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Jüdisches Familienblatt · 1888-01-01 · 36 (1888) · p. Seite 142

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Journal
Jüdisches Familienblatt
Volume
1888
Issue
36 (1888)
Date
1888-01-01
Page
Seite 142 (sequence 4)
Language
German
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— 142 — / TV »J-? -i>—v<c- -, . fanben nicht den erhofften Beifall uud zu deu eifrigsten Gegneru der Wagner'sche« «usit gehärtrn z»«i Juden. Die verletzte Liaeulirb« de» Lomponiften flößte ihm von jener 8nt an einen unauslöschlichen Haß gegen den jüdischen tamm ein._ (Sitte nette LeSart. In Mustaph von Rasch haschono heißt e« bekanntlich: svh in» "Ott* n rrunon *?S1 (über die Länder wird am Neujahr beschlossen, welches für da» Schwert «. s. v.) In einer Gemeind« hatte ein Talmudqebildeter. der den bekannten Titel ITHO führte, mit dem Rabbiner Streit anfangen, und der Rabbiner hatte ihm »ur Straft „die Morenu' weagenommen, so daß er jetzt' nur den niedriqern Titel N2N (Chawer) führte. Der Eautor, der auf Seiten de« Rabbiner» stand, conjicirtr am nächsten Rasch haschono für da» ob'ge folgende Le»art: N2N^ 17« Nvtt' 12 nimton Sn (über die „MorenuS" wird am Neujahr beschlossen, wer zum „Chawer" degravirt »erden fall). G.-B. Frsße» jüdische« Mitze». 8on L. Hohe». Vm gefährlicher Doppelschadeu. Ein Fremder begegnete auf seinem Spaziergänge in der Hauptstadt eiuem eigeuthümlichen Ehepaar. Sie, mit dem Romen S e r ch e (Sarchrn) war rieseugroß und Tächter eine» Manne», der schon oft »egen Diebstahl» bestraft worden »ar, er dagegen batte gerechten Anspruch darauf, dem Ge» schlechte der Zwerge zugezählt zu werden. Ll» der Fremde seinem »itzige» Cicerone seine Berwunderung über eine solche Mesalliance aussprach, äußerte diese-: .Di ses Paar ist in der That auch so trepha, daß kein Rabbiner es für koscher erklären kann". — „Warum?" fragte der Fremde. „Erstens", antwortete der Geftagte. „ist fie eine 8»rod« hajoseth min haganow (d. h. rin Sarchen. da» von einem Dieb abstawmt) und zweiten» ist fie geheftet au die Z«laoth kethanoth (b h. an die kurzen Rippen) chre« zwerghaktru Mannes; diesen Fall nenne» die Rabbinen „Tarti lertutha“ und kann ein mit solchem Doppelschadeu behaftett« Vieh in keinem Falle für koscher erklärt werden". Schere« am ChoMüunoed erlaubt. Ein sehr zudringlicher jüdischer Geschäftsreiseudet besuchte am Chol*Hamoöd einen jüdischen stunden um die Mittagsstunde, gerade al» dieser fich zn Lisch« setzen »ollte. Trotz des energischen Proteste» gegen diese Zudriuglichkett »ar der Jünger Merkur» nicht von der Stelle zu bewegen. Der Hausherr verlor eudlich die Geduld und rief dem Reisende« in nicht gor liebenswürdige» Ton« zu: „Scheren Sie fich!"— „Wie darf ich mich scheren, e» ist doch Chol-Hainoad?‘ — „Schadet nichts", eutgeguete der Hausherr, „Sie find rnoaoks» aostilast (d. h. Sie hindern mich »m Este») und in diesem Falle ist auch am Ohol*Hamoed da» Schere» erlaubt". (Nämlich wen» die Barthaare am Esten hindern.) G«1 zu« Händewaschen. Ein Pole mustert di« ibm am Tische Vorgesetzte Suppe mit der grdßtru Sorgfalt, «l» er tu derselben ntätt» ston fisteMe» fand, ließ er fie unberührt stehe«. Auf die Frage de» Hausherrn, warum er nicht esse. antwortete jener: „Das bewahre ich mir zn Majim aoharatuum — Wafftr, womit man nach der Mahlzeit die Hände wäscht. jUt* dem Sprmchschatz de» -akkmü'. Poetisch übenragen von Max Weinberg. Heil! wem der Mrift-r selber sagt, Dag ihn der Jünger überragt. » « « Zu« Wärmen b'inot Feuer in sein R'ft der-Kai» Und büht dafür lein Rest ein summt der Habe. Loch' «ollkühn nicht SesahreSstätten Und der f, eia Wunder soll dich retten. Ri» thu' Dein Mund Unwü d'ge» kund. j' I. Deutsche* K»mbi,atio«»rätysei^ Bon ff. in K. Wer Solia« mit Turan kann Rach weine« Wunsch« eaa ve d nden. Der uehm' «ein 9/nui freundlich an ffh' noch de« Feste« Ltuad.n schwinden. LI. Aeuja-r»wtt«sch. Bon ff. in 9t. Wa» bei den stleiaen wirb entstehen, Wenn „w" des Wortes Stamm beginnt, O könnte mau mit es sehen Bei «rohea, «h' di« Zeit verrinn«! Dann würde, wa« gu reich gespendet Zu« Schaden Jenen dienen kann. Auf rechte An und Weis verwendet Bald lösen aller Feindschaft bann. III. Ke-rÄfche» A«-re«rLt-fe1. Bon >. Kaufmann-London. 16» Wie ihn mögen Engel dich schützen uub leiwo, 2 1 6 So mögen dl« Tag« dahin otr stet» gleit,«. S 6 7 ff» möge Dein «rer der Jugend noch glichen. 4 6 S ff» blewe dir fern«, vor dir soll es weich,«. 5 7 1 Sott sühn fie und leitet der Menschea Geschick«. 10 10 7 Do folgest de» deinen, er führ' dich am Glück«! 11 4 6 So soll dir dein Leben hienieden nie scheinen. IS 10 4 Sollst Freud« nur sehen, ui« klagen, nl« weinen. Di« Anfang», und ffudbuchftaben der ersten vier UM»k uud di« Ansaugsbuchftabe« der vier andern, von ob«« nach unten gelesen, drücken «inen Reujahrswunsch au«. Urfnche der Ueberfchwemnrnng. „Regmt es in Ihrem.Laude auch so viel?" ftagte der iausherr einen durch Billrt ihm ousoclroirten Oraoft (armeu ast), welchen er, beiläufig bemerkt, mit eiuem tüchtige« fast kahleu Hatskuocheu bedacht hatte. — „Leiber", antwortete dieser, .und allem Rosche«« uach »erbe« 'wir bald wieder eiue Ilkadbul (GüudstUth) bekomme«". — „Woraus schließe» Sie das?' — „Einfach aus dem Poßuk; denu X«a bol öooaor bo leümai“ -» das Ende alles Fleisches ist schon zu mir gekommen. (Siehe 1. B. Mos. stap. 6. v 18.) IV. -nt — &«» — fTI — lausen. Berautwottlicher webaeteur vr. Nahm« r^E,ä^^^^^^ckH!i^bHA^HiHägdeb»rg^Berlär^öä^öder^^^^^e^^^8^/ A«st-f«»U der Kitttzfel i» i»r. Ur. L Mbu — Ca, (Sahn de» Peleth-Rmnert 1«,1fl gsae. II. Teltscho orärtfU Selicho« (v^bgrbete). M. 2^1 — Feind; 27lw — Freund (N ist Hauchlaut.)

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