Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 19 (1888)
- Issue
- 19. Jahrgang Nᵒ 49.
- Date
- 1888-01-01
- Page
- Seite 383 (sequence 7)
- Language
- German
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ariaehsrt, an die kdftie GeueiuX zu fesiela. Die Vorträge dinrS $ma «sfiran sich X X» Xthttligtt, Arrff« de» grüßt» Beifalls. — <L» ist XuuerhX zu begrüß», dich auch — kl« fclAfhM «<U4^ai« ALLm*mm« k^JL flfl» .k. |>i OlftOI <u(QkV 9K WWYtk (UiK|»R OTMUBg fluy fnfljp »her ihn« iaf«|titfcM Form «ebottn wird. nmsonuhr. da Herx AXrbach »ich als tfgamfi sich ehut 8btfcA rrfmtt . anb .ali »tld ve> söhnender Mch» gettlhmt wird. V. tr 1 >)Mcftat 2. Ixj. lOr^Con.) «s ist setz «Imfiwt, aus dnn X Ihrer letzt« SXruner veröff«tltchm Bericht« der! Gemeinde Wie» die große Zahl der Rttiatoasnatrrricht ge- ' mrßenX» AXder zu ersehn» u»d eine Parallele mit de» diesbeMlich« Berliner ZiMnd« zu -»che», Wie ich X »etvem^nnderen äitckrl aXtgefühtt habe, betheiüg« sich tu Bald» Xl «eit« Seine 20 Prozent an Religioänaterricht, in Gantt» ctwa btnc 2000 Mn 11.000 während ia Wiea 13^87 »»der dumit verselpn sind. Der Vergleich stillt als» sehr'« 3ugn»str»l lsierli» a»s. Ts wäre aber v«a Wichtigkeit S» inst«, nie db: 88 mit dieser Ausgabe bettaut« Lchrer d« llutrrrichl gebe», des. die Vtuudevzahl »ad die Diszi. pliom, »b Hebräisch gelehrt» uud «ie viel Zeit diesem Liegen, stau de «gnoeaXt wird. — Auch mit dem Besitz der Ge- M«xx-Bibtta»hek der ich d» der ,8och«schnft* zu wiederholt« Mal« de» Wort leXtt, ist die Wiener Aemeiude der Berliaer dmmm. '■ T. WerK»/d« 2. Dy. (OoC»r.) Hiesige jüdische««» ward« durch eia bejammamsmathe» Geschick ihrer beiden Ander berembt. RachXvi srUher schon deuselb« ei» Riad durch Uebersahr« zetsvttt wnrX, «ritte den im 8. Jahre stehend,!» AnaXn dasselbe Loos, Ein Bierfuhrwerk ging den auf d» Damm spielend« Junge» über Kops uud Unterleib, s» daß er ia wenigen Minuten sein« Geist anfgab. Di« beklagenswert z« Tlttrn, e« chre Hoffnung«, »ollen Spross« ruf so grauenvolle Weise in da« Grab stuttn schm, stad untröstlich über de« herbm Verlust. 1. Wem«, SO. Rov. (vr^Eorr.) Der Indrang zu d« hiesig« Syaagogim am erst» Ehaankkahabeud war «arm. bttonXrs mar di« arn« Synagoge in fast all« Theil« gefüllt und die ergreifend« Pxdcht de« HmenDr. Maybanm übte «ine mehr al« momentane Wirkung aus dte Zuhörer aus. Werkt», SO Rov. (Or.-E»r.) Dr. Hernaun Aron, Lehrer der Physil au der Arüllrrirknegsschule zu Charlottenbarg hat de.. Lim Professor erhalt«. Herr Pros. Aro« bestüdet sich i» de» dreißig« Jahr» uud ist auch Lchrrraa der hiesig» Universität. —Einerder geachtet«Aerztr Berlins ist mtt dem »ch. Sanitätsrach Dr. Paul S» mb Inn er imAlter »ou 74 Jahr« tzmgegaagea. I» früher« Jahren nahm er auch an X» Gmetnxaa,tetege»heü« Theil m»d gehäne eiu» Zeit laug »em Vorst«X au. Da« •«§< LelchmdegäugBch leg« Zergutß ad von der Achtuug uud zrosen Settebchett der« ich der kUrftorXm erfreute. g. L. Pw»>«i SS. ftoti. (Dz. Cor.) vor eine» sehr zahlreich« Auditorium sprach am 27. im hirs. Brüder-Brreia s» dessen 84. öffentl. Vortragsabend, das «reanltglied des Bern»« Hr. Rrchuxmwatt EM Lehma«» «der dosTXma ,Au» dem Schrtsischätz Der Juden", wobei, der gesch. Borttngeude amsftftr», wie viel der herrlichft« S«ä«n»en und modern« dichttrPH» Schkssung« ihr« Quell uud lujprung tu unser« so «eich« und so wenig gerannttu und gavüroigttn Schrift« Hab«. — Der Vertrag erntrtt lebhaft« Beifall. — Wantur«. Die Trmmug des Herr» ». Bletchröder «tt Kräuttt» »lerauder jnck hier X Xr St. Pmikkche statt, m» Hirr Pastor vr. ItoX^te «mschuuu, der (Pttsch EX mim. Wuri». He» Jsaae Meyer mit dem Beinamen Meyer du Ham»", nelcheli» Master Zeit hier verstirb, mar «tuer der oriistmllst« «mV impnlärst« JuXu ser