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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1888-01-01 · 19. Jahrgang Nᵒ 30. · p. Seite 230

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
19 (1888)
Issue
19. Jahrgang Nᵒ 30.
Date
1888-01-01
Page
Seite 230 (sequence 4)
Language
German
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bach-Hildeshri». 9riefec«8MoM, Hntzn-LoppenbrÜM«. htalicRcr-friw, Lanfmann-Estcheck, fntl»er-8«flrt«, Levy-Danvenbag, Lomnitz-Stad«. Meyer-Gr«»«». Bober,-Neustadt a. Nt»«.. Bose-Gehrde». »oseubaum- Hnnelm Spanier-Stolzenau. Steru-Hildesheim, Wallach- Sunstorf Md de Haas-Vyrmout «l« ««st. Der bisherige Borsttzeude. Lehrer Fauerbach-Hildeshei«, eröffnen di« Sitz«, «armittags 9 Uhr «it herzliche» Begrüßnngswortm. In seiner hieran geknüpftm Ansprache drückte er sei» tiefe« Bebauen» «»«. di« heutige Bersamwlnug s, schwach besucht zu sehe» nt Mnfi mehr, «1« Seiten« der Gemeinde Hameln für «i« gntc Aufnahme der Toofereuzmitglieder auf'« Veste ««sorgt worden sei. — Hierauf hieß Herr Vorsteher Michaeli« in seine« Bame» uud im «amen seiner Gemeinde die Verfem mlung herzlich »tllkommm. besonder« betonend, wie sehr e« ihm uud der Gemeinde zur Ehr« ««reich«, die versammln»« in chrer Mitte tazeu z» sehe». Er wisse sehr »ohl, daß die Wirksamkrit de« Verein« unr der Heb«»« oud Förderung der Schule diene« sollte uud »wsch« derselbe» daher an« »olle» Herze» reichen Segen. Auch Herr Mose« au« Hameln begrüßte die versammln»« »nd drückte se,»e Freud« an«, seine Erlebnisse in dem Kreis« wieder einmal anffrischrn zu können, de« a»ch er in frühere» Jahre» »ngehtrt habe. Hiera» sihloß sich die Berichterstattung de« Vorsitzende». Derselbe referine, daß aäf da« »»« ihm t» Folg« de« »arjSdrigk« veschlufles de« Verein« an dt« Verwaltung der Seminarbiblioi hek z» Hausover gerichtete Gesuch um Darteitzuug oo» Büchern an di« Lehrer der Provinz H«m»»er Namen« der verwalt»»« »on Herr» Semiuardirectar Dr. stroner die Antwort erfolgt sei. daß »ach Fertigsten»»« de« Katalog« l«r Bibliothek Bücher verabfolgt werden könnte», während ans ta« gleiche Gesuch a» die Verwaltung der Gemriudebibliothek daselbst ei»e Antwort »icht «rtheilt worbe» fei. Die Aittivort de« Ausschuffes de« deutsch-israelitische» Gemeindebuud,«, betreffrud da« Gesuch um Tubveutiouiruug größerer jüdisch« Schriftwerke, laute dahin, daß derselbe man Fond« besitze, der hinreicheud wäre, diese» Antrag in seiner Allgemeinheit zur Ausführung z» bringe». Dagegen fei «an gern bereit, so »st für rin bestimmte« Werk eine größere Anzahl oo» Lehrer» al« Läufer stch melde» würde, »tt der betreffenden Berlagöduchhandluug wegen Srztelnug eine« ermäßigte» Preist« in Berbttrduag z» trete».*) Bei der nun folgende» Dahl eiuv» Borsttzeude» w»rd« der bisherige Borsttzeude, Lehrer Fauerbach-Hilbeshei», wiedergewählt. Da derselbe jedoch die Dahl entschiede» ablehote, so wurde Lehrer Blumeufeld-Adelebse» zn« erste». Lehrer Ste r»-Htlde«hei» zu» zweite» Boisttzeiweu, Lehrer Vach rach.Patteuse» zn« erste». Lehrer Bose- Gehrde» zum zweiten Schriftführer gewählt. LjNach Feststellung der Tagegmdmma erhielt Lehrer Spanier-Stolzem» da«Dort z» sei»«»Bortrag«: »Muke über di« wetholüsche Behandlung de« Naturgeschichtsuuterrichts »»ter Berückst,htigung der Jnnge'sche» Methrrde". Die de» zediegeueu und mtt vtrie» Fleiß« «»-gearbeitete» Bortrage zu S rund« gelegte» Leitsätze wurde» »ach eingehender Debatte oo» der Versammlung i» folgender Fafluug «. genommen^ t. 9k deschrride»» stzpewattsiriud« Mechole «uügt Mcht vollstöadch, «a da« Ziel d« algeweiu«, vesiiw»»»gr,: .Oewshmmgm ein» «chiwrtstme, Veadachvmg «mb girzichm,, p, sdmig» 8«. nachlaug te der Katar* z» erreiche». S. W tft «iw R-ugepalum, de« minryschlchtliche» ldtterrtchw mir chellwetser vemitz»»« der Ju»-e^che» Methode aqßt 8. Die Ziele der «i» Zung^sche» Mrthri« stad t» «iuzelue» Dheilm che« för di« SoKMalc p, hoch stellt, che« laste» sie sich »itht VVlckÄch 4. vei vehe»düt,g ei»e» objeete» h«t »w» solge»d«a »U Lettsier, stk de» Iluterrich- «lprseh«: Die vodselb«Beh»»>, 1» welcher da» Deschlpf zu ftbtrm »nf'stlaMatte, t» sei» er Kaimt sieh«, •) Dazu d-dars «» »icht erst »er «emMtebwO de« ». I. «. 