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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1888-01-01 · 19. Jahrgang Nᵒ 44. · p. Seite 337

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
19 (1888)
Issue
19. Jahrgang Nᵒ 44.
Date
1888-01-01
Page
Seite 337 (sequence 1)
Language
German
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» 1, gtamiifar 1888. Zlchq.HI für die religiöse« u«d sociale« Jutereffen des Judeuthums. ^tTJUtfgfgrf*« von __,_N eine tan» tot | LtaLVLL»ÄNW Rabbmer bt. Wk. Hl«th«rer in Magdeburg. _IltMtlf ll.ltan, I — m “ »"* *- _ k * W- I |lt Pa|r|iit, Docht nk ftirlti! % «■?•••<• mc iftr Ml .aikifäe Mt tctartMtk-* *dk*ut •» mn tan» M I4T. ßn» nttmcMt Mach Me laann» a»;iUntim<>.I>.D.ub. ta Ocm u4olf1'ltc»t, g»w.nit»ln M Vc|ter bt (tot kittet ttatoto*** a: 4 tataMHaa kN jMMUt! WWfT rn ptfMMVV. »atzalt. U Atteade PetfM: »tftrtjtta Mich« CvInitfMartn von b«u stad, f «che, «aäfca. — »rieft mit Nustln»d. — Die »tuest« «»Um. , üSr m, «mi «Mi 9m»i*> n. «Wi«h aa» titwftii»Hi|ii« I D t«ischla»d: Pa-dtburg. v. Sttsl»» SchnetdtMLhl. «rchtld. $«afenf. Ha»dmg. Ino». *y ' tat!«». «Mn. *»* <Hrilc»b(tg. Suätgari. vZ1- Oesttrretch.Unger,: Me». Wie». - O»el«»v: So»»»». Lo»d«b Ho»do». «dkbm«». OtnMMi aa« acacfte R»M4li»i Pagdtdnra. »trtla«. SnUaa Mob Lo.ko». «taffcnL Polka». Paniuo. fob«». Matt»vtb«o. Portümd. Mo«-«- Npvwnborj Chaiehw. 1 AaLuder. 1888. «49. friiwrUnj . 1 S7 flftt»! . . . 3 S8 nr6in cs.«> He«mo»>€i»t€fui»g. A-aandoad . 3 S9 faaateg . . 4 ao \ Booch Chodoaeh 6 i / Klaalew. Pwasta« . . 8 3 MMmech . . 7 8 l-aiMai * 8 4 ' Befrei»»« jttischer S»tt»»bea«te« »»» de» ftädtische» «»«ade». In Rr. 48 der J«r. Wochenschrift 8. 833» ersucht die verrhrliche Rrdoction diejenige», welche za ihrer Befreiung von der Eommunalsteuer Schritte uuteruommen, den Erfolg - derselben za veröffentlichen. Obgleich ich dies berät« vor Jabreu an anderer Stelle pthao, bestiannt wich doch die Rücksicht »uf da« wieder actnell gewordene Interesse der Angelegenheit einen bezüglichen . Schriftwechsel zwischen dem Magistrat za Brandenburg nud acht »ach in der .Wochenschrift^ zu reprodaciren. I» April 1878 erließ mir die «bengenaante Stadt» behörde spontan die Eommnaalftener, and dennoch wollte - sie »eich für da« Stenerjahr April 1880/81 mit einer nicht twerheblich« Eommaaalsteaer belasten. Ans mein« Neclnmatio» gegen dieselbe erhielt ich anterm 8. Mai 1880 folgende» Bescheid: .Da der - VS Tit. 11 «hl. II de« «. L. R. diejenigen al« Geistliche bezeichnst, welche bei einer christlich« Kirchen» gemeinde gnm Unterricht in der Religion, zur Besorgaug de» Gottesdienste« und zur Verwaltung der Sacramente ‘. bestimmt find, nach G 4 der Städteordnung vom 80. Mai 1888 aber an .Geistliche* von de» direkten persönlich« Ge» meindeabgab« hinsichtlich ihre» Diensteinkoinm«» befreit sind, so steht Zchn« «a Anspruch auf Befreiung von der Weweinoeetnilnameuiteuer ntipt zu. ^natntstertai-oresertpt dom 10. Januar 1873.) Karg dmkuaf wieüsolte ich, unter rückhaltloser Erör- , «UNag meiner Anfichtm über >m Magistrats-Bescheid, mein der AimwUHchlftrae,, mir folgt: .Der «bririrte Beschei!» belehrt mich unter Hinweis auf 8 5t Zit 11 Thl. II de« «. L. R. und 8 4 der SUtdtrordnaag vom 30. M« 1883 und schließlich auf da« Miaisterial-Rescript voni 10. Januar 1878, daß mir al« Rabbiner ein Ansprach aas die nur dem christlich« Geistliche« eingeräamte St«eiimmanität nicht znstehe. Daß jme gesetzlich« vestimmnngen mir nicht unbekannt warm, ergiebt sich daran«, dag ich die mir für die erste Zeit meiner hiesigen Amtsführung auferlegte Eommunalstmrr unweigerlich und ohne jeglich« R:»oastration auch pflichtmüßig geleistet. Allerding» kann ich nicht verhchl«, daß ich mit viel« meiner Amt«g«off» hie Zurücksetzung, welche dem jüdisch« Lultu«, fein« Geistlich« und Gemeind« al« Erbstück au» einer früher« «ghirzig« Anschauung zugefallen und ia unserer erleuchteter« ^ett noch nicht überall gesetzlich weggeräumt ist, schmerzlich enpifuuden. Gleichwohl Hab« ich vermied», selbst nachdem viele ansehnliche Eonuuuum in unser« Deutsch« Baterland« )um Theil auf Antrag, zum Lhell au» eigener Bewegung, die Rabbiner von der Ge» mernderiulommrutteurr befreit, rin« ähnlichen Antrag an die hiesig« löblich« Lonnuuualsteuerbehörd« zu stellen, wohl . wiffend, daß mir ein« gesetzlirh« Bestimmung nicht stützmd zur Seite steht. Bei dies«« passiv« Berhalt« war ich auch von de« Gedanken geleitet, daß die billige Denkart, die tu dem Kreise nuferer Stadtdehördm Haltet. auch in dem dir«seitigm Anschluß an andere hochher^g; Eonununen, die dem Rabbiner der Lyuagogengenmude!« Eonuanualbettrüge erlassen, zum thatsüchlichm Ausdruck gelang« wird. Mein vertrauen hat mich nicht getäuscht; i» April 1878 ist mir zu meiner nud meiner ganz erheblich mit Abgaben de« /*t . <.

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