Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 19 (1888)
- Issue
- 19. Jahrgang Nᵒ 25.
- Date
- 1888-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
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ltC MfttfvR OMMStarS /ttBUMi BEVs» Df* Vaick». Kr allra Wpatjat PürstPm«! st«ßi. alavße» toici len Mmorik «f bfefe# -wiHemenl k« Jtgdk dir -isch. Leser. bfcffc Me bwo^cheude 8Wfe» ' p» kirre irigucte Sommerfrische aufsuchen wollen, einen WO|i IS fnKQCV. Herr J-mch Singer hat z« Ehren de» - x 40 j« triften Ne-tentliä«.A>bt1ä«»» 10 OOO fl bm Ministe,- r WrÄident» |tii verfhaenß gestellt, rr« vamtt Püttwm und £rrfm(pt. von ln ihre» Berufe veruugläckte» Fadrik-Arbeitern »Mrstützni. ft». Aaalte Stahl, die seht so berühm'r Me erst vor Kurzem -von der Königin von Italien et wurde, ist da» Kind armer Ater» in hiesiger 3^n«. wwcim. Sie hat ihre Ausbildung in Wien erhalten, xi^wohM sie vor 18 Jahren mit ihrer Mutter gezoaeu war. ^Drov». Drei Sttnßm unserer Stadt erhielten neue * * Name«: mp «ine muh dem Namen de» polnischen Dichter« *' Kra««»kg die and« «,-i, dem Laudmarschall De. Zidlip. 4ewtt>ch unßdie dritte »ach unsere» Slaudäi»ge»offe»» dem verewigten Uhzeorduete» De. Phllipp Zucker. ... Pest Ladislau» Neugebauer (Jsr.) hat vom Krön- -' Prinz « Radol' ein Dank- und Lnerkenuungrschreiben erhalte» , Ha sehw deurlche Uetxrsehong einer Auswahl au« de» Se. ' dichte» Petöfh'r, de» großen ungarische» Lyriker», von welcher " -Herr Nmgeboizer de« Kror Prinzen ei» Exemplar gewidmet - - chatte. Dan ilnerkemruugdschreibe« war auch ein Exemplar -- »o» dem Retft-Werke unsere» Kronprinzen beigeleg». (Anm. -7 d Re». BekanvUich ist von unserem gisch. Mitarbeiter und i=..RaO*|en Herrn Laudicabbioec Dr. Soldschmidt schon im Iah« IMS eine wbersetzuna der Schichte Petöfh'4 in der ' . w^berühmten Reclom'sch«, Üuiversal-Bibliothek (Bd. 1761 Sr hi» 1762) erschienen, welche von den bedeutendsten Petöfv« ' -Kennern als t>ie beste bisher erschienene llebersetzung amr« kannt ist.) /oado«. Einige BlSlrer brachten die Nachricht, daß - Herr Baron von Norm« sich der Taufe unterzogen hätte. 1 - Die Nachricht war ganz an» der Luft gegriffen. Baron! 3>..Oom» ist auch nach seiner Erlangung der hohen staatj lichen Silbe n» treuer S»;n de» gudenchum». AM». Ei» EieMote an» Palästina welch« jüngst ' -S«le»1ta hchtthle, erhiüt Hb» Mcht »nr ei« bedeutende Seid. nn tRpttznna. sondern muh ei» prachtvolle» .Seftr Thora- ' nebst «Kflaichtge, Vimamenten, welche die .MMe-Düv»' SaäaaogeE der Hansttstadt Indien» de« Bech-Hnakdrasch - Ltzel-Moed z» IerMelem zum Schbnck mncht. Hltzw-Hskst. A«eri»«ische Bultter bringen interessante Streist-chter aiff die lktnwapdernng der Judm in Amerika. titzt wohnen gegen 466.060 Seele» 1» der Neue» Welt, in rW-Amk allein ca. 126.066. Die erste» jüd. Einwanderer waren 2 Matrosen, welche mit Lolumbu» die Entdeckungsreise amchte». Nach der Sn»1reib«ng au» Spanien urd Änttmal waaderteu viele nach Lmswrdm» und von da «ach Süd-AmeiÄa. Durch die .Westindische Compagnie', die 1688 M Herstellung von Handel»«Bezichuugeu mit Brasilien gegründet MRtc, wandert« wieder große Schaar» Israeliten w die warn Wett. 1642 verließen 600 Inden Amsterdam ' uud pnmfähr 12 Iah« nachher schifft« sich 27 Manu nach Rett-A »st,:rda m ein. Amerika, deffm Entdeckung den größt» Jmprl» zur freiheitlich« Entwicklung Europa» -aeaeb«; ist asso nicht ganz ohne Mitwirkung Urael» «tidl worden. v l.