Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 19 (1888)
- Issue
- 19. Jahrgang Nᵒ 27.
- Date
- 1888-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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für die religiöse« u«d fortale» Znterefiim des Z«denth»ms. --- » . i ...-....-- KrmW» <rt4afaB k ein ftwm Nt - . lanxti Herausgczcben von Rabbiner Rr. M. A rymer in Magdeburg. lit |e*l ul fiitln! y*r*>*ti m M« .S«r»«lt,Ischc »ach t»l•ttll* Mt fit Ml ,z»»tlche Slttct«t>l«B(itl*, Me llcio^chcklL« «ctüjcuc «Mt Mt« Hanl M Mf. tat nrtMlct Mut» »l! ntmwu M<MilMnMia.L.S«ub»dia», Vo«1m inkiiailKOiMei1*1 •* VV WWW mMWN«i aX^jatt -a-- P|l»n »• pWIMMVi^ Ww«! ,34tmL Socheaschrtf 9tnu» übet ReIt|tosi febtift* und ItttosMntn« Mteeek «Ifftiftl: Dr. Phillp^o». bk _ kct W>»-B'rtth-Vrdn>. — 1IM rab änuft üb« rtcht, ÄtzrcrbUduag uod LehrrrsteLuaa. von I. Kliaaeustet» tn Ober-Ingelheim.— LkBarov Hirsch-Pttsnma n. dk russische» Inden. Bertite ml ü»m(l»l«|nit Deatschlaad: Otogbebtttg. Rütnta». Berlin. Birtlan Sache». Leipzig. Dorvrmnd. Großbriia»«te»: Bradford. «sie»: «tbtrku. Afrika: Süd-Sfrik». Smerika: NcM-port. Nordamerika. Philadelphia. '"ch« nee» Madte Racheichto«. Breslau. Marburg. 2^G. Stauben. «troßburg. Sk». Paris. >mp Florenz. Lmüs. Algier. Dripolt. Petersburg. . «. »r. Philipps-«, die,^sr«el. «-che»schrist" ««d der v'«e-Vrilh-Vrde». Wir «hielten vor einig« Zeit folgende Zuschrift: „Vom Rhein, im Juni 1888. Sehr geehrte Redaktion l Sie Hoden in Nr. 23 Ihrer .Wochenschrift" gegen Herrn Dr. Philtppsoh» ein« Lanze für den B. B-Orden eingelegt. Do Sie jeder Meinrmg die Spalte« Ihre« Blatte« öffnen, s» »erde» Sie vielleicht anch «einen Zeile» die Aufnahme »ich« versage». — Ich glaube. kr B. B.-Orde» hat gerade 1» Dentschland sei» BriinUtches, und z»ar gerade für die freisinnige Eutmickluug de« Indenihn»«. In Deutschland hat. die Orthodoxie bekanntlich eine» herrschsüchtige» Llarakter, nnd »uh eine« mehrere Iahrzchntr lange, Kriege gegvs dt« freisinnige Richtnug hat ßch nnn «in Flügel derselbe« »enigsten« auf di« Künste de« Arigdea« verlegt. Die Orthodoxie hat e« verstanden, «in dichte« 1N| «m dir deutsche Iudenheit zn knüpfe», langsam, »da stetig, ««eitert sich de- Netz und droht jede freie Snt- »tckluug z» erdrück»». Sie tp» e« verstmede», »,u de« ßUt»» .jüdische» Herze»' sich dir eine und die andere Wohl- Hut ermetse» zu lasse», und dekauntltch gesinnt kr Protektor hcknt» Sünping auch einiger,,«-«, lieb. — In dieser Weise hck Hs Orthodoxie zu« Lhetl «tgeue verbilnk gestiftet, zuüe Lheil bestehende Verein« »ater ihre Botmäßigkeit gebracht. Letztere« n«r mit dem v. I. S. v. ganz entschied«« kr Aal; doch h« diese Frenndschast nicht lange «ngetzilte» Wir kbweeu iki sich« sein, daß jeder jüdische Bari», kr in Berliu seinen Sitz hat, allmählich ve» kn ftüleu lknpüsfe» da orthodoxen Mtuir-Arkit um- Wochen- Juli. l‘«8. Tunmaa. 6648. jutfotter. Donnoemtau . 5 26 Foottaa. . . S 27 . . 7 8 28 29 "SCO mtOÜ 2. •cnMaMataeMit. Wonta». . . 9 1 Boach OhodMoh Air. 10 2 gUlttmoch . . 11 8 Wonnooosa» . 12 4 stiickt »ird. Bald, ist heute die Metropole der jüd. Orthodoxie. TV- Berlin« Judenthmu steht wibemnßt ganz unt« km Etrfl isse kr Orthodoxie. Die Berlin» Gemeinde« rabbin« habe« es nicht »«standen, di« Fahne de« echten Iudenthum« hochzichalteu, ei» Thetl derselbe» coquettirte geradezu mit kr Htldeshetmer'sch« Orthodoxie. Blank» Sie nun, daß kr B. B.-Orden sich aas die Dan« dies«» Auslässe wird entziehe» könne»? Wen» mich nicht alle« trügt tenb ein Außenstchend«, kr ab« sehr aufmerksam die Or le r«- Kuudgebnuge« »«folgt, darükr ei» UrtheUhabe» kann, s» steuert der B.v.-O rdeu schon tu diese» Fahrwasser. Soll ein echt« Freisinnig«, wie Dr. Philtppsoh» kn ruhig zuseh« und e« gut heifftu? Scan « da«? Und abgesehen davon: unsere Zeit ist eine Zel* de« Kampfe« der Setftert S-l kr echte Geist de« Iudeuthir»«, nicht blo« kr Seist kr Propheten, sondern kr. Seist I» Talmud, kr viel, viel freipmiig« ist, al« unsere heutig« u Orthodoxe», — die freilich best« thäten, ihn mehr z» .lest»' und »ent,« zu »preise»' — soll dies« echte Seist de« Iedmthnm« nicht unt« de» Finch unser« von Heuchelet durchfresseneu Zeit dtchinmelke», dann dürfen die Semttter, tie die Lust reinigen, nicht fehle». Solche Gewitter« sb'üche, wie sie früh« in kr .Wochenschrift' dahdchrausteu, sind »»bedingt uöthtg kt de« Indifftreutt«- mn« nnd kr Lethap fte uns«« durch dt« orthodoxe Hegemonie imrnn «ehr de« I »dtffereutt««»« erliegenden ftetstnntge» Kreise. Muß k ißcht eine .brüderliche' Verbindung kr Orthodoxe» uali religiös Freisinnigen in B. 8.-Ork» dem religiösen Jndtsferentt«»»« tun»« «ehr Schaar« zusühre», meuudurch denOrden der Kamps unter-