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Jüdisches Familienblatt · 1888-01-01 · 14 (1888) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Familienblatt
Volume
1888
Issue
14 (1888)
Date
1888-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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1888.1 -r---. |n iitoltttni l Kelchmz ftr Mt iirnUsgt Fenilit. -Mb- Jüdisch,!» M 14. etartygrtwi mrIü.IL Itttaur in Vka,,d«bnrg. Inhalt Schaf «t fon »en Saaeeieiat Len Dr. Goldlch«idt»8lckr«sel>. - Der Ei«, »er Nellgiaa. Novell« von Zltza Darb«. — »lei»! (fofttfnafltn. Bo» M. K-n. — Coric und Irrsinn bei de» Inden. — Allerlei für den Kmnilientlsch: Edgar Nstrtarr». — ,n» de« Sprachschatz de» Talnmd. - NLIHsel.«-,, n»,n.-(lUdefngtrr «dörns t*t diese» «alte ist mrirrsa^) MM W dm Klllettrtg! E^ret m «ppte» goti Gsttra m kenn; üeler m Äirnia. Bä rtfflilf: „Cta wttffifndn peilt, teitClIrtn Reich! fort ittile» liürsPelei! schaffet fett lei jaierttii“! Sei» jefh'rttf -rotaerschilitzet. m lei Jitifeit M ach mtikrt: Ul Iw Jttjeif, la |ö Ilßtzet, in ßch Oil dqo»lre» Intel M. Iiu «rtt Ite Irettjett schultet: ü pitfH l|t lern mim -eich! |iife»li| sei iie Milet.- Schaffet fort lei Zaierteig-! M ler t» leo feit» Vach. Im, ßch leitetet ,io tttooe, m len Oese» leimt: Ilirauei treffe Strafe! » iß eicht «ieüemchtttch. Vnrt, im nte reich! ffinal in iß oerMich .... Schaffet fort lei Saiertetg"! Mich prall e, ji Util ftr Oetiei zmchl, ' |l»WB ttginni . 'JJKfeT' Itt tei tzü'ßei ptortoche... Schaffet fort lei taiertetz-l Saudeti — ln mit atchch tagt, 1H P| ti Mt topfe Passe «Ir iljriii »r»e Pacht, '(SMSSÄr i Atchto jn Alte ßrecheil... schasset fort lei zaaertelß-l -eit DK -eatschta Hltertaal! me «ßteff Da enDchea; sch etipn-ei Pro«ml! Pr FrtrlrtchVWoL la, tzchrr. Scha'frt fort lei pierteti**! . Jk. «elvsch»«»». 4er Sieg der Religio«. Novelle von Id» Berber. I „Meine liebe Zeah, streite» »ir nicht «ehr über dies« ab»eschmockten Sachen." sagt« der Advokat Rose «tt verdrießlichem Ttirarunzeln zu seiner Braut. „Ich »tll Dir in Deiner Häuslichkeit vollkoauuene Freiheit kaffe». meinetwegen magst Da allabendlich den Segen über die Sichler sprechen »nd b,i4 Fleisch dreimal einsalze», nur störe mich nicht in meiner gemahnten Lebensmeise l" In Leah's Angen zeigte fich ein« halbzerdrückte Thrwe, doch entgegnet« st« nicht«. Sie hltte ja in de» Inge» der Welt „ein Glück gemacht.- Der reiche, gefrierte Advokat Rose hatte fich »« die Hand der armen Lehrerstochirr deworben, die nichts besaß, als ihre Anmuth, einen klaren Geist uni, et» fromme,» Gemüth. Linderei nannte» ihre vermaudte« ihr Bedenke» gegen die eheliche Verbindung mit Rose, an dem fie jene Pietät für die Religio» ihrer Väter vermißte, die wie ei» belebender Ode« ihr ganzes Wese» verschönte. In acht Tagen sollte die Trauung stattfinden, ein Frösteln übirlstf ihre» lenzen Lörper gedachte sie jenes Tagei, der ihr sonst als ter Höhepunkt de« Glückes erschie», da di« Seele im Anfjanchzen zur höchste» Freude fich eins fühle» mußte mit dem Urquell aller Seligkeit. „Was ist;Sir, meine gute 8eah." fragte korinue, eine vor einige» Morate» aus Metz zur^och zeitsfrier augelaugte Loufine, ein heiteres, anmuthtges Mädchen, dos soeben, begleitet von Dr. Ilmi», aus einer Seiten aller hervortrat. „Sine Braut u,d so ernst! Ich, ich habe immer gedacht, wen» ich einmal so »eben meine« Verlobten in de» Gänge» bet Parkes eins erwnadeln könnte, da mürbe ich vor lauter 8ujä und Eeligleit mit dea Bögel« de« Himmel« jnbiltre», ich würde fplst.gr» »st ei» junge« Reh. ich, ich — —“ Sie hielt verleben tune, als fie jetzt «min« feurige» Blick »tt innige« Verlange» ans fich gerichtet fühlte. ,8eah ist za verständig." begann Rose ablenstud, .nm nicht selbst im höchste» Glück ein« »bmeichend« Inficht zu mirdtgeu und br. meine liebe Lonstnt, kommt es wohl, daß «in ans Differenzen stößt, dst fich erst mst der Zeit au«- S' iche». Sie, inet« lstber Herr Prediger,- fuhr er. sich an mst »endend, fort, „haben meiner gute» 8eah »irklich gar zu orthodoxe Ir sichten betgedacht. In cin>x Zeit, »st dst nnfrig«, müffe» konfessionelle Unterschied« »ach und noch >bgei steift »nd vermischt »erden; mst sollen Mensche» in de,» Worte« edelster Bedeut»»- sei», rächt Inden, LI,riß r». Mohamedauer.- ^err Idiokat", begann «min »st edler iköärme, „echt» Sst dst religiös« Urberzengung, dst in ihrer Braut lelit; dst Fra» ft die Sänle de« Hmnse«; von ihrer stlliche» Zächttgkett hänxt sehr »st da« Glück der Fmnilst ad." ,R«r, da kann ich mst ja grastrlstr»!- nnttrbrach Rose scherzhaft »nd feiner Braut ein« Lnß «rf dst von Ilond»

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