Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 19 (1888)
- Issue
- 19. Jahrgang Nᵒ 47.
- Date
- 1888-01-01
- Page
- Seite 361 (sequence 1)
- Language
- German
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fcffrtlnttf, 22. ftotwlrtr 1888. i Itchrß.XXL für die religiöse« ««d socialen Jntereffen des Judenthums. ---m 'S- •‘■«reur*- ~I«M» kvwf. Haaosgegeben von Rabbiner Dr W. Hlahmer in Magdeburg. Ili PUiliit. A'chl ul Irin»«! loftfli« » »t, „311. tli HI4e »»4c»l4tlft* KclIiMi .3tllf4< atiur.t»r.4l.lt', Wt Bdar*aU-.«t P-ütt-ti, Md KW« Sua MM, M «kM tw4 M< -- ■aKtttimiai m* Ol. L.D«a TTsMffi __ Vofl« il «kctlItittftniKlätca M l iMllNltl " ClUnh «rfiftl: ■teUaMfArifltn. — Dt» 9*%ltn znm prrnbtschm Laodtag. — Nnspsch» Brief» ' Wartcht« ni (»mpnlniiit Deatschland: Sn Um. Pos«,. Dailbarg- BW«*«. Krnnk» fvtt c. St veßorretch-Uugarn: Tos Ungarn. Lemberg. varmifch«« uud ««oft, ItMtfarWras Berlin. Berlin. Nnltbnr. «ntilo». Bo» Hochmnü,'. «ie». London. Insernt«. — ^Sochen- Noroendoi ^Luol» w 1888. | 5649. Aalender. PoANooetag . 99 18 Frofta« . . . 98 19 AoAeavoud 94 90 a«n (4,8».) Aoumlaa . . 96 91 Plonla». . . 98 99 »-»Oe» - - 97 98 »»Mmoch . . 98 94 «bendalaal.H-anftaltchtlet». >o»No»ata> . 99 95 CkMika 1. Lag. VreiAintdschreibe«. vom D. 2v. tirtzt «Ns dal folgend« Prftsaus» ' jchrribeu zur Veröffentlichung zu. Wir komme« de« Wunsch« dr« zehrte» Etusender« i» Iatereffe der h»ch»ichtigeu Au- ^ßftegachftt hiermit bafttmilligst »och: Bo» H«ru L- Stei» hier find an« 900 Mark att Preis für die beste Ausarbftttmg de« folgeudea Thema'« übagede» morde»: Die Wichtigkeit de» jüdische» Religionsunterricht» »«d der Schade», »elcher tM der ver»achi»?m»»l «e»fet»e» ermaan». Es »trd kein« misse»sch«,stltch« Gelehrteaarbeit soader« ei« allgemftu verstäudlich« Darlegnug »der Aasprache tu rtarm marme» »nd geflillize» Stil oerlaugt. Al» Leser »erde« Elter» uud Erzieher, somie Söhm »ad Dichter t« reifere» Alter uud mit vergel chrtttraer Bildung gedacht. Der U»ifa»g der Arbeit darf höchste»» «i»e» Druckboge» betrag», R»r Arbeite» t» de»tsch,r Sprache, die »och »ich« gedruckt st»d, »erde» z»t vemerduu, zugelafse». Di« Arbeite« «Üfle» dt« z»>» 1. März 188V bei» »Bureau de» D. I.S. v. t» verlt» (W. Sigismualstr. 8)" ei», gereicht »erd«« a»i dürfe« nicht i» der Handschrift de« v erfasste» gftchrtebe» fei», sfede Arbeit «»8 ft» Motto ttazeu; diele« Motto muß cmßeftem auf ft» e« beigegebeueu, verschtdffam, Co«««, daß den Kmk» de« Autor« enthält, >erg»ich»rt sei». 'Die gekr»«t« Ardftt Meist Eigrathum de« v. I. S. S. de» jede verfüg«»« darüber zustehen soll. La» Resultat »tri ftm» dreiiMouat« »ach de« Ei«rftch»»z«. trrmi» deujraige» BMim», «ftche diese» Aufruf «»halt«,, ^kvrrhßftttlichunp «it-ützeüt »erd«. Die »icht gekrönte» Mo» kbllwe» ftchn»» drei Monate llmg uutrr ftanmag i?f^rvA ' ii-'i,_ de« Motto» zurückvrrlanzt «»«de»; die »ach Ablauf dieseü Termtu« «icht zurückverlingteu Mauuskripte uud beigegrbeue« Louvat» »»erden ««erüffaet vernichtet Z« Prftoftchtera stad eroauat di« Herren: Dr. Abraham verltuer, Dr. David Lasset, Rabbiner Dr. Salomo» Loh», ft*. Gustav ikarpele», Proftffor Dr. Hajim Stetnth al, sämmtliä, iu Berlin. Wir hege« de« Wousch, daß durch den Wrttftfer befähigter Li-äfte ftae Arbeit zu Tage gesärdert werde, »oftch« ftoem ta »mserrr Zftr fiö» ganz besonder« fühlbar «acheade» Rothstaub"Abhülfe briugeu soll. Die ÜSahle« z»m prentzische« La»vt«O. Ei» Erfreuliche« für »»« Jude« habe» die Wahle» zmeifello« zu Tag« gft örtert. Die .rriueu" Autisemttru. »am bft ftaer so schmutztien Sache da« veftoort ,rria" über- Haupt augichracht ist. stiL uirgrud« dnrchgedruuge». Selbst Stöcker, >»er »uurftue- Antisemit märe »uterlege», »am mchr Ausiimmeuhalt tu de» Parteien wäre, dir ihm in sft» «e« Wahlkreise rntgegeustehe«. , Da« Resultat ist, daß di« Regierung de« Landtag«« völlig sicher; aber die lirgienmg Hat so «st sie mittelbar durch die ofstftös« Presse oder durch hervorragende Brrtruleugmäauer in dir Liahle» ftngrtff, sich energisch gege» die Extra««» ««»gesproälat die a»ch de» Judenhaß i» ihr Progamu» «»fuehme». Ei» großer Thetl der jüdische» Bevölkerung — am deutliihfte» trat die« tu vrrsla« m» ' Posen zia Tage — stiinnte für die Kartrllpartft und »ir »olle» die», »<»» sonst die polittschen Gefinmmge» »orthiu neige», »ttht tadeln. Die sforderaug, dt« «ünstmal» Prof. Laz ar u» da, Jude» stellt«, auch für et«, Aatiftmiteu zu stimme», um ta einer »ichtigm Krage, di« abgc biat Lebenüfrage für den Staat, »ar der Regtenüch zu» Siege z» hftf«, diese Forderung