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Jüdisches Familienblatt · 1888-01-01 · 16 (1888) · p. Seite 61

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Journal
Jüdisches Familienblatt
Volume
1888
Issue
16 (1888)
Date
1888-01-01
Page
Seite 61 (sequence 3)
Language
German
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Cm$i 8*i» Mfltt fk sich {ßiMctk, et dam Doch»; 1*4 *** 4MKttMBM, CT M ®<f «a*|b*tf »«4m. „titofn n«hrrct»fii artr cteot Ausfall*, cntgcgaetc 'Smü «Nf ihre fciMMafe Borfieünnz; »«ögluh, dich M Sestcht »W» mit der Dtvtfin» znsanu« »führt, bei der David «d «»i» stehe»; überred mir i» jede» Kille eben «rief m Stete; spreche ich ih» nicht selbst, so laffich tas Schreib« befördern. Man kamt ihn «llgeuwi»; d«» kam, ich Dir zu Deiner Freude saßt»; selbst »ehre« christlich« Soldat««, dt« wir hier al« Gefaugem Hab», ct|l|an mir, ohne zu »tffen, »elch«» Iuterrffe ich « th» habe, von «ine» jüdisch« Feldprediger Dr. Alwin, der t» Derrtee mit eine» junge» Arzt«, der »a-re vchutzzeist der Lompagui« sei. »Detee Sorte find heilender Balsa» für mein »nnde» Herz;' sagte Eoriune, 8om« Hand ,m ihr pichende» Her, prestend: m einer Stande hast du dm Brief; o, ich bitte Dich, schau «ich ih» an», drücke nicht ab, eh' D« siehst, ans «« D» zielst, D» knotest —Schnuderud verbarg sie ihr «estcht in beidm Htert«. „Beruhige Dich. Eoustncheu, ich werde ihn nicht treffe», «der treff« »ir «n» doch," so »erde ich nicht als »ein«» Bnter» Sohn, fand«« al» Bruder «einer Lauster zu ih» fprochm.' _ (Forts, folgt.) Eine t»difche P mmbel. «q-tztt »>«. »«ltzschmtbt. Al» Para Taten Lannapa (b. b. Buddha oder «ine feiner Inkarnationen) vor Liter« ejunal nach Bmare» kam »nd zwanzlgtausend Rahan» (Heilige) in sei«» Gefolge halle, erzeigte» die Bewohner der Stadt ihnen große Gast» -jrmndschast »nd sorgten für ihren Unterhalt. Para Talen hielt eine Predig! über da« Sohlthnn »ad zeigt», »ie einige Leute selbst gäben, »hae ander«' zum Gebe« ,» ermuntern, während «nige Leute andere z»m Gebe» onnnntertea, ohne selbst -» gebe»; .wie aber diejenigen da» höchste Verdienst erwerbe«, welche selbst gäbe» u» euchere dazu veranlagten.*) Lin Dnraka (bannherziger Laie) lud in Folge dessen da» ganze Gefolge zu einer Mahlzeit et» »ad fordete sei« Mitbürger auf, fich au der Beunrtzung der Heilig« zu betheüige», indem er sagte: „Ihr Männer von Benarr« l jeder von euch «tgr sich durch feine Unterschrift verpflichten, et« gewisse Anzahl von Heilige« zu beuüxthen.' Da« geschah. Ewige zewhnetm hundert, ander« fünfzig, andere zehn Heilige. Unter diesen Männern befand sich a»ch ei» armer Tagelöhner, »it 5ia»e» Mahadnta, der einen Rahan bnoirthen wollte. Ll» er zu seiner Fra» »och Hanse ka», rief er: - -Mutter! Die Leute i» der Stabt wollen morgen Para Take» »nd seine Zwaozigrausend Heilige« bewirtheu» jeder hat fich verpflichtet ewige zu nehmen." Sie entgegnete: »Gerade weil 'wir nimmt» gebe», sind wir s» aruu* Er entgegnte: .Ja, Du hast Recht. Mutter! aber ich habe «ich zur Bewirtung »ine« heiligen Mau»«« verpflichtet.* Sie erwiderte: .Da« war recht. Mau»! bau» »üffea »ir heute tüchtig arbeite», u» ch« anständig »ufnchme« zu können.* Mau» «nd Frau Mau» ging jo riaon d«ffm Hofe Bremchote zu sang er vergnLgt. Ll» der fpastte sagte er zufrieden: tüchtig, aber wem»» singst un» an« ans Arbeit. Da (voimehmm Herrn), u» aus 9, nttQttttf Ct linaRKf sa h. daß « ttj#W ö*4 «nhaduta l Du arbettch so vagwigt?' *) «er d«» L«»e« nicht — .