Jüdisches Familienblatt
- Journal
- Jüdisches Familienblatt
- Volume
- 1888
- Issue
- 22 (1888)
- Date
- 1888-01-01
- Page
- Seite 86 (sequence 4)
- Language
- German
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fctfca. Der eine Ksbttt »nß noch hiuo» «ns »er Sibr« «nd Hophtiw«. .viele stbche verberd«» te» Brei' — da» scheint Mose» nicht gcamftt gn habe», sonst hätte er nicht zwölf San», schafter ansgeschickt, wie der W «. erzähtt, sonder, sich mtt ,»ei beguügt, wie Josua io der -aphtar«. Der Sobbath-Plonberer. Merket für de» Aa«M«tisi^ Kirn»? fragt« der «ine den andern. Gewiß, »ersetzte dieser, D» findest sie Jecheist. 3820: Ifg» hajon w*<t' hMohwrujim! _______ RST mime Gte«reif»l«se. Venn Ihr mir. sagte einst z» dem Berliner Witzling er Nengoß «in Bekannter, ans der Stelle eine» gcknngenen Scheker (Äge) «acht, schenk' ich Ench einen Thal eit. — Ihr . habt mir doch, erwiderte Neugaß sofort. z»»t Tlwler »er» . „ sprmh«, _ 2 Die Lrde bewegt fich — nicht. ' " Bekanntlich ward«» durch die endlole« Indenverfolqnnge» viele Familien in di« Nothwendigkeit »ersetzt, eia Nomaden» leben za führen; fie hatten ««der Heimath, noch bestimmten Wohnort und zogen bettelnd von Stadt zn Stadt, «o fie »«» de« seßhaften Bland nsgeaofsea unterstützt »nrdea. Die Verpflegung an de» Wochentagen ward« »ehr »der minder der freien Wohlthätigkeit überlaffrn, während fie am Sonnabend von den Familie» Speise and Trank erhielte». Manche dieser mnherziehende» Bettler, denen man den Namen .Orchim" (Säfte) beilegt«, wußte» fich manchmal durch Witz einen gute» Bissen z« verschaffe». So erhielt einmal eia polnischer Jude eia .Plett' (Billet) bet einem reichen Manne, dessen Fra« sehr ökonomisch za wirthschaste» verstand. Da« erst« Gericht am Freitag Abend, welcher bereit« znm siebenten Lag grrechnet wir», waren natürlich Fische (21 (Fisch) enthält ja die Zahl sieben) »ad von diesen legte dt« Hausfrau die grdßeru auf de» Teller ihm« Satten, während der .Orech" fich mit kleiner» Fischen begnüge» sollte. Dieser saß sinnend da, oha« zazuaereifea. Bo« HanSherru nach der Ursache befragt, antwortet der Bettler: „Ich denke eben »ach über den Streit, ob di« Eid« fich n« die Sonn« bewege oder stille stehe; ich behaupte, die Erde bewegt sich aichtl Denn wen« die Erde fich drehte, müßten ja diese große» Fisch« (auf den Teller des Hausherrn zeigend) auch z» mir gekommen sein.» Woz» Raschi alle« gut ist. Bo» >. O. in lk. Ein stausman« frug bei einer b« freundeten Firma n« Lnskunft über die Credit,ähigkeit eine« standen au und betonte hauptsächlich, ob er dem stunden die bestellte Waare schicke» dürfe. Der Freund antworttte «st folgenden Worten: .Sehen Sie Raschi auf den ersten Vers in SuhlMh foho nach". — Daselbst sagt nämlich dieser Lommeutator zur Erklär»»« de« plenoastischen ff? (schicke Dir), Sott habe zu Mos« gesagt: .8« Du willst, ich befehle e« Dir nicht, wenn Da Last dazu hast, s» schicke." Der staufman« konnte au« dieser Bemerkung wohl entnehmen. daß der stund« nicht z» empfehlen war. Die Dewtsche« ««d ihr JUtft«. Senn all« Deutsche» jetzt nur «ine Seele Guten, 8i« nrihrbc nur den «inen Wunsch enthalten: ,D, könntest du dir dach den theureu Kaiser retten, Ihm Kraft und Frische wieder neu gestalten." Wenn all« Deutschen nur «in Gotteshaus zu» Beten Besäßen, u« die Gottheit zu verehren, Es wäre dann das Gut, das sie von ihr erflehten: Genesung für den Fürsten zu bescheereu. Wenn Deutschlands Elchen jetzt in ftischer Kraft ergrüne». Ein schönes Bild, wie'» frlver einst wird blühen, Ist» eine doch und zwar di» edelste von ihnen, In deren edle» Mark hinein di« Gift« ziehen. O, Hort Germania'», erhalt' uns dies« Eiche, Daß lange noch wir ruh'n in ihrem Schatten, Laß fällen sie uns nicht der Tod mit gramem Streiche, verjüng' di« Kräfte — so fie ihr ermatten. Moritz Scherbel-GnmI'tnnrn. ◄0» jj<0»» I. ZXAtsch« fUtauätßfd. «an PH. Kr. in Br. Ich maa nicht Farbe vir betrauen — Sonst würb' ich Dir di« Lewe neunen. Zu rath-n pnqs dir beiden Ersten, Gehört fürwahr nicht zn de» Schwersten: Dies Silbenvaar b-zrichurt Dauer. Sobald d'e Lüste wehen lauer. Der Len, nn« nadt »it feiner Gracht, De» Ganzen Blumen ich betracht' Mtt List ob ihvrr hold» Zier. Nn» möcht' ich Farbe» deuten Dtt: Der Blumen Färb' will Dir empfehle», Brfchsdenhett als Schmuck zn wühien; Des Laube« Far»' will Dich bewegen. Die Hoffnung für und «ür za heuen: Di« Hoffnung niemals so» erblass», Di« Hoffnung niemals Dich rertassen, Doß sst,' tb Deine« Somme« Watt, 06 Muter« Strenge frischer Math. So ledrt dir Schrift, tchrt die Natur. . Nu» suche ans - de» Gfi»Mß-M «Pur. »m, Gh. Kr. in M. St.*) «itttfchck Ui»«««. Zwei Thoraknnbtge ginge» tu Berit» an etuem Lob«» vorüber, tu welchem Bros und — alte Kleiber »erkauft werde». Al« der eine darüber lacht«, bemertte der andere scherzend: Warum lachst D»? Eine echt biblisch« Firma: L»oh«C3 l»>«ohol o-weged lilbo*chl (1 M. 28,20.) Später kamen beide an «tue« Labe» vorbei, der Seefische und — Bägel feilhält. Etwa auch rin« echt btdlifche •) ft Iahrg. 1886 Nr. *4. II. NckNtsH-ßckßräisch« «m C. ia It fU Me «chel scharf sich windet, di CÄMMf MÜUBttsti »uch M Bater Jatod findet Man es deutlich schon seuannt. A»ß-ftzm- Ht KSttzsrl i» w, Pr. L »«»et. «ofol. IL yu (zn Ohr). 4. B W. m. Snrj ewi - ‘aj - «my. *.. . «• BernnMwrtllcher Retoewnr vr. Nohmer, «ngdchnrg. Drmk von D. L. »»lss, MeGdebmg. BÄ^vm^M»«?-!,?«