Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 19 (1888)
- Issue
- 19. Jahrgang Nᵒ 42.
- Date
- 1888-01-01
- Page
- Seite 321 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 78% known words query
- IRI
…/5369809-5935050-5938355--6849-5372727- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
PuMMi, 1». (M*knr 1888 für die religiösen und socialen Jnlereffe« des Judenthums. »ckrtMck erschtt« >» «tm •»««« btt 1<i>*M JlKlIlt*. •tf«“ LMJHttMitiilMiH«11. ablntBUw U «kt Main ___jaMa*a>>Muk «laM&Mik. mtt kittet«fgdatnii JHdl* M «St£ na« kos IHUili: M BL. m fc. « Rn«.. «H,4»Art). «UM krt .Hi4irt4rlftk » «., irt jMttntrts>IKiit(J 4 U «. .. M .ftMttrctlUtlt k 10 «. Heruusgegeben von Rabbiner Vr M. ^haymer in Magdeburg. fit PMiftll, gecht n) ftitkti' Ins»»»»« ft> »x .3*Tic(tH(4c »»4t«l4rtfr mr für Ml .g»»Nch« •Uttt«t«t.»Uir, Mt neiMriMUt!» *etü*tilt MCI *rcn Htm M Wf. fUk ntacket Mn» Mt Snmengotntlnama.ZfcPaub* 4i Oo-, ItuiolfliloiMLlTtwinlMn * Toflntl »Mt »t r et I et»Mlt»kt» M : HDD j PMIO" te pmMIW|. Itklllt am 11 CftiMt 1IU. Pott««»« Vctffcl: Str A«b»rtSlag bei aottfeHg-n »ilftt* Friedrich- . — UllsetNac Gerechtigkttt. Li« relPiöse Betrachteug. z«leich et« ' Gedeikölatt aasdtktzochselt^inlttnstrK'ttdtichlll. BouDr. »reite l, >»tl»r«he. — Philounk Aatlstmittscht« a it O-fteereich. Bericht« B»b C*trr«f»»«b(«i«« > Deutschland: Magdeburg. Sofia. Perlt«. Da'mstadt Nienburg Oefierretch.Ungar«: Ungarn. Dänemark: lkapeahagni. PmlWi und ueuest« Machricht»« r vragdeburg. Berlin. Od^Berltu. vchwtebu«. Pillen. Kirm. Dutt». Wochen- Octobir. 1888. ChMohw. 6649. | Aalender. Wonnerotua . 18 18 Frost»«. . . 19 14 O»m»«0»«d . 90 16 H-n (6,82.) AONAbOG . . 91 16 Wloutu«. . . 99 17 98 18 Uststumch . . 94 19 dOUMOUWlbMG 96 90 Zmu 18. Oktober 1888. Al» einst ans Leipzig» blnt'ge« Feldes Da- Stück de» »rosten Eorsen schwand, Und da», »ach -eisten, schwere» Sümpfe« Frei wardda» tpereDvaterlaud, ward n»S für alle tünfege Zeit Der Siege»tag z»>« Daakesfeft gewrthL Gin andre» Fest wir »och erhoffte» Kür he»1', et» Fest —pllldeutschlaad» Kre»d'l Loch hak» de« Herr, der Welt gefalle», SL2 'Die Freud' z» Wandel» »»» i» Seid. Le» Man», de» Wiegenfest >« hatt'ge« Lag ■lv Wir feiern wollte» — rnht t« Sarkophag! 'iv^Kntfe, AntePrtch, teurer Todter, f.1'. Der Schmerz «« Dich wird wieder «e»! Wie Hütte» heut' s» gerne wir gezeigt, wie wir Dich liebe», ach, so ttes «nd Ire»! ^.-n, hente fühlet jel«0 dentfche Herz L» Dich noch«al» de» .bittre» Schmerz! Loch Lei» vermüo,stetst todter Kaiser, Ln» wolle» ehre« wir -» jeder St»»d': wir wolle» L»ld»»g, Siebe übe». Stet» ei«i, ftof» st» »roste» SnSerb»»»! Ga lenchte »»» mT »ntrer Srkikttl Lei» strahtend Vorbild immerbar dorn»! ffl lHhi-1* Lire Geburtstag de» gOttfettge» Kaiser» Friedrich. Der 18. Oktober, der Beburtitag unserer von tückischer Krankheit vor der Z«tt dahingeraffte» Kaffer» Friednch, fft d^k, deutschen Volke au» einem Tage der Freud« zu eine« Tage der Trauer geworden. Wen« jemal» die Jncoagrueuz der ethischen Anschauung «it den besetzen der unerbittlichen Eausalittt in Natur uni) Beschicht« dem Herzen eine» Volte» eine tieft, klaffende Wunde geriflea, f» fft e» der, ach, so vor» zeitigr Tod unsere» Kcffer» Friedrich, wer hatte mehr Anspruch auf Lebe», «l» er, der tu der strengen Schul« de» Kriege« gegen alle« Einfluß der Elemente die irdisch« Hüll» seine» Seifte» abgehäriet hatte? Wer .hatte im Vertrauen auf die Berechtigtest de» Weltenrichter» «chr Anrecht auf lange» Leben, um die flüchte der reichen Au»saat zu genieheu, dft der Gnffchlaftur MN Dienste seine» kafferlicheu und Unigltchen Vater» in jD Furchen der deutsche» Beschicht« gestreut? — Botte» ruerforschlicher Rathschluh hat e» ander» gefügt: Dft Fest«»fre»l»e au dem Geburtstage seiur» Kaiser» Friedrich fft dem deutschen Bolle von der Lorschung nicht beschteden gewesen. Aber dft Lvunerung an de« zu früh verblichene» Kaiser soll nicht verbsetche», «nd der Tag» an de« Kaffer Friedrth de« deutschen Bolle gescheust worden. soll ewig al» «ii, Tag göttlicher Suade «st baut» erfüllter Andacht begangen werde». Sr war nicht uur ein edler hochstuuigei: Fü:ft, sonder» vor allem auch ei» edler guter Mensch im ganze» unendlichen Umfange und der ganzen unendlichen Tfts, de» Worte»; ein Edler ual> Suter im Wolle» nud Könne», in der Kraft und in der Milden i» Strebe« »ad im Dulden, st» Srsdme» und im Erringen, i» da Unerschrockenheit und t» da Berechtigtest, in da