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Jüdisches Familienblatt · 1888-01-01 · 19 (1888) · p. Seite 74

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Journal
Jüdisches Familienblatt
Volume
1888
Issue
19 (1888)
Date
1888-01-01
Page
Seite 74 (sequence 4)
Language
German
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o *i«t K»1tzfchil».A«-KV-t» Lir vugefLhr 38 Iaörr» brachte eiu porlugicstfcher Jude (eiu Sephordi) de» verstorbme» B«r»a Nath«, Meyer van Rothschild, «l« drr Bar«« ch« ei» Grldgrschmk ^reicht hatte, dankte der Smpfivkgrr mit de» Warten TMiv? TOP fl d. h. ,Mögm Sie sa glücklich sei», »och «ihrer« -«1« Werke ««übe» z» löooe»!" Da der Porlu^ese au» ei»em Laude war, w» maa arabisch sprach u»d w» die tzude» gewöhnlich da« „X" als , D' aussprrche», kannte der g«e Bar»» »tcht verstehen, was der Arme hatte sage» wollen und bat dmstltm, er möchte r« ihm aufschrcibe» »nd punktireu. Run war ihm da« Ganze klar. Diese fremdartig« Anssprache aber behielt der Bar»» im Gedachtniß. Sine Zeit lang nachher, als derselbe wieder vou einige» Sephardim belästigt wurde, rief er ihnm die Worte zu: c*mcri r«l und wollte damit sage«: .Möge» doch die Sephardim (O’T'lBOn) bald aufhören. (In Wirklichkeit heißt es aber bekanntlich .die Frösche- und findet fich 2. B. M. Lop. 8. B. 7.) Schiller-Sjineffy. Per 43. Bmer (L»e de-0m«r). Es ist ziemlich schwierig *n begreifen, weshalb wir dm 33. Omer cl« Holbfriertag brgrhen. Dm Uispmng diese« Gebrauches oufzusinden, müffm wir zunst die Quelle ergründen, warum wir während der Omerzrit Traurrzeichm an den Lag legen. Die Nabbin'n finden den Grund hierfür in dem Eteibm de« Schüler R. Akiba's zwischm Pessach und Schabvoth durch eine Pest, welche wir ohne Schwierigkeit mit der durch die Römer hrrteipesührte Verwüstung in dem Barkoch» ba'schen Ausstande iderteficirrn können. Außerdem wissm wir, daß euch die Bersolgungm der Kreuzfahrer gerade um diese Zeit viele Opfer forderten. Dennoch bleibt gerade der 33. Omer immerhin ein« offene Frage. Nach dem ,Beth Josef" 8 493 war ter 34. Omer der Tag, an welchem da« Sterbm drr Schüler R. Atiba's aushörte. D>r Dilaacr Gaon bemerkt deshalb ganz richtig, daß man darum dm letzten Tag de« Sterben« in R. Ak ba'4 Zeit al« einen Festtag angesetzt Hot, weil wan euch den Tag, a» welchem da« Sterben in der Wüste aushörte, (dm 15. Ab.), als solchm feierte. Es fragt sich daher immer, warum man nicht den 34. Tag feiert. E« dürfte auch die Bemerkung hier Platz fiadm, daß die Kabbalisten, besonder« die in Jerusalem, den 33. Omer zur Erinnerung an R. Simon E. Jochai, welcher an diesem Tage gkstordcn sein soll, festlich begehen. J. St. Znm 70« SründungStage des 9-raelitifche« „Blrmkn-Holz-Bereins" zn Homburg v. d. H. i. .Für Dlil: ikt da» Leben ein« Wüste, Worin sie oft rom Untergang bedrob» Wobl ibr.cn, w nn in '«rer höchsten Roth Li» g'.