Jüdisches Familienblatt
- Journal
- Jüdisches Familienblatt
- Volume
- 1888
- Issue
- 21 (1888)
- Date
- 1888-01-01
- Page
- Seite 82 (sequence 4)
- Language
- German
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gorien ton« Rechtsgruud: gibt'» doch „ghcttoon", die da» Zeug zum.guten Jüd" iu sich Hab«; Hildeshednerkwer, nicht nur, die sehr freisinnig, sondern auch solche, die groß« .Amraznn" sind, bei denen mau sich wundert, wie ein so großer.Zaddik" solch« die „Hattoraa hanroo“ geben konnte; «blich gibt e» auch Fachschüler", den« man die.Hochschule" gar u^t anmrrkt. — Also eine ^kategorim- Tostl" nach d« Schul« ist ganz unlogisch. Aber dafür hat auch Hegel Unrecht, wenn er sagt: Alle» was ist, ist vernünftig. Faktisch ist die .Schule" der Maßstab, der au» gelegt wird. — Je näher daher der Rabbiner der.Schäle" steht, je .schüicrhaster" er ist, desto «ehr gehört er noch der .Schule" an, die mau ja allein sucht, »ud darum da» schöne Vorrecht der.grün«" Jugendzeit vor dem gereift« Mannes» alter auch auf dem Gebiete der jüdisch« Seelsorge. — Ist es ja überhaupt human von den großen Gemeind«, daß sie nicht .an dem Barte" der klein« Gemeind«, sonde«, an dem .eigmm Barte" ihre Rabbiner scheer« zu lern« erlauben, und e» ist vur erheb«d, daß das JudeNthum auch in diesem Punkte Fahnenträger der Humanität ist.- Wie kommt das alle» aber zum Abschnitt „Behaalaoa'oho“? Es ist wahr, es hätte da» alles auch „Sohabbea Chanukka“ mir einfallm können, d«u.durch den 1. Bers der Haphtara — bekanntlich dieselbe auch für Sabbath. Chanukka — ging mir dies alles durch d« Kdpf: .Frohlocke und fr«e dich, Tochter Zion, dmn siehe ich komme und verweile in deiner Mitte, spricht der Herr". Der lieb« Gott kündigt sein« Besuch für eine längere, für eine lang« Zeit der Tochter Zions an. W«n .Gäste" .kommen": Frohlock«! Der Reiz der R«hett". da» Entzück« des Wieder» srhens bricht in Jubel au«. Bleibe« die Gäste lange. Tage, Woch«-nun man kann nicht Tag« und Woch« frohlock«, selbst w«n der Gast der geliebte Vater ist. Aber .das frohlocken flieht, die Freude muß bleiben" — darf ich frei nach Schiller sog«, w«u es ein uu«dlich geliebter Gast ist. Die Gottheit, die zur Tochter Zions zu Gaste kommt, verlangt nichts llebermmschliches: »Frohlocke, d«n siehe, ich komme! Und freue dich, dmn ich weile iu deiner Mitte!" — Also auf freudiges, w«u auch nicht frohlockendes Wiedersehen! Der Plauderer. betrug etwa 29 Meter «ud fei* Breite 9‘/, Met« , aber dennoch läßt trotz einer gewiss« Unklarheit, in Kolge rm» «erstochener Widersprüche, die Beschreibung der einzeln« Theile desselb« nach ihrer «eiheufolge im Allgemein« dieselbe Anordunng im Bau und dt der Kolge der Räume erkenn«, welche eine« verkürzt« ägyptisch« Heiligthrme cs« gehörten. Zwei eherne Säulen, in der hebräisch« Ursprache Iachi« und Boa» genannt, jede von 23 All« Höh«, stand« vor dem Liugouge. Sie erinnern sofort an da» Oieltskrn» paar vor d« ägyptisch« Tempeln. Der sogeuauutt« vorhall« de» Salomonisch« Tempel», ettirm thurmurtigin Bau, steh« die ägypttsch« Thurmflügel gegenüber. Da» Heilig« mit de« Räncher-Altar «ud dem Schaubrottische, gegenüber