Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 19 (1888)
- Issue
- 19. Jahrgang Nᵒ 49.
- Date
- 1888-01-01
- Page
- Seite 377 (sequence 1)
- Language
- German
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Mr die reli-töse» u«d soeialen Interessen des JudenthumS. nmitttriM«11. «K. 4 1’J*« . _r*V«r SS Rabbmcr Br, Wl. Flayrtur in Magdeburg. 1», ».»«>,» |ar«f«ti fti kk »,ch, m rtt m« .aiktfac •tt»«taimt»*latr, Mt BctafHaafe» «äktut Met MM Maas HK M «HMtat In# Mt ■*£«** |a«MliaaMia.Zi.Daub* Ü Oet, Kutelfk iT nata. MaataaaMto J» Vo|1m alttaXiittihtrioM a»: »chaW-lt IM»- Docembjr 1888. ' Tewaa. 664». Kalender. leiHar^M . 8 3 C»kW»> (letzter Lag.). fMitea . . . 7 8 Ao»»aM»d . 8 4 wn (480). O»a»,aq . . » 6 Maatag. . . 10 6 yteaf«, , . 11 7 pKtamg . . ia 8 BmhwmMc . 18 » *4'- £ <*:■/. Itlaltt Rh ««n fnHMr «eütf* l> MW«. Ofnu „U StalcaUiME ftc. «■(«■(* .Bbfc«ftB>. — ««aft |(P> g»Hil>wlHue«i D titHUkt: Berib. BnSo. . SWH%. DrtOe». Plagm tflrm<4«n*| at«: Bin. Uapm. Seadeig. Nachricht«»» Bettt». B*tfhu Bttüa- 'Marita. Vnlla. Batlia. Dratia» Hsaabaerz. Pari». Part». Lmidam. Hmil. Etacktzak» Kalte», rtHtzlaad. Katkak «Mrica. SafMatt — «rftjf«#**. £ I-AN Herr« ffßr«ßeffoe Delitzsch i» Lechzt«. * Vffaa« «rKft Vaa LaaMaMtaar %r. Ooldschmidt-Bkamsart. * Erster «rief. < Hochveehrlrr J>tn fnfcflazl 9k Mrten „Ernste Kragen n Me «ciUketcn der jüdischen Stetifi»«* Mrdssenttichl. Eie treten in Mnfetten «t*3nkak«jnfki, M» Misst,o »r auf, mit der Äi^esprvchaaen »ficht, Proscl-ten für» «hristenthum nnter d» Anden <n maö«. Cb «issianllr tan Mn von». $eteb det den An« nnf eine.... schlechte «nfmchmr Bchnen. GGchNwgi»Versnche. Glanbeng-DiBMatianen Hai« str Me Inden de» Mittelalter» s, hinfig die schlimmsten Fdlgen gehabt. das! sich eine «rt Adiasynkrafie «egen jeden Misfienar bei den finden nMnrgemäß «»gedildet hat. Wean nn» nun aber ein Mann, wie Sie, der als Gelehrter nnfere 1ÜI unparteiischer Frrnnd der Wahrheit nnd de» Jndenthnm» izegen fanatische Süßen nnfere Dankdatkeit sd» ernnden — wenn eb Professor Delitzsch nfcr M: Mssbnta! geht, dann — wir Banen nicht» dafür — geht e» nn» wie Goethe'» Srethchen: M+twd* Uatf s>tzaa i» Heqee weh, •tft« «4ta tac «»chchchaft sah-. s\ «K hchen dntf Me ,'IntlpMhte-. nnd keiner weiß e» besser als Gier nicht ahne Grund". Nicht ehmtzlrmch —>— aenh: nicht ohne Recht? — Vergangenheit Benwe de, Grund gelegt haden »nrch skibntie«, «ffoeinranen. welche letztere b der Gegenwart fefetttgt ftb Bartap aHbtn Me «if Mesch» Grnnde derchendm Gefühle anch da« nMH jetzt berechtigt? A» ^Bewartieui MMaetdeidtar WWWeachl Mittelalter kam da» .Evangelium als Scheide de» Schwerte»'*) zu-den Anden: sollen wir anch dann den Kampf der Met. Hangen noch scheuen, aieaa der Missionar nicht »ehr da» Sälweri, sondern den >hr,n»-Stad de» Frieden» im Ge» folge führt? Der Misfionar, der die Noch de» Armen b ei»» schmutzigen Gherv-lSiukel an»dentet, mu für dreißig Silberlinge eb armselige» Bekenntntg z» erschachern — er hat da» Schwert nicht udgelegt, die NMH de» armen Opfer» ist da» „Schwert" an seiner Veite. Ader wenn Sie, hoii»verehrter Herr Prefessor» durch Me Kunst Gntenderg» den ^Gebildeten jüdischer Religion" al» Msfionar entgegen» trete« dann sage ich: „«» ist eine Zeit zn schweigen, »der antj eine Zeit zn rrdeit" Eb Delitzsch hat stch da» Retht erworben, un» .rmste Fragen' vorzulegen, er hot eb Ne,ht ans unser Vertrar«, auf eine »orurtheilslose Beant» wo,tun, oer Fragen, die er für „ernste" h»lt-do» foniict» wenn er in so „antwortmürdiger" Gestalt dieselben, prüjentirt. — — Ja ih M, der Ueberzengtmg: eine leb» hafm litterarische Di»p,kiation in de» ruhigen. würdigen Tom Ihrer .ErnstenFragen' kann sowohl dem Jndenthnm, wie de» Ehristencha« rnr von Nutzen sein. E» gilt gewiß auch Mn den Nel'gii«s, wa» Herdart von den Nationen sag:: .Man tarn dabei bemerken, daß wenn bei einer gedil» beim Nation die Phllasophik in Verfall geritth. die» ein Zeichen ist, sie betrach,te den Streit der Meinungen, al» nndedentend, und laße den ddsartigen Streit der Fertionen an die CtcOe treten. Sae solcher Schlechtigkeit ist hoffentlich Dentsäfian» noch sicher" (Anchclapiidfe tz 4). vtLeicht ist e» nur der „Stteit der Mebtmgrn", dessen Mmgel und Gerbßschdtzmtg de« ,dd»artig» Streit der otwn sS poro ws Ilvom df"vn c .