Mannheim
Compact Memory

Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1888-01-01 · 19. Jahrgang Nᵒ 19. · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
19 (1888)
Issue
19. Jahrgang Nᵒ 19.
Date
1888-01-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
75% known words query
IRI
…/5369809-5935050-5938330--6649-5372549
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

ia Bezug auf die BhütmtO»ion blltgen. wen» «rir die TvchbrÄigjvnmr gering bewetW«! Doch weine« vir. daß Ml Tlmstevthmu rxt bann Aafistlichend tohfni bn« «*** fcbc verkündig« und Send, boten „Cnwinftmb Wifienschast" nicht verachten, den Rasse», mb Rrligiov»haß veradscheuen, vor alluu aber d«e Religion»- Ichacher, diese häßlichste Lrvchelei, »übt begünstigen. Diese tzevchüei darf aber auch kein Staat l&tbcnt, will er andere m Christen thv« nicht erheblich schide». Oder heißt es «icht die Heuchelei fördern, die voll»»«»! unteiZraben, ven» der Getaufte Jude, der Schein« und der Naamchrist, selbst venu fit da« Ehristenthn« verrchten, bei Verleihung von Analer» und bet ander» >olässt» dem Lberzeugung«- trenen Juden vorgezoge, werde»? . L«r denke« da an die Lenßnnng de» ftomaev sravzöfischei Theologen Station i»' LS. Buch de» Lelemach: nn . Der Heuchler ist der gefährl ichste aller Böse« wichter, denn die falsche Frömmigkeit ist schuld, daß die Menschen der echten nicht mehr zu trauen »age». Dr. Ph. Kroner-Br. m zurr. Gerichte «rrd Gorresp »«derben. (fiiu ■ Deutschland nm Wngdetznrg. Ein alter lieber Bekannter ist nach zwülsmonaüicher Abwesenheit wieder bei mir vorgesprochen, dtr'Rechnungtbericht der.Achawa*. da» Jahr 1887 mufasstnd, der ahamals rin hrrztrsttutude» Bild!,on dem Wachsen und Gedeiht» dieser vortt'fflichm Anstalt,! tütet. Die Zahl d« aktiven Mi>glikdrri.ist von 887 auf 373 gestiegen, auch di« Zahl;i<t Ehrenmitglieder hat nicht unerheblich zugenommen. Au: Pensionen bezw. Jahr«Suntnstützur gen sind inkgesawmt 18768 Mk. verausgabt, davou 1666 Mk. zur Linderung momentan er Roth durch' plötzlich« Erlrankmigenrc. Unter de» mit - JahreSuntnstützunaen Bedach!m, befinden sich 31 alleinstehende Witttve», 11 Witiwen mit: Kindern. 16 allein» stehende und 18 verheirethete, du-ch Alter, Krankheit oder Gchrechtichkeit dienstunfähige Lehrer und 3 verwaiste Geschtvistkipaare. Sind da» nicht-de beredtesten Beweise für denuSege» uud die außewldeatliche Rktzlichkeit der Anstalt - In-den letzte» »5 Jahren bat die, Ache wa j verausgabt: im Jqyre >1684: 8538 Ml^ 1886: 8S.18W.,i18ß6: j.8188 Mk. und-1887: 10768 VH. Di« Summ« fttmmtlkcher Uytjkr« ststhnngen in denr stö Jahre« ihre» BesttzstnükielSuftsich.m} 188448 »t Und dach zögern noch iaimer so Diese Lehrer, vollend» jüngere, ihr drezutreten? Da» Bereit rverwtgen bAänst pch Z. auf 168.837 -Mk,! 8» W. -.An »e« sche,len sind trn. Verein im fragst kkch«>ng»jahr« zage, fiosft» 6844 Mkocll Pi., a« sueinW;« JahmtbestrSge» »ü» Mk..-Si,iPf. a», -Eiukanf«g»ldern>,428^S3d a^, MitgfcbttMtrtgrn o6856.;KJL, an Ziusen (6889 Mk. 76 Pf. Smhtman da» Ehren-Mitglieber-Brezeichniß an, sp,7/allt Einem nnwillkürlich do< alte beredte Wort jüdischer Wandar» brttler rin, da» bekannter: E»i».nur ran Frankfurt! Bo» be» etwa 780 edle» Gebern gehörm 40011 Frankfurt «• mb wahrlich nicht »it den kleinsten Betrüge». Rach Frauk« 4dtt'kommt Mainz «st 88 EhrevmitDW>«r». Düsslldorf-mst GK, Nürnberg»it 28,. Darmstabt,mit jl6, Berlin, da» ckröße «ich« Berlin, füllt 11 Mrtglicher. Leipzig ^.Wüi^ bürg 2. Trier, Ulm, Hamburg, Halberfla>t, Magdeburg, nHaUuntzme je 1. -Da» find Zahlen, die für sich selbst sprechen Bstd-kstne» Commentar» bedürft». Sollt« e» den» aber gar Meu^Mitrek heb«, in jeder grSßerry^ltchengemeiade eine« 4W b» «km zn.pvden, der sich sü:^ dick» große »011» gefttlltge Liebetwo k »teresstrt und eire» kleinen .Beitrag dafür übrig hat k Saite«« den» gar nicht möglich sein, in jede» Borstanbtkörper jeder größer« jüdisch« Gemeind«, ein«, einen einzige», nnr