Jüdisches Familienblatt
- Journal
- Jüdisches Familienblatt
- Volume
- 1888
- Issue
- 20 (1888)
- Date
- 1888-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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Jüdische« 1888. teravHfgctrn MR Br. 9t li|wr ta OkagdebRrg. MIMtzeüML-ckhmqftrdüdrMWeFaWt. Di» Hh» 8#rt». »et>tsch flbtdraf« mr Inhalt: feifiS* MDtba* *** - de» Samllte» tisch: Der Aitaberg. — Der wctfr Kam. — tte , . — 'ver «q »er »ellaton. Novelle MR Mo Boeder, («chlatz ) — ij» Sanat, »tertdetwgrr der Jode». — Die Jod«» ta Baatofn«. — — i — %* km «pntfffta* M Zalmu». Poetisch Übertrag« von Mar — «*chsel»>Rsgab» RRb Nttthsel »Äsung«. — tie Zeh» «Orte. 1Ietrisch übertrug» mr I. $tt)b«rg. I. n. m. IV. v. VI. vn. vm. ix. Ich M* Art, G«N. In Ptch Irftrtl Sn jtzulmi jtiaifüktttn. Sn frntr antiu dn Id) Pit Wgcht SW »tri «kW»! Art» Mrs« gi|n nfr rmtzr'. Sri’« biin, fti’i Itntrtn: S» frnln »nie» Jtrafrn, sch»n. S» fnmra im leicht»». S» jpa» Citttt, Seim ßrrri. Spdt m irnrtltt «pt; So» W*m Eilsch»ir HU’ Sich fn»/. SU Mchk In Jtrifj.'ittl! S« Ji«6lflt|ti|n frt*,»»!'. P» leil'ße i» fksg»n SßV-' Alfs Tlviiche Sri» ZiRiNl IM'. Sri» fxMfP pnk «nicht'. S» (Kiteri Mm Hott! Pf (irte umi% Sm »tri k» (tkrn «II m Frud' Str <Mt Cf p|i miritzll. Sa nfei Mt» prifmink. I» nuin PnPrSn Suff S» »icht tlitn! i'nim «nt: C» S m ftürtni Jtni G yie Sich, m »icht Allchlttch Srr Jütte tzüi'ge Zchml» Ski» nu n (10 rrfgfrt Sich. Kch' stß. ip UM »W nnkni! SU* Srirnr pchßa tt chschnt. nt tn, - on m m im»; s»f iPt, m tn «it sau Ktfrt. SV starivich tititiliü •er SP n« Pf fen, |it «ttr, El »V m jtüta frt 'pp v r »»e flntt. ti «r 'IkM StU |Nrtl Co| iV CelMt nt IM Cd » »*•»«*- üWtopt: Der Sieg der NeNgio». Novelle um Iba Darbte. lSchluß) vm Jahre tasren ftibtn vergangen. >l»in wirkt al« Seelsarger riurr großen Gemeinde und wild von allen, die ihn kenn'» geliebt und verehrt. Seine Loriune ist der Schutzeigel der Leidenden, die Zuflucht der Bedrängten, eine Frau in der edelste« Bedeutung des Wortes. Ihr Bruder Adolf lebt in ihrem Hans«; er ist zur Religio» seiner Väter zurückgekrhrt und dankt dies zumeist Leahs Einfluß, die ihm eine treni Freundin geworden. Seither Hot fie si.h nicht entschließen kvnneu. seinen Bitte« Gehör zu geben I „Ich habe eine Schuld zu sühnen", entgegnet« sie stets, wen» er ihr den Wunsch nahe legte, daß ste die seine werden ml ge. .Mein Leben sei der Buß« geweiht". Alwin» übrrzeugerdrr veredungskuost war es endlich gelungen, ihr klar zu machen, daß nicht ihr verhalten Rase dein Unheil in die Arm: geführt. Es war sein Berhängniß und mußte sich erfüllen! Dn hast edel und gut gehandelt, indem Do, abschon er Dch treulos verlassen, an sein Lrankeo» las>er eiltest, ihm Deine Verzeihung zn bringen!" .Demnach wäre ich, nicht schuld an seine« Unglück?" fragte Leah erleichtert aafr.tbmeud. „Wer wagte dies je zu behaupten?" entgegnete Alwin. „LRr alle wissen, daß Dn redlich mit Dir gekämpft hast, daß Du aber Deine heilige Religion, deine Ueberzeugung, nicht Deiner Lieb« »pfern walltest". Leah irat sinnend ans Fenster und blickte hinaus auf den in vollrr Blühth« pehenden Garten. „Sieh", sprach Le rinne, fie umfassend zn ihr tretend, „jetzt, da alles blüht »ob prangt, soll Dein Herz sich allein sich in Tram verschließen? Willst D» ewig Iranern. Dich mit Gelbstanklagen quälen, die ungerechtfertigt find? Gönne mir» der Freundin, der verwandtrn das Recht, Dich Deine» besseren Selbst gnrückzugrbe»! Des Weibes Berns ist es, Ja beglücken, Mcklich zu fein! Sieh, Adolf, der Dir zu irbe Jahre lang —" „Ich w.iß, was lvu sagen willst", unterbrach Leah, „doch gliüibe mir, gerade »eil ich ihn gern habe und »eines Einflusses bet ihm sicher ti», darf ich sriu Loos nicht mit dein »einige« verknüpfen!" „Das sind Sophtsnea, ttzeure Leah", sagte Adolf hinzu» tato». „Dir zn Sieb« habe ich mit der Welt der vor» nrchetl« gebrachen; ich bi, zn» Glanbe» der Väter znritck- «Uctrl, d»b« ans all« sth »« bietende» Borthaile verzichtet; De w«st »ei« Ideal, Dir z» gefallen — wrdws Lebens Zweck« «8. Leah. bis» Dn fv imdg «.id, daß Dn für Dich selbst _ aaf alles Glück, da» LS die Liebe eiae». trenrn Panne« bbs» ftst. vernhie^ tn M» «mgangenpst z» betranern. V dll» st, die ß^MnFnr. Ich« »wsg des Schicklich«, dgrg?" o ' i'