9. die dadurch debMgw KDpergeschastnbiilt «ch die >«de»m»a de« hi ber MänE» *. l^rLwmdM t» der Vota»« Hw. wo die» megeht, «öatich» «m Freie» *a »fM« jednstl« aderisiei« wetzweNg! Krpititiw» der lehaadelt»» Vsiaazea e» Sdaudortr derselbe» mveukmBL In »er zweit,, Sitzung, «aäpntttaas 2'/. Uhr. *t» laugte der Antrag de« verri»« der ttlroeüttschew Lehrer de« Lnbrabbtnats Emde», dir Grüntmng de« allgemeine» dmlsch-israelitischm Lehrerbnude« betresfend, znc Besprechung. Im Allgemet»«» wurde fotgend« Metnnng zu« Ausdruck gebracht: Die veehältntffe de« jüdische» Schulwesens uud Me _ Stellung der jüdischen Lehrer seien im deutsch«» Brich« so “ verschiede», daß man stch von der Dirksanckett eine« derartig«» B»Ä«« nur wenig verspreche» känne. Ferner glaube »an. daß di« versautmlung de« eventuell za gründende» Lehrerbunde« ähnltch wir die der allgemeine» deutsche» Lehrer» versa«»l»»g nnt ms k» Lehmr» der Umgegend oder höchsten« der Pr»»i»z de« versamml»»gsart«s besucht würbe». bethetligte» sich «och von de» Lehrer, de« Laudratbtnaö» "^ «mdm, von wriche» der Antrag ausgegange» ist, schon seit 5 Jahre» unr htu «nd wieder einer oder zwei an de» veri sammlunge» de« diesseitigen verein«, de« st« doch natnr-Ä gemäß anaehärea sollt«. L Um jedoch dem Unternehme», fall« es stch rmlistre» sollte, »icht fern zu bleibe», gelaugte auf Antrag de« Ledrer« L Stern-Hilde«hei« folgend« Resolution zur etnstdnnrige» '■ Annahme' „Die Versammlung beschließt, obgleich sie stch dir Schwierigkeiten nicht verhehft, die sowohl der Bründnug wie dem Fortbestand eine« al^enteiren d'»tsch.i«raelitischa» Lehrerbunde« entgegenstebeu. stch demsrltm dennoch anznschlleßen, fall« die Mehrzahl der jüdischen Sehraverat« Deutschland« stch für die Gründung eine« solchen Vuove« anöspruht." vei de», nun folgenden freien Besprechungen wurde uuter andere« von alle» Seite» die iötffigkrit da »icht erschienenen Mtglüder tagelnd a»«gespv»che». Al« Ort der nächste« Versammlung, di« am erste» Montag« 1» de» Sommerferie» abgehalten watwn foXL, ««de Äabeck re'p. Wuustorf i» Anüstcht gmomuun. Die Lehr» Rose»baum»Ham«l», St«r»-Hild«shrim und Lomnitz- Stad« erklärte» sich bereit» Borträge z» übernehme». fCdtyOCBl DCm «OfjtltRMll |8t OV ttCK otfllB| Bm dem Vorstand da Gemeind« Hamelu für die renndlich« Ans- »ahme und vewirthung da Dank vottrt w« d«n, wmche di« Versammlung «nta donnerndem Hoch auf dr» Laisa ca. « Uhr geschlofieu. Dir Eck iristsühr«. S. »achraih. R. Ros» (Hcmnmwr), 18. Juli. (OtAat.) Da Vorstand de« D. I. G. 8. hat ein Sinndßlireib« au die Syoagogenaemmch«« erlassen, 1» welche« et aufragt, ab aak in welcher «eise für de» Neligiousnuterricht da jüdische» Lind« au den nicht-jüdische» Schü^n gijorgt fei. Bei veantwortu»- dieser Frage» hat Har vorstchi» Freudeuthal vaaulafiung genommen» sei» Bedauern darübe: kmrd z» thu», - daß der D. I. G. B. die Tendenz oerfolge, die Mstche» Volks- oder Llemauarschnle» aufzuhetre». (Baal, die diesdezügl. Berichte tu da ,J«r. Docheuschr.") Zugleich hat müh Har Fr. amächüat, es vffentlch auSzisprecheu, daß .' durch ein derartige» Bestrebe» der D. I. «l. 8. stch die. Ä' Sympathie» vieler Gemeinden, betspiel«wetse avch da hiestgenHM verscherz hat«. Mewaseit» kam» idj not hingufige», wie-"^ ich und mtt mir gewiß viele Andere es nicht begrasen, wi, ' nun dazu komm«, vom grün« Tische aus. ohne Anhörmm da Jutevefsentea, dam vorgeblich« Bertrrta mm» sei, »tL eines haltlos:» Prinzips Mße» (MmL meine >»- fühnmg» in da »Isr. Wocheuschr."/ der» Schluß »och anssteht), eine solch, anscheinende Maßr^el herbrizuführr». Man will trotz all« hochtLneude» Phraft» ro» Weichbiachtignng» gerade von jüdqcha Seit« aus dm jüdisch«» Gbmmöarlehrer» «m« Ausnahmestellung d««tt»a. sogen richehwöM«! habe», in voUsschulmgelegtnhettm zu rath« «wid-Z^Mtte! H

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