M H. Levi, dessen Gemälde der König für III000 Franc» «»gekauft hat, zuerkannt. Land»«. Bezugnehmend aus unser« neulich« «iitheilnug über Fräulein Miriam Samuel von »er Universität z» Bombay, welche in London Medizi» zu studiren beabsichtigt, theilt man uu» ferner mit, daß der erst« weiblich« Arzt in Frankreich ebenfall» «in« Jüdin war, nämlich Madame Madeline Brdß. Bor einige» Jahre» bat ihr der Sultan «ine Stelle al» Arzt i n Serail an; jedoch die Liebe zu ihrem Gebnrt»laade veranlaßt« sie, anf diese» «hreuvalle Anerbieten zu verzichten. BtS«ktz»l». (O.'.-Corr.) Auch der hiesig« Dhirrschntzverei, erklärte da» Schächie» al» «in« Dhirrynälerei und »«dachte dagqwg «tnzuschrettr». Da ließ unsrr Rabbi» r «in« schwedisch« Brochüm er» schein«», welch« Mcfe Frag« behandelt, und die Urtheile verschiedener »ulorUäte , darunter -ach di« der schwedisch« Prosessnr« «indderg »nd Lnndberg b .tng», so daß der Dhierschntzvereir, vollständig «twaßnet von setneni Vorhaben abzetsmm« ist. Aohawa, verei» j. UAterstitzkMß htlfS bebürfligt-r israelitisch Lehrer Lehrer» Wttlwe» u. -Waise» t» Deutschla»d. Ginn «hm» i« Monat Mürz, a) Ghremnitgltederbetträae: Bon Herr»: Dr. Buden hei mer in Mainz, Hesst in Bleichenrod«, Leib, Lippmauu, Marz, B. u. Ph. Neckarsulmec, Pelzer ». Werthei«, stmmtlich in Aach», Strauß tu Gr. Karben, Flechtbei« in Brakes, Stau in Obermoschel, Kutsch «ud Wohl» thätiokrtt»verriu in Ger«»hei«, David u. Oppenheim in stll»hei», Weil in Mailand, Scheftte, H»aig, Goldschmidt, Guthman» l. u. II., Blum, Lohastei n,Sin»hei«er,D«tmoldLsay, Sia»hetmer, Guag»heim, sämmtlich in Warm», Wwe. Reuhänser in Idar, Dr. Lähr »nd Jör. Gemeind« i» Tholey — je 6 Stint ») Freiwillige JnhrrS-Bettriige. Bon der Lhebra Kadifcha in Rodenberg. Mk. S, Synaaogengemetnd« in Trier, «t »0. «) Ge fchrnkr: Boa der Friedbem'sch« Stiftnag in Ving« Mt 6SM, Dr. Haaover in Wcndebeck Mt 10, Senger in Kleineibstadi Mt L, Fra» Schlesinger in Hammelbnrg, Sammlung «t 28.60 Jof«h in Tholey StL 1, Hermann das. StL 1, Sender des. 76 Bf. Spei er in Heine bach StL 3.86, Silber»«nn in Hamburg, Sammlung StL 6, Wwe. 6t Goar Mt 40, Daun Mt 60. «aer «t 86. 4) Zinsen: Mt 38,04. Frankfurt a. St 1. April 1889. Rmwen» der Bo waluug: ‘ MÜSSr m .TOB “PB Um nnr Mt 18 erhält Jeder» mann ein äußerst gediegene» patrnttrte» Speise-Service an» dem feiast« aaglo-briiischeu Silber und wird für da» Steißbleib« der Bestecks zehn Jahre garamirt. N8O ~1SJWJJÜ TTD mit indischen »ud chinesisch« Gravirungm. 18 (6 Löffeln ». « Sabeln). 12 KassRlösfel. 6 Laselmess«. 1 S uppen,chöpfer. 