de« Eingang zum Allerheiligst«, findet feto Vorbild in de» ägypttsch« Opfertischsaal unmittelbar vor dem Sauctisfimmn, £ und das Allerheiltgste, i« hinterst« Raum der Alllage, nimmt in beid« Tempelformm gm« dieselbe Stelle an der hinterst« Sette der baulich« Anlage ein. Die Maue« des Salomonisch« Tempels, gerade »eie die ägypttsch«, verjüngt« sich «ach ob«, di« angebracht« Fenster warm nicht zur Erhellung des dunllm Allerhettigstm bestimmt, in welchem nur Lampenlicht als Belmchtung dimte, sondern nur zu dem Zwecke angeomcht, die Ventilat»»» und den Abzug des Rauches herzu stelle». Wer mit Aufmerksawkett dm biblisch« Angaben folgt» wird sich außerdem der Urberzeuaung nttht verschließe», daß die Höhe des Dache» über dem Allerhettigstm niedriger war, als die dl» davorliegmd« Heilig«, durchaus der ägyptischen Bauart mtsprechmd. Dem Grundplane des Salomonischen ^llrmplls lag «tt einem Wolle die verkürzte Gestatt eiaes ägyptisch« zu Grunde." , *«10» RSthf-l-A«fgakr«. «Hjhw. I Ae»tsch«- -Logogrppy. Bon «. tn R. Der salomonisch« Tempel. In einem Borttag«; dm der Prof. Dr. H. Br« g sch am 30. Aprll in der groß« Laudeslog« zu Berlin über die Mysterim der altägyptisch« Tempel hielt, fagtt derselbe u. A.: »Als der »eise König Salomo der Verehrung Gottes ein« bleibmd« feste Stätte tn Jerusalem errichtete, warm es nach der biblischen Ueberlieferung grüßtmthetts phöuizische Baumeister, Steinhauer «ud Erzgießer, welche al» kuustbeflissene Leute dm ältesten Tempel iu Jemsalem aus dauerhaftem Gestein avfführ« half«. Vorzugsweise liefert« die uralte phöuizische Stadt de» hochgelegen« Gebal, oder Byblos «ach chrer griechisch« Bezeichnung, ein« größere Zahl von Steinmetzen als Arbeiter. Di« phöuttisch« Kunst ist von jeher von der ägypttsch« Rachblwschatt abhängig gewesen- und wenn es außerdem eines besonder« Nachweises de» Zusammmhanges zwisch« der Lyblosstodt mit ihre« Adoniskutt, und ton Aegypterlaude bedarf, so liefe« ihn di« heilig« Leg«»« der Isis. Es »ttd darin erzähtt, die ägypttsch« Göttin sei auf der Such« nach dem Verlor«« »ach Byblos gewandert, um dm an di« Küste gespütteu Sarg ihres Bruders Osiris iu Empfang z« nehme». Deshalb soll« manche Bewohner von Byblos behauptet Hab«, der iu ihrer Stadt üblich« Trauergottrsdimst gelle nicht ihre« Laudesgotte Adonis, sondern dem auf ihre» Gebiete bestattet« ägyptisch« Gctte Osiris. Der Templl Salomouis hatte auf Gmad der Angaben in der Bibel kemm brdemmdm Umfang, dm» fein« Länge «lt .b" ist'» ei« Stobt. Dir » der Bibel steht; tinn .{" dafstr es hat Ihr fl« a« Rheine seht. n. KsSrÄsch-ömtsche- HSsrträtM. «o, R. Da wohl schon vernomM« hrbrsisch Wort, mein Rath«, Das »eim 's za Ohr gekommm Dir nennt einen Fikstenvater? 111 Keßrätsch» Zkrsrtu»d SUtemÄ^set. Bo» S. im R. «a, stet« die «eiftn aller Zeiten Ai» wichtigstes Gesetz erkannt, St» Sigennanr« tan» «a deuten, . Der auch in .Roffau" wird genau«. Aar trenne richtig, Den» das ist wichtig. I _ A«siSfgm§ der HUtthfel i« »er. Ar. I. «wo. Lehre. JL Boa. Boas. m. ** *> QJ cqchflöi Verantwortlicher Redoarar vr. »ah» « r, Magdeburg. Druck loa D. L. > »l f s» Magdeburg. Vertag »»» Rohoct Kries«,