Jüdisches Familienblatt
- Journal
- Jüdisches Familienblatt
- Volume
- 1888
- Issue
- 47 (1888)
- Date
- 1888-01-01
- Page
- Seite 182 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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XU Sriajc th» aef« Haupt za Ufta, 3b Man ihm im Gaste reich. (Sk MLMHe« finge» m4 der Mel.: Jbamt ei« Segel geflogen.) g— die Staate Dcnunana, Daß tRallaW gesteh, Stad wir eiligst gekommen. «U eia Vogel aar flUa»! Ihn t» Intel empfangea Wollea Ille wir heat', Fort «it Traaer aad vaagea, Kommet Heldra zar Krend'I (Trompete «schall hinter der «cene. Lärm, Hoch- und Hurrahrufea.) («O treten ein Soldate» »nd Soll, »«letzt Jnd« «nd die MekabäerbrKder Si»o, «ad Jonathan falle« Juda «» de« Hai«) Simon. D Bruder, Syriens Bekrieger, Der Götzen all' aas Gold aad Holz. Sei gegrüßt, o edler Sieger, Israels Held aad aaser Stolz! Hier reicht ich Dir dea Freadeabecher, (reicht ihr« eine« Kelch) Trink o Zada Makkadi, Da warft heat' der edle Rächer Unsrer Schmach — wie groß war dU I Und ihr Tächter sollt bekränzen Mt dem Lorbeer diesen Mann, Im Glorienschein soll er erglänzen. Preiset Ille ihn fortan Inda. Nicht ich. Ihr Brüder, nein fürwahr. Nicht ich verdiene Lod and Ehr', — Gott allein der Sieger war — Kampf für Gott ift Pflicht, nichts wehr — Er hat gerettet aas vom Visen. Und ich falls denken «an an «ich? Bergeßl Ihr, was sein Iltur an« gewesen, «ie ihn geschändet hat der «ütherich? «einigen dea Tempel ift jetzt an der Zeit. Die Finsterutß bannen dnrch das Gotte»licht; Erst kommt Gott and dann der Menschen sFreud', So wacht'« die Religion ans zar heiligen Pflicht. Simon. Wie sprichst Da, Bruder, doch so wahr, Laßt an« der Tewpelweih' gedenken! Priester find wir doch fürwahr, fan Iltar laßt den Geist ans lenken; icht soll leachtea in de« Tempel, Eia Lichtfeld sei die Tewpelweih'. Die« Krügletn Oel mit Hohenpriesters SUmpei, Das fich gesunden, «s verleih' Icht Tage lang das heilige Licht, Bis Weiheöl in Füls wir wieder haben, Za treten hin vor Gottes Ingeficht. Laßt aas am frohen Feste dann erlaben, — Doch halt, was rauschet dort i« weißen Kleide? (Judith tritt aus, weiß, »It Eugelsflügelu, in der Hand eine Meuarah «it acht Lichter») I« En^lsfittig schön and rein? Ille (verwundert). Ha! Judith. Von Gott gesandt bin ich za Eurer Freude, Dea Fepeslenchter «ächs ich Mit Euch weih'n. Ihr Töchter Zions legt jetzt Euren Kranz las Jnda's Haupt aad krönet ihn. che th,»'«) Dein Name strahlt in der Geschichte Glanz, O Heldensohn, den Gott ans hat verlieh'«, Dich sehe ich zieh'a hin zaw Heiligthn«, Zn zünden dort das Wethltcht aal Dell DU, Makkadi, Ehr' und Ruhm De» kühnen Krieger und dem Hier der Leuchter sei das Festftzmdol Der Ehannka, der Tempelwethe. vergeßt sein nie in Weh' aad Wohl, Stärkt durch ihn die Glandenstrene; Icht Tag« zündet »n dt« Lichter Der Tempelwethe bis in Ewigkeit, Daß freudig strahlen die Gesichter In Tempel, Hans and Schale iLezeit! Und wen» gedacht dabet Ihr auch der I»mea. Beschenkt auch habt dt« Kinder allzumal, Daun nähert preisend Euch des Leuchters Irmen Uno finget daun mit helle« Jabelschall Das stianuangsooll« .Moans Zar", Daß auch hier zar Stand' ertöne, Daß reiner Gottesglaabe nur Meta Israel mit Steg Dich kröne! I a d a (die Lichte anzüubend). Ich zünde an da« veihlicht. wU geboten, Preis Di', « Gott, für Dnae Smiderthot! Gesandt hast Da aas stet« die rechten Boten Hiuleitend aas zur treuen Glauben Ssaat! 34 folgt die Senedietion und daun da« hebe. Lied: Tiyng* aTQt N5V und tarn Schluß die deutsche Uebersetz»ng nach derselbe, SM »Me, van Illen gesungen: * Ga» mein Licht, mein Schutz «nd Hort, Sei van mir erhaben! Dich, im Sturm mel» Zufluchtsort, Dich will stet« ich laben: 8a« nützt ring« ihr Dave«, Schirmt mich Satt von oben? Iahet er, Feindetheer Ist wie Staub zerstoben. Seufzt' ich je in dunkler lacht. Schmerzte« meiue Wunde», Mich mit Lid« hat Satt bedacht Uud mein Herz verbunden. Wie iu trüben Stunde» Wird ein Freund gesunde«, War des Herrn Hilf nie fern, Wenn mich Schmerz umwunden. Iharao traf seine Hand, 114 mein v»lk verzagte; taman« stolze Größe schwand, l« vor Gatt ich klagte. Wan» ei« Feind mich plagte, Niemand Trost mir sagte: Trost und Licht Fehlte nicht So an Gott ich dachte. Einst auch in de« Syrer« Zeit Trat der Gatt der Heere Meinem kleine« Heer zur Seit', Daß dem Feind' e» wehre ür Gesetz und Lehre, ür de« Herrn Altäre rieft mH Math eldenblut roh dem Herrn zur Ehre! Die zeh« In einer der letzten Nummern der »Quarterlh Statement' de« .Paleftine Exploration Fand" aatersncht Eapitain I o a t o r dea Ursprung verschiedener mitttlalterlicher Sagen üdei di« zehn Stämme, Er zeigt, daß in dem 2.Bache Lira (XIII 41—öl)) die zehn Stämme angeführt werden Nach diesem sollen sie in einer früher nie de »oh Uten Gegend .Srzareth" jenseits eines Flnffes. welcher anstroeknen wird, wenn sie znrückkehren, wohnen. Dies ist wahrscheinlich dt« früheste Grundlage za einer Legende, welcher man t« Mittelalter große Aufmerksamkeit znweudete and welche Ibentener suchende Reiserch« verauloßte, nach dea zehn Stämmen ans die Such« zu gehen. In de« Koran befindet sich «tue Sage, i welche berichtet, daß Mose« sich ans bU Reise begab, n» dea .El Khnda" aufzafnchen, welcher mtt .Ittah", der unsierb- '