zu.finde», bei diese« edlen Werk da» Wort redet nnd tomttt« sein er fbmeinde-Bertrrtnug warmer Darftwing den Aodiag stellte, in den Gemeinibe-Etat «rch ein« kleine« jährlich« Beitrag aufmnehme» für die ll«terstützung»k«se hilf-bedürstiger iüd^chep Lehrer. Lehrer-Wittm« und -Waise» in Deutschland? Ist denn der altgerühmtr jüdisch« W»VthätioKit»stn« au» Aller Herz« «tstoh«? Sollte t» nicht vielleicht »«gezeigt ev> scheiaeu. wenn der Borstand der -Achawa" alljährlich «tim» kurz« Auszug ferne» Recheuschast-brticht» all« größeveü Gemein devorsüinden zusch'ckte «st der Aufforderung, dem Verein «st eine« klein« .festen Jahresbeiträge beizutrete»? Sollten sich in gleicher Weis« nicht sämmtlsthe Brn-Vrith« Log« für den verein iateresflrm lass«, und wen» e» da» ganze Jahr nur mit 5 Mk. wäre? Sollt« die Herren Rabbiner auf der stanzel. bei fteudig« Familiew-Errigaifsen, im Privatverkrhr rc. mit ihr« Gemeinde-Mitgliedern, nichtch gab «icht» für diese jj»te Sache Ihn» können? ' Max Weiuberp.". HkerN», 8. Mai. (Or.Eor.) Die Grseüschtst zur Ber» -reitnug der Handweike und be» Ackerbau«« unter den Inden im preußischen Staate, gegründet 1818, begivg mit der am 28. April e. stattgehabren Genekalversammlang ihr 7Üjähr. Bestehen. Der Borsltzmde (Prof Beeßtan) vrrwle» ausdtein sozial- »Mischer Beziehung segen-reich wirkende Thistgkett, durch Erziehung der Jngrtkd »ur Arbettr auf dir Ast» regung nach Außen 'durch ve-spiele und Propaganda--« roünsche daß der Gesellschaft mehr Mittel zu Gebote stüad« ek» bisher. Au» diesem Mangel konnte ste zumeist nme t» Berlin direkt thätig sei». So ist namentfich der Düssektorser, ob seiner guten Leitung nnd Resultate ausblüheaheb Benin nur in ungenügender Weise untnstützt worden. Mangelhaft seim die Zuwendungen,'sering die Schenkungen uud Bnmächtnifl-. Di« w«,igm Iahte ftiner persünlichrst Thütigkest hätten in dieser Beziehung -kein« Fortschritte z» verzeichnen vermocht. Er müsse auch eine etwaige Wiederwahl ablehirrn. Die bilherigr Mitgliederzahl beträgt 48^ die von der Gisellsckaft anfgenommenen Lchrlinge belaufen sich P:0l 887 auf 88. Die Einnahmen und AuSgaboa betragen 'ft Mk. 8961M Mithin kommt pro Lehrling,' incl. BmvaVlvngSkosteu i 112 Mk “ ' Bon obigen 88 Lehrlingen sind: Licker Bildhauer A, Buchbinderf8/ Buchdrucker 8, Londitor 1, Drechsler 3, Färber 1, Gärtner 1’, Gkaset l, Gerber 1, Goldarbeiter 8, Gürtler 1. Hütmacher 1, Jnstrmnttttermacher 1,-Mempner L>, KunsbgleAr % Ledenttbntcr 4, Malte 9/! Maschinenbauer S, L>Mechaniker % MetalldrechSler 2, Müller l. Piinofortefabc kanl I, Perlmnttersabrikimt 1, Schlosser- Schneider «. Schvift» selber''».' Schuhmachers 7,'n Stetndrocket^S. - Gtnmnetz », Täschner 1, Topejirer 8. Tischler! z, rrtpfS» S. Uhrmach» 7. Bergolder 2, :i,.v7S«nCT wuri nonzm« zu kein. DcechSl« 1. GM Schneider 1, Tape -Einmalig« ur 1. unterstützt, ohne schon definitiv ausge- . % Lehrlinge. M zwar: Hiselepr 1, cÄ 1. Mechaniker 1, Schüstsetzer X tn 2. , außkrordrntlich« Unterststtzuug ist bewilligt.worden zwei Himdwerkery, und zwar liaem Eiftleur und einem Maschinenbauer. ' Stipendien zym Besttch der technischen Hochschule habet» zwei Studirendt eichalten. Zur Recherche,überwirft», aber «och uicht durch BorstandSdeschlnß erledigt, sind 18 Gesuche. 3: Der pro 1888 aewcihlte Borstaud hrsteht au» den Herren: Leopold Lesser. Borsttz-nder, U. B. Simon, strllorrtr. Verfitzen der, H. Ar»n». Schristsühver, Eommeiezienrach FriedlSnder. Schatzmeister. Rechtsanwalt Dr. Edwin Katz, Kontrolleur. M. J..Bodeupein, Maler. Mgurermeister, Maurermeister Maßrur Adler, Karl Arnheim, Kgl. Holschloffermeffter; letztere 4 Herren alS Jnspektvmt. Marßnrg. 2. Mai. In der « vor. Nr. mstgethättm RUttagesacheMen de» VolkSschtcklchrrr Fenner Hab die hiesige Strastrmmer de» Landgerichts heuir durch de« 8oefitzenden (LandgenchtS-Tireltor Dahlmann) da» f»(fcate ' Uri Herl verkündet: . / '

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.