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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1888-01-01 · 19. Jahrgang Nᵒ 44. · p. Seite 343

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
19 (1888)
Issue
19. Jahrgang Nᵒ 44.
Date
1888-01-01
Page
Seite 343 (sequence 7)
Language
German
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H, L flfencrtang belferten Römer, »Ä>h» ««spricht, daß.Volk»- a»fM«*c* N« Me Jad« hftefto» Kn» Kaainir« Oattgefnud» hob». Ich («be i» Iahe« 1868 Me »sfisch» «ck polnisch» Städte, » »etcheil Ind« am zahlretchft« »ertret» find, befnch», n>d nl christlich» unb jüdisch» ßnefln die Gewißheit tri »gl, I«ß solche In«brüche ohne >n«Noh«e Much Sinflü se ven Süßen hervorgems» «Weden, eb»s» ki die In re« in der Regel ans frenndschaft» stche« Anße «it ii»r» mckckjüdiseh« Nachdam leben. Such in Rumänien find die Indengesetze in jüngster Zeit durch dö» gegenwärtige Ministerium bedentmd modifirirt worden, so daß sich die Ind» über ihre Hage nicht wehr wie früher fß fcfffag» |(gaL Indem ich Ihn» im vor«» für die Veröffentlichung diese« Briefe« herMH danke, bin ich rr. Gamnel wonlagn, Zlomi»» kor 'Wliiteolupel. Oetdr. 13." J»len. Der „Manchester Guardin" vom 18. d. M. sogt in einer Redaktiondnotr: ^e^r S. M o n t a g n. M. P., ein sehr geachtete» Mitglied d« Londoner jüdisch» Gemeinde, ßrotestirt gegm eine gegen seine Gl« bar-aen offen erhobme -oeleidiamde Lndächtigung in Be.reff der Maneranffchrifl in Whitechapel, «eiche nach seiner Mitrheilung nur beadstchtigr. den verdacht von den wirtlich» Mürbe» abzul»k». Die nichtjüdisch» Mitbürger (innen nicht genug die sittliche Führung der jüdische« Gemeindeglieder rühmen. Ihre Sorge für die Nr»» und die Erziehung der arm» Linder ist büchst dewnuderUngdwürdig und düse Lugmd verdank» sie in erster Neide der Anregung de» Herrn Montagn." A» Montag Nachwütag, d» lv. d. M. swttett die Gräfin von Roseberry der jüdisch» Schule, Parle Place, ein» Besuch ab. Ihre Gnaden wurde von d« Herr» D> Goldstnn und Adrrm», sowie von d» Damm Goltqton. Abram» nnd I. Kürst empfang». R». I. Fürst stellte der Gräfin mit einer kurze, Ansprache die Luder vor, wororrs diese einige hebräische Lieder in gelungener Weise vortrng». Die hohe Fr« vatheilte altdann Schachteln mit Bonbon» und Eonsttmru nnier dir Linder und beschenkte dieselb» ««Herde» »it Sch reib»-,-peu, «rbeittbeuteln. Schullosch» und ähnlich» nützlich» Dingen. Hiernach trug» einige Linder hebräische Gebete mü englischer Nedersetzung vor. Die Grüfin war hocherfreut über Alle», wa» sie sah Und Härte. Da» jüngste Mädchen (Tochter d^ Rev. I. Fürst) und der jüngste Lnade (Sohn in« Har» Goldflon) überwicht» atrdann t» Ranrei, der Luder der Gräfin ein Pracht- Polle» Bonqne». Ehe dieselbe sich daukmd verabschiedete, »vnrdo noch von oll« Linde» fite Nationalhymne gesungen. w Pietsch'» berietet die >' > K»r«rfcht» »»> P«chb!chtr». Mchfidedurg. Nach Mttthälnng« an» Warschau ist m alle daselbst wohnend» auULndisch» Jud» von der Potizei-Direltion der Befehl ergingen. btnnm vier Lochen da» rnsfifche Staavgebiet zu vei.lqs». Mposütn. Heber eine a« 24. Oktober Lokal veranstaltete Eartellist»«Versammlung ' „Bre»lauer Zeitung" wie folgt: Nahe «» sprach Herr Manreiweifter Schirmer zu seine« Zu» chörrru. Zur Nbwechmuna rt»rt» >i«ser Redner sei»» Pfeil« g»g«» dt» stad«. Was er i« diese, Rrchar rg «»geführl hat, vermag «a» Bericht der /vchles. Ztg." allerbitig» nur zwischen den geil«« . Nur et« Paff«» nt in u »geschminkter Natarire»» in den raheaMram, »ämtich die Bihanptuag, der Präsident der ARiaace iärmtue „tverselle, Herr Lrrilteur, hüe ein« Million Araac» gedoeea, um Äne» Mdrder ste de» a^isen Kaiser kvilhel«) zu dinge«: er habe ihn jedoch im Aa»ie»d« niqt gefunden, aber ia der Heimat« hätten sich Äabenhände für da» Wirk gefunden — und de» Schutz gegen solche Babenhände ,» schaffen, habe Herr Rechter verweigei t. Mut k Mt hierans die Berfaramnnu, gernfea, die darnach wirklich für murr« Mta^e geuo»«»» »» «br« seüint, was ihr Herr Schirmer berichtete. — tts» da» «stacht i» eine: Stadt, die über zwei Million«« jährlich für ihre Schmen aniigiÄt l Da» wäre höchst luftig, wenn dl nicht gar st tranria wäre.) zgroolan. Der htes. „Jsr.F aneuoerein der L.