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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1888-01-01 · 19. Jahrgang Nᵒ 35. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
19 (1888)
Issue
19. Jahrgang Nᵒ 35.
Date
1888-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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)U|nHt|, 8t. M 1888. 7Hn.UL ft* Mt religiöse« mü> sociale« Interessen des J«de»thums. HenuWgegebeR von Rabbiner str W. Hla-«« in Magdeburg. „r »ehrtzel». »ich» „» ftiiku! JBRimZS »«DU»» italifSSWI^S B Sn*.! rttttt t nt,« »jtMxiu h»m. t»r»»»t» fh ktc .3«r«tIIHf4e «»«taf «rltr «« Ih tat .jlkljii llltittllKSUlf, Ite Brt»*Ätlivnr «cttttrik Mer tttta Im >• Wf. lbä tataekti karch Mt laa*atra. (|MUiinaMia.IkO»ubt 4a Oow, -*-1fr T ni TT»t«i>int»ln <Bl To(Ur v«.»Mtkittetttaiafeakta «a: IKt (tW •» > » tzazt. Ctit<MN Di« GchäUdlichkeii und »efShrlichkrtl olhoboxer Umtriedt. — Der Religions» und Biblisch« Veschichis-ll»erricht in der LolWschnl». BeetesttE «ud dovresPo»d«»ze»r Deutschland: Magdeburg. Nus Obrrschltsiea. Hamburg. Thorn. Essen. Slordhnusen. Oesterreich»Ungarn: vleslo. Graßbritannien: London. Liverpool. Amerika: Rua-Vork. Sie»»-Port. Aus Brasilien. tUMltite »«kd M»fH Machelchte». Berlin. Berlin. Wildbad. «usdach. Bontbeim. Lemberg. Griechenland. Türkei. Tunis. Alegaudrie». Melbourne. jifmtf. — Briefkaste». Aschen- Husnat. EUul. | Kaktttder. 188«. 1 5848. »inmii-^la, . so 28 Footta« . . . 31 24 ..»in» . S«ptl 26 •Sfrl VOSD (7,27) P««k 5 1 u.«. AoeinlaH . . 2 26 . . 8 27 8«Uekotk. Dwusta» . . 4 28 Mstsumtz - . 6 29 Sechor Bria. 6 1 Tliekrl (Bank knekuaL) Die GchL»vlichrett ntl Gefthrlichkeit »rttzotzexer Qntvitlt. Elia», der große Prophet, „tat Bordole eine« jeden groß« mrd furchtbaren GotteStaqrs" *), hatte, nachdem chm a» Berge Horeb die Gottheit in einer .Stimme leiser Stille" erschienen war, sei« Propheteuamt niedergelegt, indem er es in die Hände seines Jüngers Elisa übergab und sich i» die Stille Mückpg.**) Da beging der König Ihab die feige, mmchelmvrtaische GchaMhat mit de» „Weinberg des Rabat" — und es gwemg dt« Gottesstuame dm Elia«, aus seiner Stille hervor- »Mstt» iwd de» Schändlich« seine Schrndthat tu« Gesicht zu schleudern.***) Die Prophet« warm die Stimm« des öffentlichen Ge» wisse»» i» alte» Israel; heute ist die Stimme des öffeut» sich» Gewiss«« ... die Presse, die jüdische Jour» »altftik. Die jüdische Journaltstik hat für unsere Zeit die Nachfolge im Propheteuamt übernommen,«ine öffentliche »»«rschrockeur abschreckende Geißel lür di« i» d»»kel schleichende» Bösewichter zu sei«. — Es ist ein schweres Amt. dieses Propheteuamt- - «wersühalicher Haß der Schlechten ist der geringsteTheil der Bitte dieses >«trs: der schwerere Theil dieser Bürde ist — dir Berken au ug der Freu ndel Bon den Freund« »erlaunt zu werden, von tat Freund« tat auch de« Eltah gemacht« Vorwurf zu hör«: „Du gehst i» Deine« Eifer zu weit! Wir haben es mit Hunde» zu thu» — — je «ehr d» Steine rach ihn« wirfst, desw lauter bell« sie, ») «ate»ti lH, 88. -)«.!.«. «Satz, «. 1»^S f. —) Söst. «. »r. best« größer wird die Schrar der durch das Geschrei auge» zog«« Buudesgmoffm l"-Das ist das lähmendste Hiudemiß i« Kampf« für Wahrheit, Gerechtigleit und den hierauf sich aufbrumden Frieden. Wir wiffm es, daß >>ir Freunde im Jrrthu» sind: wir Hab« es nicht mit Hnuden zu thun. die zur Treue ge» neigt sind; nein, wir haben es mit Schlangen zu thn», deren Eharakter die Falschheit bildet. Di« Schlang« fürchten den Stein und >en Fußtritt; darum unterstütz« sie die Ansicht der »ns mißverstehend« Freund«: Rur keine Steine werfen l Rur Rahe und Stille und Objektivität! Rur lein« Lärm machen! „Wie schön ist es, wenn „Grüderin Eintracht zusammen» ohneul" Und die verblendeten Freund« trau« de« Schlongengezische, sie aehm« die Schlange brüderlich an ihren Bus«, geben ihr neue Wärme und Leben-»nt der lödtliche Biß in den fteuiid» schastlichr» Bus« wtt der Schluß der Szene sein. — Wir sehen es Bo»; iaß die Freunde irr«-ata „die Stimme leiser Stille" thut es auch uns an, das fcearb» Uche Bild »on Friede,» und Brüderlichkeit bezaubert auch uns. Wer möchte auih immer der Störeusrieb sei»? Wer möchte von sein« Freund«, tat« zu dien«, und mit ta>« gemeinschaftlich die Fahne der Wahrheit z« vertheidig« las höchste Ziel unseres Streleus ist — wer möchte von sei»«, Freund« stets den Borwurf hör«, tat Dathaa und Staun de» Hose« in Eghpr« »acht«: „Seitdem ihr bei Pharao »usere Sache geführt, ist «s noch schlimmer I Ihr gebt dem Pharao das Schtvert in di« Hind, mit dem er uns lödtet"? — Da steckten wir tam das Schwert in die Scheite; wir unterdrück»« unsere Uet»erzeugung wmtgstens so weit, daß »oir sie nicht laut zu Worte krennn» ließ«; »vir unterdrückt« maaö>rs

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