Jüdisches Familienblatt
- Journal
- Jüdisches Familienblatt
- Volume
- 1888
- Issue
- 20 (1888)
- Date
- 1888-01-01
- Page
- Seite 78 (sequence 4)
- Language
- German
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i Ser weift K«tti Der weist Rabbi Be» Ihn»« |ii Ja sei«» ZI»»er, «er Ihm auf«eschlageu Da lag der Talmud, und er lu« und la» ' Uud immer wieder fand er neue Kragen- Ich bl» hent' zwei und achtzig Jahre alt Die« «in« Bach, wie oft Hab' Ich'« ae'estu, E» »o- «ich an. ersaßt »ich «it Gewalt «l« wir'» ein Stück non «eine« eigne» West». La lang' ich deal', seit meiner Jugendzeit Da hieb e». lern' und bei», bet' uud lerne, Wa» war die Welt mir »«erreichbar »eit Sa «it a« Hi»»«l steh'» die rw'ge» Sterne. Ri« hat ei» Weib am Herze» «ir «ernht, Rie kam der Ram« Vater «ir zu Ohre», Und rollte mauchmal rascher mir da« Blut Sa HS«' ich: webe Diel Du bist verlaren. Li» ganze« Lebe» gab ich kür «'» Buch. Da« ich «it «eine« Herzblut haV verkündet, Bracht' tt dem Mensche» Segen »brr Flach? Umsaust «ein Ge'st die Antwart darauf findet. Sahl Hab' ich Recht gefprote» t»nse»d«al. Man kam zu «ir, der Measche» Streit z« schlichten, Hch konnte stille» «auch« Seelen quäl »d übe» still de« Wahlthun» hell'ge Pflichte». Ach l ries der Rabbi laut zu Satt empar Wiegt e» denn auf ei» gaaze» Menschenleben, Da« ich all'ia durch eir»e Schuld aerlar, — Wa« nützet all' «ein Sirren und »ei» Streben? Und langsam sank da« müde Haupt zurück Aus seine« Talmud war er sonst entschlafen, Dach, eh' für ewig fchlah fit zu der Blick Lauscht »ach sein Ohr der Wart«, di« ih» stase»: .Geh' ei» zu Gott! Dein Herz war fromm und nt» Uud hast Du eine« Me»scheu Teast gespeudet. Bewehrt «iu Herz ist Var der Sünde Schem Warft nicht ««sanft uf diese West gesendet". Görlitz- IiMls W«rm. Ki» Munöer. llllle» fertig nuberus«. Bar de» Fenster» bi» Sardinen Sind die pr«chtigsteu da» alle», I» der Hanifran frend'ge» Mb Spielt sich ihr Wahlachalle». I» der Lüche schmort der Brate», «äf dem Tisch liegt film» Liane», Alle» V so wähl gerathen. Und der Festtag kamt beginn««. Fertig, schallt« M, allen Sette», Fäliamtt de» Llackru schlag«! All« Sorge», all« Leiden Weich«» jetzt de« Feiertag». wunder gttbt'« nicht mehr ans Lrde»?« Glaubst »ich« »ehr an salche» Plunder? Daß di« Frauen fertig werben. Ist »ach hent' ei» ,raße« «nnderl — Dcbarah. - I. Anüsch« -L-gogryp-. Vau e. in «. Niemal« wird «au sie erreiche». Alle« Mühe» bleibt verüben«, Macht man nicht aarau» ei» Zeichen. Dan» zur Richtschnur sie de« Leben«. II. ZV-rtratyset. La« A. Speter ii Heinebach. Mein ganze« Wort — e« ist »ich« lange — Rr»»t Dir ein« graste Schlange, Rn» füg« »ach em Zeichen an. Sa hast D» einen «ackern Mann. III. Ketraisch-- SilVenrälhset. (Dreifilbig.) La» A. Kaufmann in Loudou- .Wunder giebt'« nicht mehr auf Erden?" Hört mau hie und da wähl rufe»; Bei den Laie», bei Gelehrten, — Wuudergla»br ist venusr». Drnuach giebt ri tgalich Wunder, Walltest du sie ,»> betrach'e»; Und die grSstte» «au m»tu»«cr Ja der RSh« kaua bettachten. Die erst« fügt hinzu, Bergrtsterr »ad vermebrt. Die zweit« n«»u«st Du. Weu» Dr ei» Ding gehött. De» »orte« letzte« «lieb Ist ei» bedeutsam vor:, Man Hirt'« in Saug und Lied, Man spricht'« am hril'ge» Ort. Sieh', geschäftig i» de» Räum u Del»«» Hause» schall' uud waltet Dein« Handsra». Ohne Säume» Wird stet« Alle« neu gestattet. Früh und ftült, stet» »uverdrasseu. Wird «tt rühr'gr» flnst'ge» Händen Wahl da« gavze Hau« bimafseu, Bi« e« glitzrn an de» Wauden. Mit dem Schrupper, «it dm» Best», Wird hantieret Tag »r>d Rächt, Den» da hilft kein Federlese», «i» die Grbett lst vollbracht. Ist man nnten fertig ward«». Fängt »m» »de» wieder an, Bi» an alle», alle» Orte» Alle« ist »ach «»»sch Mtha». - Ban de» Bade» bi« zum Keller S»stHe««»r ans alle» Stttten: Messer. Gabel» Tapf m» Tester, Bernutwartiichrr vr. Rehmer, I« Ganzen zeigt sich Dtt Gl» Rabbi hachgerhrt. De» Ramea naat mh; Haft «ft sch«, kh» gehärt. In jüngster Sibra wird Al« Fürst rr «njgeführt. der Aiittzsel i» »or. Hlr» I. Mo, (männliche« Schwei». — llrrntzl Sem«), tut, mänäui — Btto.) n. tm (Stunde), Thnr«. ta« Wachen fest Druck na, D. L. M »l s f, Mt (10) Win