Hauptstadt. Unter eiuoa «nansrhultry« lache«, mtt fast rauhen uud holperig« Manier«, oerbarg er eiu Herz von Gold. Er schtt sich über fett» häuslich« Sorg« durch freiwillige Ansüdnna von Liebesweckri bimveg und legtt sich setb>t d» grüßt» Entbchruch» auf, iomn er aus diese Weis« >«r EMZ8 O0|{n MNICf, «I KV UEMpCBMgeVflttnC WtOMOr tntfct luffln anh Graf Dills» uud viele Journalist« Thttl. Der vrrftmXn« mar der Vater de» Her« Arthur Meyer. Herausgebeut de» Maulois". W«ckk H«r A. Liomauu, Prätzdatt de» Gerichts &M »tho (frmzssisch Lochm-Ehtua) w«rd«'zu» Präfldmtm Appellavoasgerichtahofr» zu Poudlcherry ernannt. Amßardam»!3. «ooember. Hier starb vor. Woche Herr Elias Falb, vorsttzend» b«s»Board of Guardiaus^, der al« Philantdro» allgemein bekannt w». Der Bürgermeister unserer Stni-t hat in den Rathhaussttzunge» mehrmals aeLaß-rt, daß er stolz darauf sei» Her« Falb eine« Amsterdamer Bürg« uennen zu dürfe». Qbschoa der Brrstorbme in sein« ettiaiss« Anschauuugm der frei« Bichtuua huldigte, hat a doch nicht zugegrbm, daß sei« Geschästsperseual an siiabdach und jüdisch« gsriertag« arbeitet«» sondern »erlangte iio» demselben strmge Enthaltung Wa Mr Dienstverrichtuitg. Seine Leithe wurde nach Frankfurt a. M. übergeführt. JnW« Ein höchst interessantes Buch,Krankheit» in der Bibel" erschei»1 »o» Dr. Bisdon Brauet. Der Aussatz. die Melanchal« des Lsuigs Saul re., sind mit g«ßem Geschick ia demselbe » abaehandelt. HuL Vas eualisehe Jnd-uthum hat durch d« vor stürze» erfolgt« D»d des Herrn Simou-Mofely eiu« lchwi« Verlust eikittt». Obschoa ia daher bürgerlicher Stellung, war der ^verstorbene wäh«nd emer lang« Rech« von Jahr« eine bei: Hauptsänl« der hiesigen jüdisch« G«- «einX. Eia Gmtelmau ans der alt» 6cs»ule, außrrg«wöhalich aroßmüthig und theilnehmend, war er ün wahr« Siuue de« Worte« ein Battr der Arm« und wo er von selbst kein« Selegmheit fand, sich als salcheu zu Xwährm, da suchtt er Xnselb» aus. Zu Xu hervorragenstm Bürge« der Stadt gab X» thätigsttn Mitglied«« ver Minerva-Soge zählend, sttlltt er sei« Zeit uud sein« Börse fortwähnnd sein« GlanXuittenoff« zur Verfügung, und jM vohlthätigkeits- Anstatt Md X ihm eiu« wohlwollend« Gönner. Die Trauer um sei« HtoscheiXu bei all« Sonfrsston«, nicht nur in Aorkshir«, sondern auch wett ÜXr Xff» Gm»»« htaau» ist eine tiesempsuuX« «ad arrrchtt, besonders aber in Xu «reff« der« (ihn Zahl ist Legion), den« er sich in ihrer Roth al» treuer Aathgeber und väterlich« Freund so oft beuües« hat. FknsthoHu. ß»err Eduard Frankel, österreichischer G:«ralcoasul ist zu» MagisttatSautglieX. gewädtt wxx», uud ist der erste J»X. der ia dieser stürprrschast Sch uud Stimm« Xt. Die Sah! geschieht durch Xn Muuizipälrath, der »aaekähr 100 Istittlteder zählt. Atukks«. Hm Erlspi, Mmsttrpräsidatt. Xt »» das Anxakm na Xe italimische Batnoti», die verstorbeue Sara-RathauM verewigen, 10000 Lmzur Gründung ein« Rädkchmschntt X de« von Xr verstorb»« Xwohute» Haus« geschmkt. Hlutzknud. D>ß nicht alle Beamt« unseres Lande» juXuseiadlich gestaut find hat der Gsavemeur von ikh o tl« gezeiat. DerselX söjeuktt Xu durch Xu Brand X Rovoselz» gachadintm jüdische» Famllir» 000 Radel aus seiner Pcivat- «me. (ivravot) WXßkaud. Lin Jahre ISS? .betrug di« Zahl Xr X Rußland geschloffen« reinjüdischeo Ehe,» 2440, die Xr «tlchehr» 1>12. fl«|Caii^ Di» jüdische Dwferstrcher Schtfri» hat X« Auftrag «Haft», eine Anzahl GedächwißrXge zur EcXaeiung an die »Mich« 800 jährige Gedächtatßfcter Xr Etafthi.'mrg X« Lhitsttnthnm» X Rußland zu «avirea. Hitßirt« Di» M. GemeXX X Irkutsk hatte anläßlich der Errettunz Xr kaiserlich« Fanmte Xt X» tllugst« Eü«»XH»»«slück »imu besonder« Daukgotttsdttast »ernusXlttt. ÜXser WenaaXhat Xr GemeXX hierfür X eXem sehr hmdvakX» Sch«»« seXe «nerkmuuag auszesproch«.