-L." berichtet über dieschün» Eifolge, die <s «ch während de» zwett» Jahre« feine« Bestehen« erzielt hat. Derselbe hat 20 jüd. Lttidrr nnier Begleitung einer geprüft» Lehrerin und einer Kindergärtnerin in die Fertmcolonte geschickt, v« wo fte sämmttich gekrästiat znrückgekehi t find; außerdem wnrdcu zwei Linder ans ärztliche« Aurrüh» in andere Heilstätt» geschickt» wo fie ihre Hetlnug fand«. Trotz der rituell» Verpflegung. die die Linder erhielt», stellte sich die GesammtanSgab« doch nur wenig chenrer, al« die der städtisch« Ferienrvleni»; nach Anschaffung der ndihig» LleidnnggftÜcke Hab« wir für 22 Sinder incl. Gehälter der begleitend» Lehrerin n» und Reifefpesen 11SS Mk. (pro Lopf 54.50 Mk.) veranägabt. Da» Gesammtvermüg» lpu sich, obwohl noch viel» ander» Hilstbedürftig» Unter tütznng in Höhe von 285 Mk. ztlka», dennoch um 483 Mk. »erneelwt. Kffen» 18. Octobrr. Schm wieder hat der für jüdische Melodien eing»om«rne. berthmte Lomponist Max Bruch (ein Lhrtst), welcher, wie 1» dies. Bl. z. Z. «itgetheiü Word», die 0oI-Qiärö.Melodi«i zu einem glanzvoll» Lo Wertstück für Eello und Orchester sichte und die nach dm Bericht« ' brr musikalisch» Zeitschrift» in viel» Loncertm «fgefüyrt viird, jüdisch« Melodt» pr Liforgesängm bcnntzt. Al« Textunterläge dien» drei der heb, ätsch» Gesänge Lord Byron«. Die jüdisch» Melodien find irfe ui ersten Tage Peffach zu 2'ooott uranoti gebräuöjlich« und die OhftnnojEicotr-Hhmne für Lhor uni Orchester. Wir ko»»» ans den schön» Satz derselb» nach i» „Litt.-Bl." «rück. 6lr. Lonpon. E» beruht auf Wahrheit, daß Lord Rothschild eine leb»»längliche Rinte von 2 Pfd. Sterl. wSchentlich für den Entdecker de« LLörder« in Whitechapel zugesichert und die Baronin Bvrdelt-TonttS dieser Rente noch S Psd. Sterling wöchentlich hinzugefügt hat. Außerdem Hab» die „Poll« Re»»". Hir Montag« rc. k. noch bedeutende Summ» für die ikntdeckuug tmi Mörder» ansgeschrieb». Marsche». Der blitische Gmeralamsul, Herr Grant, erwähnt in einem jüngst erschienen» Bericht über den Handel unserer Stadt einige Maßregln, welche sehr ernstlich die polnische Industrie bedrohen. E» wird nämlich ein alte« Gesetz, welche« bi» jetzt m?:»!» nie zur An»fübrung aekomm» ist, mit Etmnge gehrmdhabt. Rach dimsüb» dürfen frmde Inden ohne die Einwirkung von drei Ministem i» Pol« keine Handeltgeschäste treiben. Da diese Erlaubniß systematisch verweigert wird, ist e« fremd« Inden in der Tdat ««möglich gemacht, u, dm Handel«- und Industriebestrebung« Palm« sich zn Entheiligen. Amm. Der berühmte jüdische Bildhauer Antokol»kt hat d« ehrenvollen Antrag zur Anüfühmna eine» ln unserer Stadt zu errichtmd» Denkmal» der Lafferin Latharina II. erhall». MemtW«. Zum Andmk« an Gtnseptzt Finzi, dm jüdisch-italimischm Pa tri X», de» bereit« vor 2 Zftchrm ein Monument errichtet wurde, soll jetzt auch eine Büste in dem Rathhanüsaale der Provinzial-Rathsversammlung aufgestellt tnetbra. Yfttou. Hierselbst pari ein jüdischer Philantrop uften Rangeü der Gras Angnsto Lortnaldi. Derselbe hinterließ ein Geschenk von 20,000 Lire für die jüdisch» Armen. Mew-tzorü. Mehrere J»raelitm wurden an einem der jüngst» Sonntage arretirt» weil fie an demselben gearbeitet halt». In dem verhör, welche» sie am Montage auf de« Pol'zeibutean zu besteh» halt», eitttvin sie, daß fie »ie am Sabbath arbeitet» nnd wur>«n demgemäß wieder fretgelaffen. Monte-Wideo. Der vor Ku.ze« hier neuemannte Poltzeipräsect ist unser Gl«nb«»a»offe. Da» Beitran», wetehe» der Prästdent der Republik hindurch d» Jud» entgegenged»o<t.t har, wird hoffentlich eine günstige Wirkung auf die fanatische katholische Bevölkerung Süd-Amenka'» üben. Hfortkänd. Herr Jakob Mayer von hin ist zum Großmeistn der Freimaurerloge für d« Staat Oregon gewühlt worden.

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