Jüdisches Familienblatt
- Journal
- Jüdisches Familienblatt
- Volume
- 1888
- Issue
- 44 (1888)
- Date
- 1888-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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M 44* Jüdisches 1888. HfUifi-llf// Heraulzegeb« mh Dr. M. (Utwnr in Ikagd-bnrg. Jir |itfr|<Un| e -eich»»- fir die irraeMsche Fs«lü. «•. Dt» &*n«b-9ii«btr. Kestsptel in 8 Cttcn fftt Mrad, Schalen unb gnmillo«.— Die Famlllenfest« bei den indischen Inden Hhtnnlt*(inm Berichte »an «»il Schlaginimeit. (Schlnh) — Saddmh-Plan» rel ,nm ««deaadschiiit .caug« 3«^»". —! * fit den FamUientisch: «in nener jüdischer ttnfUu. - «tchseleosgabnr nnb «üidsellösnngeo. (llndefnper »achdrnik «rtI Die Ltzan«ka-W»»der. Festspill in 8 Akten für iürael. Schulen nnd Familien. Vorwort. »Vas sollen unser« Kinder a« Thauuka-Feste aafführe»?" Inf dies«Frage aatMtte ich: Dt« Lha»uk>-W»»ber b. t. die Motive de« Festes, wie sie in Geschichte nnd Dichtung, im Geiste und Munde des Israel. Volkes leden. Paefie und Geschichte ena verknüpft bilden den Beginn des «inznschalteuden Gebetes Ai hnnnlMim. .Wunder und Hülfe Gattes" find es, für welche wir au diese» Fest« de« Illmäästtgeri danke» sollen. Ob die .Wunder" von de» Oelkrüxlet» des Hohenpriester- (vgl. Sabbat 21 und Lnr» aadaa zn Orach Ehaji« 670), oder von de» Heldenweib« Jndtch (stehe daselbst Hagah), die «ehr eine« poetische» Klang haben, »der ob di« .Wunder" der grobe» Stege der .Wenigen" über .viele", der .Schwachen" über .Starke", der Handvoll Hasmonaer über die gewollige» Heere der Syrer, die auf historische Lhatsache» sich gründe», gemeint sind? Gleichviel. Für nt» fließe» hier Poesie und Geschichte in einander und künde» de» «inen Gedanken: .Nicht durch menschliche «acht »ud Kraft sondern durch de, Gottesgetst allein" erlangen wir de» Sieg. Gottes Hülfe ist mmderdar, Gvttes Wnnderthate» verdanken wir die Hülfe »nd Errettung. Diese Idee schwebt anch de» Dichter des für Sabbat Thannka geschriebene» Pijnt Nllllt 'S "s7N,i» »elche» >»tt»chu« n»d Philipp»». Holofernes nnd Judith, sowie Mathatias «nd seine Söhne auf einer und derselben Schonbühn« erscheinen, «nd der räumlich nnb zrilllch Rusein and erliegendes künstlich «wähert ober gar verbindet. Diests Pint sowie die Einleitung und die kritischen Untersuchungen Gutnunns zu den apokryphtsche» Büchern wr.Makkabäer" und Judith" (v^. die Dent», von Betbnlla ». s. w.) einerseits, di« Geschichte «»d di« i» Volksmnnd« l«de»d« poetisch« Umrahmnug derselbe, «»dererseits, bilde» de» vorwnrs zu dieser, der leichte» und wirksmae» vergegemoärtignng uralter Vorgänge »nd de» «achbtbüsche» Unschön»lgsu« ierrtcht dienenden, zugleich die Ktnderseel« mit vegüstming fitr unsere heil. Nrligiou erfüllend« Darstellung «nd faßliche V«rarbeti»»g des Gegebene». I» diese« Sinn« »»b »ach> dieser -iichtnng hin möge di« vorliegende Irdeit benrtheilt wert«» Zu bamitke» wäre »och, daß diehter eingestrentr» Lieder »ach reliftsscn «w »dksthünütchen Melodie», die »ach de» snbttktiven Er«»ss«n de, Lehrer »der Veranstalter des Festspiels" verändert werbe, kW»», denZweck Hab«! de, «wst» d« H«bl ' ' “ den Erch» der Ha»bi«»g zn milder», i» die Sttnation Erheitern»,! «ü> belewmb« Ibwrchfelnng zn bringe», i» de» D«sW2e» et», Gchthi der Lust »Nb Frische «b t» d» Hürer» reizvoller Zerstreuung »nd Unterhaltung zn P r r s« n e n. Amiachn« Epiphanes, König von Syrien, sein« Feldherr». Hanna, ein fromme« Weid. Benjamin, ihr Sohn. Sbith, eine Seherin, aftrnes »oa«. sein Diener. Achlor, ein Ammoniter. Ofta«, Aeltester von Beihnllen. «stitthNta», der Haümonaer. Simon tada «atadbi las« sein« Söhn«. Jonathan Johammn Soldaten. Volk. L »kt. Erste Scene. I»tt«chtns, Philippus »ud Lysias. »ntiechin« die ersten zwei Strophen stngeud (nach der «elodie: Ich bin der kleine Postillon). Ich bi« Ivtiochu» Epiphanes, Die ganze Weil bereit« weiß es. - Halk, hallo, mit Feuer «ud Schwert Judäa wirb durch »ich zerstört. Wo immer lebt rin Judasoh« Vernichtung droht ihm lange schon. Hallt, hallo, ich laß nicht ab, Tis ich gestürzt sie all' ins Grab. (sprechend): Beim Jupiter I Ich mag sie nicht, Die Spross» Inda'», Israel, Ich biu's, der ihr» Hochmnch bricht. Wie einst Nrtmkadnezar« Bel. — Sie beten Gott i» Geiste an. Sie opfern, halle» Sabbat. Fest'; Beim ZeudI Ich setz' »ei» Leben tan, E» bleib' von ihnen nicht «1» Xrst l Phüippns, Szstw». Seron, härt l Ihr zieh« in de» Kamps nun ans. Und rottrt an», was Inda lehrt. Mit Stumps «nd Stiel ihr Gotte« Hans! Sie solle» Syrer, Grieche» »aber, Schwein« «fern, esse» anch. Ihr schaffe« «lle wq, von Erbe», Dir heilig halten Väter vranch. wen, «nsern Zeus st« nicht verehre» Ob »lt, ab Jung, wie ich gebot. Wen» ste sich^ücht z» aas bekehre», Dan» unerbittlich stUngt st« wdt l Da hört' ich jüngst von viele» 9cm»«, Dir »ach gar prö i» •Uabai |brt; Bekehrt stet smch. bei» Zensl es Ivmme, D« O«l«> vtt auf Greis «b «ab —