«Pckch« »er «tat (fnrt 6,1«): 4» ** » «eff» »« «Lm»sensp«»ein: fttt» ga U*m »m >mm4iii»t.» HH> »»« «a «nd«M» Sna «tzegute: Herr Thuthe! ich bw so froh, »eil ich u»e>m eine» Rah» bteirtizm »erd«.* — Da Thuth« gab Sm htemus acht Maß RewrathalwRet». güahadata'« Frav war nnlerdrfie« bei rtatt Thmhin be« schtschst «nd mahlte kiei». Sie arbeitete flink und saug di« gauge Heit dazu. st>ie Th«l)i» fragte st«; warn» st« so froh »na« und säug«? — Jene entgegnet«; „Edle Fra»! da« krmrnt daher, »eil ich »arge» einen Rahan bnomhen werde.' Die Frau gab ihr ein Maß RamiUhala-Rei«, einen Topf mit Butter, eim Satte dicke Milch.und dazu Lräuta und Lauch. kl» nächsten Morgen früh ging Mahadnta zur Stadt, «» seinen Gast zu holen, «nd sprach z« ln« Schriftführer, welcher die Liften besorgt hatte: »geige »ir den Rahan, de« dH heute bewirt Heu soll!* — Der Schriftführer sah «ach >»»d entgegnet«: »Ich halre ganz vergessen, Dich aufzuschreiben, alle Rahan« haben sözon Anfnahme gefunden.* Mahadnta fing «» zu weiam. Der Schnstführer hatte Mirteid »tt ih» und sagte: »Para Taten ist gerade zur Thür de« Ghandakuti-Gebäade» hiugeaongm. wende Dich an ih»! vielleicht lanr; er etwa » an der B «Heilung ändern.' Ll« Mahadnta hineiagchen wollt«, glaubte man, er »ollt, betteln, und suchte ihn zu verscheuchen; er aber ries, er w«llte Paran Lecken sei«! Ehrfurcht bezagm. Damit drängte er sich vor, legt« da» Haupt atif btt Thürschwelle uud lief: »O Para Takeul e« giebt Niemand in diese» Lande, der so unglücktch wäre wie tat, habe Mitleid mit mtt 1* Da i^faete Para Taten die Thür und reichte Mahrdnta sei» heilige« Thrbet, zum Zeichen, daß er selbst Mahadnta'« Gast sein wollte. Der König «nd feine Hofleute stand« dabei »nd wurdea sehr «irstannt. Der tSalg dot Mahadnta eia Bmaögea für da» >Lhabet, aber M'tadnta wollte e« nicht verkansta nab gteg fort, »m seine« Gaste der: Weg -«zeigen; mit Gewalt ober wagte «an «ich!, c« ih» za entreißen. Ll« Para Taten bei Mahadnta« Hütte aalangte, war die klhLc zu niedrh;, und ein Para xugt niemal« da« Haupt. Daher senkte ilch di« Erd« unter seinen Füßen, und al« er in» Zimmer trat, erhob sich die Deck«, und al« er fortging. war c« voller Gold und Edelsteine. Ho zeigte sich, wie wahr Mahaduto« Frau gesprochen hatte: »Well wrr nicht geben, sind wir sc arm.* (Derselbe Gedanke wird in den Gpr. Salamoni« (E. ‘12 9) mit dm Sortm aurgchrück«: »Ern woblwollmd Luge wird gesegnet'. Der Midrasch giebt H» in eine« unmchahmlichm Wartspiele wieder. Lnkaüpsmd an da» Sebat de, Berzchnten« (S. B. «. 14.22 1y7N N-7) deutet er die Sorte: »reiche (dm Zchwtm) und Du wirst reich »erdei«. — Witzig wird carch der Bibck-rr« 1. Li. M. 13.9 hier»uf angewmdd. Grit spricht gleicht«» zn» J«r-ielitm: 8««« D« zur Linken (». h. 1V7 «it de» Punkt ar,f der linken Seite Wt*> ver zehnte), dann werde ich zur Sicchtm (Nltz^N »wirst du reich tverdm'), wenn Du zur Recht« (Itzfp, du geizest und willst »er dich reich «ach«), tarnt werde ich zur Siakm* du nnrst nur dm zchnte» Theil deine« Bermögm« behaltm). Die ÄLte» Mid die rnmksLchtvon Dr. Ri»r««»n Lerr, de» wohlbekannt« Schriftsteller über dst phyfiologischea Erfcheinnngm der Trunksucht erschim lei Lewit, (Aower«tr«!t London) ei» «me» Seick unter de« Titel: »Dir Trunksucht, ihre llisochm, Erdmmugdzeichm, ärztliche uud gerichtliche Behandlung.* Zwei Me Inden betreffend« Strlle» jetm au» derselom hier an, «führt: »Etue Thatsatje in Bezug aus di« Rrügtoa, welch« chrer Erhitbenheit un»» tesovbrr» hrruerachob« zu wad» »altart, ist di; tai die Kqche G«sa»t»ch«tt sich vorzüglich >. ,v-.- n

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