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Jüdisches Familienblatt · 1888-01-01 · 9 (1888) · p. Seite 36

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Journal
Jüdisches Familienblatt
Volume
1888
Issue
9 (1888)
Date
1888-01-01
Page
Seite 36 (sequence 4)
Language
German
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Mahlzeit«». Die meiste» Lehrlichge «halten i» der Lnstalt Lost o»d Lleiduna Lußade» erhalte» LS Schüler^ Lehrlinge ei»« Mahlzeit täglich, 12 erhalte» j«d Mahlzeiten» 18 drei MahlMe»; 2 Schiller find g«z Pensionäre, v» ganze» erhalte» 68 Schüler täglich ei« oder mehl»»» Mahlzeiten.^ Fast alle »«fere Zvglmge »er sichern uns bei» Sin tritt in dt« Anstalt, daß fie »»«der Lost »och Sleidnng bedürfen. 9» ist die« (int nnschnldbarr Täuschung, z» der fi« da« tiefst« Elend veranlaßt. Rach einige» Lage» «oird schüchtern »» ei« Mahlzeit »der et» Stück Brot gebeten. Da« vo» Hanger abgezehrte Antlitz de« Linde« sagt mehr als sei« Worte. Wir gebe» schließlich immer nach. Welche« Slück für an«, wen» wir einem Linde sage» können, »da darfst dich mit an de» Tisch setzen", »nt wie dem Annen nnserr Supp« und die Brot kante schmeckt. Dagegen giebt eü nicht« schrecklichere«, al« sich gezwungen zu sehe», einem arme, hungernden Zungen der e« verdient. anfgemnuteN zu »»erd«», ein Stück Brot abzuschlage». In diesem Augenblick sichren wir da« System der Lobsttich« em, die zu de» Mahlmite» berechtigen. Dies« Maßregel wird den Eifer und die Fortschritt der Zöglinge bedeutend beeinflussen. Lletdnng«stücke. Die Würde der Schule würde et erheische», daß wir zum mindeste» eine» Littet im Sommer und eine» warmen Anzug für den Winter denjenigen Zöglingen lieferten, die im Elend find, aber auch dar« werden wir durch die Luappheit unserer Mittel verhindert, kan» gestattet »»« unser Credit, die Lehrlinge zu kleide» und einer Anzahl Zöglinge die alleruneutbehrlichstm Dinge zu schaffe». _ (echl,ß folg»). Klei« Wisch» ChAr«rtrrz8-e. ü« P»rt» Annevwte. ' (Ha Fleischer M polnisch« Städtchen« X. hatte et seine» Rabbiner sehr Übel genommen, daß er ei« ihm zur Superrevifiou übergebe« Ochseolunge, welche sei» Schächter beanstandet hatte, rbeufall« für rituell unerlaubt zum Genuß erklärte und suchte sei«« Aerger dadurch Lust z» «ach«, daß er ihm z» Purim ei» volle« Dutzend kleiner gebackener Sund« al« übliche« Geschenk (SoLkoh Hobmu) überreichen rß. Der Rabbi »ahm die Gab« mit der stendlichst«, «ubesaogenst« Mi«e auf, bedankte sich «f da« Herzlichste, üeß dann aber »an der Kr« „Rebdazin" schleunigst die gleiche Anzahl kleiner Männch« mit l«gem Bart, Bartlock», Lorntthenaugtn und Läppchen, denen m« s»fo»t «sah, daß fie Gelehrte (Rabbiner) darstell« sollt«, «fertigen und sandte fie mit freundlich« Wort« al« GegenprLseut au d« stag< sich« Fleischer. Ganz überrascht und gerührt kam dieser m» zum Rabbi, gestand ihm d« Grund seine« seltsam« Geschrnke«, bat ihn um Verzeihung und fragte nach einer Weile, wie der Rabbi dazu gekommen sei, ihm trotzdem diese Repräsentant« der Talmudgelehrscunkeit al« Geg«gesch«k z» übersend«. Ganz einfach, rrwiederte der Rabbi, Radbontm schick« Rabboui« und — „Hund' schick« Hund';" ein Com- »entar, von dem der Krag«de schwerlich sehr erbaut gewesm sei» dürste. M. Wbg. JU* Um ZiPrutßslchatz des Talmud. Haetisch übertrag« von Mox Weinberg. Sa,« Del» Lei» nicht der Welt, fie wir» »ich nur selten verstehe«, »tage Sri« El«d brr Rocht, so meinm die Stein« mit Dir. » » « »ioder der Armut beschütz', SultmfoNschriU»ttSg«r ia sind sie, Siffenschaft, Handel und Sunft allzeit von ihner gm, an». Aua «ri»rr W«p»». »N die Indikkerenten Stande»«,»»offen. Hon Albert N»f«,b,«W « Safich. Wen, ich dies« ew'geN Echote »ns den Alp-ntzvhen sch' Denk ich Cner, Brüder. Leh' ich aber, »oie fi« facht Gotte« Sonn' errüthen «acht, Schlag' de, Blick ich nieder. Ost ist «Ir da» Herz s, schwor. Paß ich bitter ««ine, Angst und Sorgen drücken s»hr. Wenn Ich froh auch scheine. Doch ich seb', bah selbst zu Such Gotte» Sieb« bringet, Da fühlt sich mein Herz s« reich, Dah e« jauchzt und fing». Ritthsel-A«fßut>e«. I. Le«tsche» Palimdr»«. Lon L. Weher, Lehrer in Horn. „ lastA ■ ■ . »tj <!vr,r.. Wohin sich imte M GUi udi^n Bück 3w Gmn, somit i» d«sn wächick, Lgohi» der Kramme strebt immeifocr, — Da» sagt Dir an mein kleine» Wort. Doch wirst Dn e« von rückmitt« l.sea. So nennt'» Dir den vct. wo e» gewesen, Daß ei» Held de« Glaubev«, de» Rat» und Kt Stzat,. In Ergebung fromm vollendet hat, Al» er nach taugen, «üh'voll<-n Zügen Da» Land seiner Sehnsucht sah vor sich licp«. .( II. Le«tsche» Lssogryph. Bon 0. in 8. Wer kennt dn braven Mann, Der über'» Land gebracht Bericht? v-cketz' zwei Zeichen b'ran Und übii'» Meer «an heu e spricht. III. Hedräische» «orträthsel. «m» 0. in 8. o- Sei'» Mensch, sei'« Thier - Di« Treu' ist setae Zier. IV. «Sthselfkchge. Bon 0. in 8. Welch« zmei SidrMh find ^aan um eine» «opst» Singe von einander verschieben? A«si-stmder KSttzfel i» »sr. Kr. Halt J^e lt' für «möglich kein Di», und Niemanden achte gerluge, ' rmmen hm sei»« S<m>»', n»o je.i»be» Dtaa st un Ot. L Pnin (pnrtir pw), ta. n. SM (nicht). Dt» («tatn); nt»1» (WttNmnj. Berantmoetlicher Ardaarur Dt. Lahmer. MtwbrdMH. find oon %. S. Wolfs, Ma^ebarg. Barfag von lodert jft iije. «.t

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