1 Milchschöpfer. 6 Eierbecher. 1 Pfefferstreuer. 1 Dh^s-ther 6 ctselirt« Präsentirtaffea. 2 Saloa-Tafellenchter. 49 Stück. Sämmtliche 49 Stück, welch« . er Mt SO.— gekostet haben, »nr L13. Im aichtkonvenirrnde» Falle wird da» Geld a«stand»lo» retour gegeben, daher jede Bestellung ohne Risiko ist. — Putzpulver per Packet 26 Pf. — versendnag gem» Laar oder Nachnahme und find Bestellung« z« richten an da» Wlarenhaui ,,Z»r Mowmrchi^ Wie«, m. Hetzgasse Nr. 12, W. U HOB1? Weia Ttf2 selbitg «keltert! lasier 70PL, ltMer «OPfJUt. Prima. Apfelwein ä Liter 2t «. SO Pt. BelteM«« ünantn», äan» t. t—«'/. Liter M X»lTV<4'h»l li A1I4«»k*rK )n Ltelm-Aachaete-Ierri, ssldlscher Ingntt totaH—itr«. ßreota». weist seine» Mitglied«« in an Sabbath und Festtag geschloffra« G«. schäften, kostenfrei Stellungen nach. Wir bitten di« Herr« Chef« »nb Nicht Mitglieder — «a» ihre Bacanz« freuadlichft an»nmeld« »»» richten gletchzeitig an Alle, den« di« Heiltghaltnna de» Sabbath« s lache ist, di« dring«d ergebenste Bitte, sich für dl« Ber breitnag Verein» zu .ateresfirea. Off« ten nimmt eatgeg« der Schrts Berte» PraenkoU Bre»l«. SchweNst aße 6a. Ilio ^«'vzroatemakUuuG polEP SotoliaW k 8obs Wtea II, HlhUeMgMM 8 empfiehlt in den bevowtehendan Oavorteiertauen ihre Ton erste» ertheäen« ÄteertHte» empfohlenen eetiw» and «eia»« rom gnten Tafel wein an bis mm feinsten DeMertwsU. Katar* reinheit gerentirt Oebinde von 20 L an pr Nachnahme. Preis von FL 24 — eufwlrts — Echter Synnar SliwowiU mit Hech scher. [908 Seder- Schüsseln in hochfeiner Ansstettang empfiehlt [940 ▲tonh. Blmhettm, Fftrth L Bayern. Unser Ksr. TkickterpeUßsUAt mit ssU»»b»MI»s>» iAIltt»1, Berlte W, Llmsitr. 27, II ■nr Anabildnng in Wissenschsftan, gaaaU. Formen a. üsashelt nimmt noch einige ESgiinge anf. Bet Prof. Harke tj m Petartbüg, Babbiaer Dr. Herrmann Täter in Lsiln and Babbincr 2. Oeha in Berlin, Potademsrbrtsk«. ftKlkf HlrtlTj». Jür Jeßach! SadartuoH mit entsprechendes Inschrift« »nd '«»; Shtrting^Mnckf Mk. 2 Anf Ute» gedruckt «k. 7 Frankfurt a. M. [968 T. ICanflmann, Bnchhnndt TmjL Ptndtmftl ZS PlMM L Vtftl. Im Pensionat« de» Unterzeichnet« sind« noch einige Schüler u Geschästslrhrüna« frenndl. Aufnahme, «ns «unschRechhUfr, «rltgien»- »nd auch Stnsiknntrrrtcht. Gyn», nasinm, Real» «nd Haadettst am Platz«. Plan« ist bedentenb« \ «nd zeichnet sich dnrch sein« ltche, gesund« Lage an». Beste Resrrrnz«. — J. BllyattT, Lehrer ». Prri ltf tNhrtnoM Kind Allseitig« Erziehuua »nd Anlbiidnag sowie ante Pfleg« wird zage sichert. Aufnahme ,» Oster». bör1' *r* K. OniiMairg &ktt» VAWPMGM ». M»