Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 19 (1888)
- Issue
- 19. Jahrgang Nᵒ 43.
- Date
- 1888-01-01
- Page
- Seite 329 (sequence 1)
- Language
- German
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für die religiösen und sorialen Jntereffen des JndenthumS. n (« _H«#k- IlM •**•“. STSÄdMPSJ»*-»- M* T>ia«ni 4 W wT RaLbrncr ftr W. Htaymer in Magdeburg. »,k gechl ul ititkti! .3iT*«l<ilf*c «»«»»sstrift» ’ M .Slllliellltmtiiiiuu’, *oit*tik (Mt «not »»»««» ffc Mt .Sltxlliif HbM .3*1 ' Mt üdafi—ltist _ BBA!»» *■ Vofltt m. mSa'1»ree« rtyMW« mt ■if mtpmmm n t+rtf** Im »«*«»»' |4*taM mm- 114» Mn •lHn Brief thu« brtatttten «ch. ttrt JHiiA(r«An|Kflbi n Hermvv. txi$ißt.a — Die »meftm »lte»altiH—Karl Emil 9r**)o4. . Borlcht« BM» CmifliHHunu Deutschland: Ltagdeburg. Bote. Au« Otnfdibfa«. Ktelaadera i. Pr. Vtetti». RBrutue, «. Stnafcia. MtCBhuftabt. vesterreich.L»««»»: St nt. Palöstlua: Perus«!«,. MWarffftt« «O 'BCBffb Machrfchtea: Per«», &aatara. Haa. dmg. Drei»«, CheaMtz. Leer. Mm. Mm. grrasalea. Astochen- OotoMr. 1888. Cb—o'nw. 6649. | AaLender. 1 U 1 . 86 90 ffntt«« . . . 36 91 |, ■■*>!■» . n 99 rrw m (W8.) Ooauta« . . 38 93 Maate». . . 9» 94 fhtete» . . 80 96 MMaech . . 31 96 Wo»»,wte, . 1 97 Mtr de» ,,OUe»e« Brief ei«e» pre«ßische» Richter- M-ifcher Ge«fesfie« «» -er«« fc. Lreitßchke." R« CtuMi ei»H«ü»d«, »er vor einem mächtigen Mann« Iür W»Ml,nbm«^^seUd»iral, etwa«l»»1rr sei« Stimme Mhod «n» »au» »as ktl Lage hörige setue« Benehme»« auf» Hwrffam güuacht wurde. «tschnldtgte er sich mit »m Worte» ^au« »Pr schreie» zehntause»» Mensche».' von diesem G> .ßchtspimkl« erschei», »»« »er Iries.*) de» Herr Iruold Kabischer. Lmt«rich>ter i» Schate»»«, et» Enkel de« bech»««» hebrätscheu Schrtststeil«, «. Hirsch Klltscher tu Ahme», «» Heer» ». Lrrttschöe gerichtet hat, etwa« yx jßtm, |» «ästig. Herr Kallscher Hat da« Wort genommen $mm& »er deutsche» Ja»«»heit, ai« ihm redet mehr gl« «t» Halde «Mm» Mensche», die Treitschke*») schwer fcbttft hat, da hätte Herr frschon etwa« lauter spreche» dürft» «ck wir hätte» es »och eher »erziehen, wem er die Schümg »ar dem dikanute» stedlieist» einmal ei» we»iG -Verletzt hätte, al« imi« er st« gar so geflissentlich »nd awrgtsch detout. Herr Lrdtschft, «lü H«fhtst»rt»§raph »er Nachfolger Rauke'«, aeiß es zweifella«. daß er nicht Aber Nank, tzt»a»«gv»»chft» ist, daß da« zreußtsche «teigthm», sauft s, hach begünstigt. kri» beumchervl Glück erfahre» hat, als «r Pi» Maat«, »Lreitscht,' zn sei»«» Spectalhtftortker bekam. wie schä» hat sich Rauke, dmt» de, Lage«frag» »tcht da« wort «leiste» hat, i» sch,« weltg< schichte Rder da« Iudeuchn» «ch deffe» Mtssto» u»«>«spr»t^>,l da»»» hätte Zu lerne» •) Offcna Brief *s l&etx* aa LreNscht» oai gUaeta» Valin, Mchtfer a tlpoirai. 16 €7 **} Nachenf fix WM* »entschm tteisa. (Pmaß. ÄagedOcher.) k Braun; statt dessen hat ihn der Ingrimm, al« 8 a»ker »»p Bamberger sein« Kreise störte», immer weiter kMau«g«trie» de» au« dem Kreise ruhtzer ErwLquug. sobald er zur Jude»» frag« da« wort ergriff. Da« kau» an« allerding« bd Trdtschke kaum wunder nehme»; nicautf« aot er dn §or{d>tr, ei» Schriftsteller tue Sinne Ranke'«, indem er in de» Kern der Dinge drang und da« Für und Wider sorgsam adwog. Die Letdeuschafd ist seine Kraft und sei»! Schwäch«; t» der Politik et» wilder Unftarier, welcher deu istege», de» die deutsche» Kleinstaat» der deutsche» Kultur gebracht habe» und fort uud fort z» dringe» vermöge», abfichtltch verkennt, ei» Mau», der die Bewuudduug vt«»mrcki bi« zur Suspeusto» jede« persöuttche» Urtheil« au«dehut, und al« ihm du Jude tu de» weg kanr^ der al« et» gdfttg freier Mau» auch de« Staat«mauue, dar er verehrte, fich nicht fllaoisch gesaugr» gad, da war Lr, geschicht«kundtg genug, um fich a» da« H a m a» » rrcept z» erinnern, mam man eitle« Jude» a» de» Hol« «olle, liedersogldch all« Jude» z» vernichten. Ol 8a«kkr wußte »»r z» gut, mü wem er in der »atioualliderale» Partd fich z»' Lisch« setzte, daß i» i?>r neben begeisterte» Framde» oo» Deutschland« Eiuhdt ,m» Freiheit verkappte Rmttiouäre süße», dt« a» da« .Rntioualzuchtha»« und di« gemeiuftu«- Pettsche« dachte».' Treitschke ist für K» traurig«» Nusschreitunge» de« I»-' tisa»tti«»m« wdt «ehr wre^twortlich al« Stöcker, er hat grade wegen seiner heftigen ftkrndscheu Berrdtsamkeit da« Ohr der' Jugend, dt« ldchttr zu« Rausch verleitet, al« z» ustchteruer- Brsouuruhdt geleitet wftd; er aar et» Herold do« deutsche» Reiche«, er hätte fich leffe» beaußt sei» müsse», daß dir . Naht»»,, die - er über m<« deutsch, Jude» «»«sprLch, ei»r»> wdt» wiederhaS finde» wird.