üoe» Silond, Bau« und Quell si« grühte." .Bon Lonnknoluth v:rbrannt, vom Wen rrmaitrt Lobt sie jetzt kltler Trunk. „quillt sie sähe Fruch». D>c Hölle kam, nach der sie lang gesucht — Run ruh'» sie au«, von grSre« Laub umschattet." „*crnt Ihr ken Quell, de« nmx P lg'r saude«? Di« Lied» ist«, di« au« de« Herren qelll'. Den Durst'geu lab» und auch den Huuq-r stillt, Au» Oeden föh t za hoffaimgS-rüacn Landen." Eo lktntr einst vor uvninlhr siebzig Jahren Lin »Rabbi Joseph" hier mit aller chlaib. An Kindern reick, hach «m an «teld und Out, Aon«»' er te« Leber« Srest an sich ersah««. Trotz eigner Rcth backt er »och fremder Arm«», 3« eigueu H'im hat er sie ost „quillt. Dt, Ollütrischaae. dt« arf de» «eist« blickt. Oie lernt« Thar» hier »ad auch Erbarmen. H. U ttiatora, Dom Rabbi unirrmtese». Zeh, Kaatea hie» be» ,Arama-H»l».B«iU". War'« aasaa^ auch ll» »flömche», zart «ch «lei». Bald k««M' rt rtaa Blütheaswe erfchlliß». Mit Arllchiea reich ^schmsckk,'ei» Ban« Ht prllchttg. Late er dt« Wondrrr, bi« »oribrrztecha — Dl« Osrtuer, die ihn tzsteqirn, schan'n aas ihm «all Daak «ch Lust, »all Rühiaa, und nadtichti». Die chllte chatte« hat w» beigst«aben. Hat fieeand« diel aad »ö-mer an« »«schafft — Im Blick auf Ihn mir vluth aad Ochnffealkrast Zu neue» Liebe«»« k t, uu» empfanden. «» ist de» Bar« ch« aea» Zmetg eaispe affen: Da» ist der .MLdche,.A»»st»tr»,q«.B«rrt»" — Berlah'oea wird er Schutz aad Retter scha — «leiht ihm nur treu, ihr Freaa», aad chenofsen- O bleibt n« trat, um weiter «nezustrrnra Dea edlen Samen heU'ger Liebessaat — Weu, einst »alle, de« unser chil^rpfad, vsi» »»« el» rricher Erntet», ersreue». Homburg ». d. H. Laut» Lehma»»- Kitttzsrl-Aufgake«. I. Ae»1scheS Komonym und MeuderSt-fet Bon S. in R. Ein unrein Thier; Doch stammen wir Bo» dtefe« der Zu vus'rer Ehr'. Drum habe» Reckt hie Arier, Auch cheiste« Proletarier Semite« un« zu nennen, Weil sie de» Stammbaum kennen. Doch hoch mich ehrt Da» Ara« »er edlen S'ppen» Wern »mgekebrt Loa meinem Blnt sie nippen. II. Zweisprachiges otsgogrprch. (liteinifch und hebtäifck). vcn L. t» R. Zmri Dutzend Wal sieht'« jeder T»q Ol« ffrrude bringen, »st auch Plag'! Rur noch et» Zeichen setz' davor Und ihren Warten neig' Dein Ohrl III. «LeSräisches NuchstaömräthseL von L. in R. Au» nachfolgende» lö Buchstabe» bilde ö Sdrter, iMrni An saug»» buch stabe» Mn oben rach unten gelesen «in köstliche» chestbenk, and - der»« Lndbackstaben ».'» nute» »ach eben gelesen d'e geil der Uebergad». deffelbe» dzelchaet. n n v v *n n s s i i n n n a 2 1. Lin« See lenkrast. S. »ln. Eigenschaft. S. Sin abschvtlicher Mensch 4. Li« OntiunM. ö. Lia tzasbeamter. Awß»sn«S der Kitthfel i« »o,. Kr. Z Ccaiti Barde. iw IL jn. - 1.pj (chalb.) n. *. rj(hchr.)-Stsch, lloch. (Haa»>^ , Ber«itn>ortlicher,R«dactmr Vr. Rah»«», Magdetnrg. Drall van D. L Wo l f f, Magdeburg. Verlag MN

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