\ - feto d. U. O. B. B. Maadedwog. Po» •eaemMtrarifce Wr »hratloge für Deutsch» . land (fct* HH. D^Htldesheiwer, v. Gimmel, Berget ■.(.».), .d h.die aegennärrige ofsftiell« Lattretnng der derttschen Logen dw ^tt. y. L. B. hnt uus dt« Ihr« erwiese», tu «tue« Rundschreib«» »u "die Lag« die Rofmerlsawlett derselbe» «f dt« Lsmel. Woche nsthrift' n»d Imrn Ptrlbnu, uu» Oed« »» seukea. Ob die» tu weht» »der »der Absicht, i» wtteffrut« wer eutpelleuber Art geschehen, dahingehtttt. Mr wolen heute nur dl« rhätseq» selbst feststkilen» drlh Mi g»e»we«i>« Lettun« des deutschen Distrikts «bien veesuch «echt, »t« d«Hcheo Löge» pur -telluuguuhnw fite resv. Witter uns »» uerontoffeu Itlt tewuer» diw BerfMU« «uf kl UMtfttlt«. weil es nicht tei l uklang steh« «tt de» iw ochuuwwu Orden seit Nobegtun herrschende,, »teurdsatz. v»u de« religiöse» Dsgelfragea sich feruh«>te«d, üder de» Partetschuttiruugeu zu stehe» »»d «ur bas alle« Bekenuera des J«»«i»huw» geweiusmue Ullgewelu.Lteuschliche zu« Ausguugspu, I» der Oidensb« streb »»gen zu wachen Das ,iu» verrückte Festhalte» «u diese« Grundsatz ist es ja. was te« Or>«u fein« Bedeutung, lei« tuuere tkrast, ja sein« Eristeuiberechtiaung ver» lrih«. Veit der »teitzstauzmia des Ordeu« aus deutschen Bodeu hat di« »Jsr. Wochenschr/' es sich zur »afaab« gewacht, diesen schsrr» Ordensstandpunkt pegntfifar den unrichtigen Darstellungen von recht» und links (.Zeit, d Ziidenlh.', .J»raeln" ^esid««r»n'') Ilarzustekie« »nd zu verthetdioen <s Rr. st» unter Maadebnra). Auch in Zukunft «erden wir irotznllev», an de« Hand osficieller Aussprüche der höchste» Ordeusbehörd« »nd ior Intstehuugs- und Sutwtckunmsgeschichte >«I U. O. B. B. die noch immer herrschende» «ibverständlicheia Anschauuuaeu (ot. unser» heuiiaen S. Leitartikel) uud di« JrrthÜmer »u bekttmpsen, w» iunne! wir sotchea begegnen, sei es auch innerhalb des Ordeu» selbst. Letzterei, ,» betonen htstten wir kau» nSthig zehabt, hittten geirrst die Richtigstellung Veiten» der höheren Ordens» behsrd« »bwarten könne», r-enn nicht da» «rwlldnt«, abschriftlich uns vorliegend« Rundschreiben s:lbst auch den augerhald de« Ordens vtehen''ra. welche durch dt« freigeoebene Besprechung von seine» In« halt Kenatnth erlangt habe«, gwetftl an de« wahren Ordeusstandpnnkt zu erwecken geeignet loAte. 'vaß solch« Zweifel bet de» gesunden Sinn der Logen in diese» selbst nicht anfkmmen, bah «ei«ehr in den untergeordneten Ljwerschasti!» daS richtige Brrstündnib für di« uto erlShllch« Loleranjümmg gqwaübrr allen R'chtuagen i« Jndeuichum bereits starke Wnezelr gesqlagen, bas zeigen die zahlreichen outi de« verschiedenen Loge» uns znaegangenen Erklürungeu uns Beschlüsse, von deren Berössentlicheng »« Lsr. Aochenschr." Abstand nt-nint. «eil sie, wie Mit den Orteiisztew», so «U den Ordeastaterefsen, sich identifieirt. Di.