Jüdisches Familienblatt
- Journal
- Jüdisches Familienblatt
- Volume
- 1888
- Issue
- 8 (1888)
- Date
- 1888-01-01
- Page
- Seite 32 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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SnfUf sonderbarer Lvgik uab arte ja eia« talmndichen „f fiagend, zu kritifiren u, .sxb er Banat sich afila pnam nahnc (itc Sedernbende mit km mn-mnohtenno standen ganbe oor der Thür) »auch nicht ein eia einztze« Mal im ganze« Jahre.euere Möbel« aber (Hort. hörtl), die keine« «tarn haben" (will sage»: bene» Mutter Natnr eine» i» die Liege mitzngebeu vergeffe») „und ihn erst um »nie Münze ersiehe« müssen, euere Möbel« . . . . sie Maunen ihr Haar schon sogar am Schabbe«!" iL K—n. Mke #«Uiprte» simsi gMt.r*r sie» gvit^tn*. Sinem Rabbi, der mit seiner Gemeinde in stetem Lon» flift lebte, kam einst ei« vorlante« Bocherchen mit der „herben" Frage: .Sie konnten unsere Leisen de» Satz ansstellen, a'roa abo ctsto ataan ND'SN .die Gelehrte» («ab. biner) strder» de» Friede» der Welt", da doch gerade über den „Rabbi" stet« aller Streit in der Gemeinde herkomme". „Ja. mein Sohn," sagte der scharfsinnige Rabbi, .wa» unsere Leise» sagen, bleibt dennoch wahr «nb der Satz ist so zu »erstehen: Wenn auch die ganze Gemeinde unter sich uneinig ist und in Streit lebt, sobald e« über de» Rabbi hergeht, werben sie sofort alle einig, und so „fördern die Raddirnr dennoch de« Frieden und die -inmüthiaktit in »er Welt." M. W. Allerlei für de« F«milir«tisch. 3«« Aeft der Leese. g» I»eael lebt llebeezeOgungWeaft, DK sich dnnh «rnschenhab nicht Hfct deine, Und Niemand, Niemand wagt etz nngastmft, «n diese» Allerhttligst« zu röhren. Vor Einem knie'n wir nieder nur. — vor 'SattlV Dem Menschen will sich nnser Knie nicht dangen. Und droht man ua» mit Zwang. Gewalvhai, Spott, Gatt wird n«4 fiel» den Vag per Rettnng gigm. Noch eh' die Flmh sich öder nn» ergkht, Hat Gr nn« schan ein schützend Dach deretttt, and nnser Drönger schon »n jeder Frist In die für nn« gegradne Genb: »feitet; Denn PflichterMnng galt' nn» immerdar Ai» erste«, vornehmste» Gebot im Seien; «er seine «sticht ersS It »et« wen und wahr ' Geht hachtthob'nen Han»« oh«' Furcht nnd Vrdm. »enn Menschen öder J»rael» Geschick ri, wie Haman, durch da» Lao» versögeir, — richten stM nach »d-n traf'een Blick Zn Ihm. für den wir staden oder stegenl .4 «. «. KLttzfel A«fs«kr«. HfcQl» i Meder He f*rm sie* WassO* Der kurze Vortrag über „die F»rm der unge. sünerten Brode, welchen Mr. Israel Adraham« jüngst im Londoner „Jewirh Lollege" hielt, bildete eine vortreffiche Uuterlage zu dem folgenden, mehr ernst behandelten Gegenstände (David Llroy), über welche« Mr. M. Adler sprach. Herr Abraham«, sein eigentliche« Thema nicht au« de« Augen verlierend, leitete in sehr gelungener Leise die Aufmerksamkeit auf den Gebrauch de« „Aphikomeu" an de» Sederabenden. So kurz der Bortrag auch war. bot er doch den Zuhörern eine vollständige Mahlzeit, und so trocken die „Mazzvth" an sich find, verstand e« Herr Abraham«, sein Thema in einer sehr genießbare« Leise znzurichtea und war e« nur zu bedauern, »>aß die kurz zngemeffeue Zeit ihn »öthigte, manche« Interessante zurückznlaffe«. Tie hnmori« stische Art nnd Leise, in welcher der Redner hin und wieder seinen Gegenstand besprach, trug nicht wenig dazu bei den lebhaftesten Beifall seine« Auditorium« wachzurufen. Gewöhnt an die runde Form der „Mazzolh", war die Beschreibung phantastisch geformter Luchen mit sonderbaren Aufschriften für die Zuhörer etwa» Neue«. Sledner »ersichere, selbst einmal einen Mazzo» Affen gegessen zu habe», auch daß im British-Museum Faksimilia von Oflerkncheu ist allerhand seltsamen Gestalte« zu finden seien. I. Dwppelsprachige» Gilbe« ritthsel. RnltB. ■ J-- f» glebt da, Gonze dald DK Lm .kt Bo« KanMsck.d«ntschen Bunt«. Wwin DK Ein» »K Nichttma Mni«, Wohin sich der Franzos» will »«geben; Da» And'ri.fich dam« verbind^ Zeigt wo der Leutsche weil» im Leben. II. Hebräische «Here ste. . Bon C. in B. Di« erst« Gilde brat' ich nicht, DK andern zwei soll Purim man versthenlen. Und zwar — wk «» ged«« M* Pflicht — Dnb«! »arzSgiich an da» Ganz« denk«. Aesiäfeng ber Käthfel i» wer. Ur. ^Ä l. htznrim» Urim, »rt. ll. «nrdechat. An« fern Spruchschatz d« Talmud. Poetisch stdenragnr von Max Weinberg. Pneimsr». Wer der Nachsicht selbst bedarf, Nicht» Andre nicht zu scharf. Dar der Bokr dich gescholten, Bet dem Sohne nicht entgolten. Wo bist Du ein Weib ar» ntederm Stand, Sv kann'» dnrch dich geadelt werden. Doch strbt der Freund tte> untre Dir, Wird Denn Wohl gttadrK «erden. Be-Me-iwottstcher Nedorteur vr. Rabmer, Ma»dedu»g. Ill, 1. lEstd« st,12>. Streicht man Mt deiden "I nnMt da» so »leibt pntsra (BlsrnarM- £ m, 2. DK") Hot den Zahienwerch ' "pi' zeki «>d T, den IS. nnd 14. MonotlMg, nw welchen fie z» leien ist. Wer diese» maeelöht^ ha t «in heilig»» Gebot üdertretrrten — vw »W7>. <) So sollt« »0 kl vor. Nnmmer heihqi (a«ah Lebst. 6,1) statt tO Ott; in Zeik 1 dasTlft da» erste siomma zn stiricheu, und in A. S. „anch" st. ans za lesen Druck Mit. Wolfs. Magdeburg. Verlag von Rodert >W«feH