« ttedaettoa der J5tx. Wochenschr.' vkidtzpeourz. Sir habe» bi« freudig« Genugthnuag, unsere au dieser vtelle gebrachten -Mittheilung««' in dem einzigen Df» fictellen Organ unseres Orden», in der vortrefflich und sellistverstsadlich in.den ftetstnitigen Prineipie» des Ordens von Br. Benjamin PeixM», einem der höehsten Beamten, redigirte» .Mem>rcih' »örtlich wiedergegeben za sehen. Senn es überhaupt einer »vanciion' für unser« ..Mittluilungen" bedarf — di« Lonstitution, Gesetze and Regeln des Ordens enthalte,, ««der hierüber »och über Diwense nrcht» — so dürste es woifl leicht kein« bedeutsamer« geben. Die uns aus Amerika zu gehenden jiid.Blittter haben sammtlich eine stehend« Rulnrik „U. O. B. B.", i« freien Amerika dürste «an es auch gar nicht wagen, der Preff« «Inen Muelkorb aalege», die Eensnr in Leutschlano einführen, diese! oder jene» Blatt „mundindt" — wie man sich ansdrückte — madien zu wolle»; drüben weiß «an es, daß der Orden nur durch die Preffe gr. ß geworden ist. Aus Gchleflei, geht »n« soiprade Zntch'tft zu: r» irrten an NI » in letzter Zett »st Auf» »nd Anforderung«» um Beiträge für PaUstina, Körderung und Unterstützung de» Ivlani. sationswerle« daselbst r. d»l. Heia». Ich habe »ich btlher von solche» Beiiräge» nie ansgesöiloffe», ich betrach'ek sie vom vta^punkte der Hu mantts-, de ji, in unsere» Orden gepflegt werde» soll. Aber da las ich jüngst in «ine» jüd. Blatt«, das ebenfalls van «ine« Att» gliede unseres Olde»! redinitt wird, eine» Leitwt'kel laus Berlin, «llo wahrschr'nlich voi» Retselbst), worin wieder zu Beiträgr» >ür Palästina dring-n» »nsgefornrt w rd »st der Mwivirung. daß Palästina doch da« »Land nuferer Sehnsucht' sei. Ick «ntz gestehen, daß ich d«>m Lese» dies« lLorir stutzig geworden bi». Ich höbe Palästina immer als Land erhabener-rinn»,ungen an unser« große Brrgangenbeft bet achtet, aber niemals als .Land der vehnsncht", mech welche« wir Jero'Itt«» nn» ttw« hinsehnen. Sollten, was »au ja »o» manchen veiie» behaipter, sich hinter de» Ioio»is«ttonsw«,cke doch »ach ander« Plä« über dt« Zukunft Palästina'« verbergen? ftegtt ich «Ich, «nd je niehr ich iwrüder nachdenke, desto bedenklicher »erde ich in dieser B-ztetziing. Is steigen >» mir Gedanken «ns, deren ikonse» qnenze« ich kau« -uszuspr^chen wage. Ich hat« das Gefühl, als ob ich in I-Mflon «it dm Giundwsetz» unsere» Orden«, Patrtotiii» »ns. Baterlandslteb«, gerie'h», und möchte darüber von Id»'» geehrter Hnr Red »„>» Br., bmnhigt sei», vi» ich denke» viel« VBt. denen ich met» Bedmlie» niivheilw. I« kommt uns, da« brauche ich Ihnen Wahl erst acht zn bei»!»», nicht ms di« paar Mark an, abir wen, fie beitrage, Mn, et, »alionale» Primtp znm Ansdrnck |,r bring« — »nd di« 8«bind«»g einiger nuierer leitende« BBr. mit den Hmptsntsenrs in jüdisch« «attonalitätsangelmenheite» »estärkt ans in dieser Amahnw — dann »ächte ich beileibe nicht durch ge- »mkenlnse« Bintzeb» «einet Obolus mich «J» willen lose» Werken, z» snich« Bestrutnug», gedranchen lass«, da denke ich r ^einapii« obaöal — Ich bitte alb» »»Rusvärnv, diese» dunkl« Punktes. (Das ist bereit» in Rr. iS tu «t»» »rtßrr», Leitartikel »er ^Wochenschrift" geschehe». Red) jr tiifi Rai 9f+ (ß- " «{■ f*l *4 IJUptU CisftsMnM MM H f»f* maäyfrnm* «er fjte. MckckM«»