Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 19 (1888)
- Issue
- 19. Jahrgang Nᵒ 19.
- Date
- 1888-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 78% known words query
- IRI
…/5369809-5935050-5938330--6648-5372548- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
wgil er damit die Grenze der Jtofcaea' d i»»rlitffchm Hieliaiootzgesellschast übtDch reiten u1 ckw inane Argekgenhrit dehJndmthnn» ein Urthckh da -nGm det Sch« ich« WWMlli» n«d dem $afraufan »Bxiftttittt, afcfltftn 3. De« sowohl nach der Letz«, wie nach der Tradition des Jndenthnn» ist allerbmg* der Rabbiner dn für EnltnSsachm z nnächst »Bernsen«'. Er ist t» inibesondere heute und »oj e» sein, weit dir Entscheidung nonSnfari« angelegmheitrr theologisch« Gelehrsamkeit vorantsetzt, welch« die Leusttnd« in der Regel nicht brsitzm. Gleichwohl wird der Raddion immer bestrebt sein nnd sew muffen, in Safari« angelegen heile, «it der Gemeind« und «»besondere mit dem Vorstand« in L-llang za bleiben, da nar unter Voraussetznug diese» Einklänge» sein« Thätigkrit eine gedeihliche stia kann. S>| steht demnach nicht zu befürchten, daß in Folge dn Bnbehaltnng dn vom hohen Herrenhause beschlossen» Fassung de» in Red« stehenden Alinea der Rabinner dir Leitung dn Snl!n»angelkgmhei1m al« sein« ausschließlich« Domäne betrachten und die Theilnahme de» Bor« stand«« an di>str Thätigkeit gänzlich ablehnen w.rde. Die» ist für den Rvbbiner sowohl gemäß den Pflichten seine» Berufe», wie nach seiner Stellung in dn Gemeinde unmög« sich Uebndie» ist nach dem vorliegenden Gesetzentwurf dem Vorstände Gelegenheit geboten, sein Verhältniß za dem Rabbiner in Snllntargelegenheiten statutenmäßig festzustellen. Endlich aber ist durch die Beibehaltung dn vom hohen Herrenhaus« iieschloffenrn Fassung, daß in jeder' Safari» qemeinde ein Vorstand zur Verwaltung dn Gemeindeangelegen heile« zu befallen sei, die Stillung desielbea zu den CöltnSangeleyncheiten noch dmchau» nicht präindjcirt. Dagegen «fade dir» allerdings hinflchtlich de» RrbbinerS dn föQ sein, wen» da» hohe Abgeordnetenhaus die ursprüngliche Fassung dn iiegieruo^vorlaz« wieder Herstellen würde. E» wüüw damit die unbedingt« Unterordnung de» Rabbiner» unter een Vorstand in allen SnltnSangelegenheiten gesetzlich tzur'arirt und ein Bahäfarch geschaffen werden, deffmgleichm m keiner Religion «och Sonfesstön zu finden ist, «in Berhältniß ntmlich, welchem gemäß der bestellte Lehrer der Religion von oif diesem Gebiete Ungelehrten ganz attb gar abhtugig ttöTL Ja einem solchen Verhältniß aber könnte eiu charaktervoller und überzengnngstrcurr Rabbiner umsoweniger bestehen, al» der Vorstand de» wechselnden Schicksäte einer per adischen Wahl unterworseu ist und demgemäß verschiedene«»»; sdh gestalten kann. Andererseits könnte auch de« Staat«. rrit einem Rabbiner, der einer ewigen Erschütte« CHnft seiner.lieberzeugung an»ges-tzt wäre und lrtzrrre mit jeder verschieunartigen Schattirnng d:» Vorstände» zu wechseln versucht sein würde, nicht gedient sein. Der Unterzeichnete rrlaubt sich zum Schluffe nur noch zu bemerken. daß er persönlich während seiner 22 jährigen AmtßthSti^eit von Setten de» Vorstände» der hiesige« israelitischen Snltiitgrmelnd« da»- bereitwilligste Entgegenkommen in Spltursachm erfahren hat, daß er jedoch im Hinblick airf Jie prirc^piell: Wichtigkeit der Sache fich gedrungen fühlt, le oben anr^farochene Büte dem hohen Abgeordnetenhansr in aller Ehredietung wärmsten» aü« Herz zu legen: Eine» h'chen Abgeeduetenhause» ergebenster Diener Pr. W. Giideuw««, 9 abbwn der i»»«Utisch« «ulMOgrmeinbe it vie» »len, t «ti 188». : a (Hoffentlich blecht diese» maunesumthige Vorgehen faö Herrn Dr. Gübemum nicht ohne Rechfolge: Den Rabbinern in Orsterrekch dürste fich vielleicht nie wieder ein« solche Gelegenheit darbieten, vor der ,tzes«hgch«nden Körper- Mast ihre llhr« und Würde in so berechtigter Weise zu rvahrrn. vti find e« «tcht nur ihrer rigeu» Ehre, sondern r1 uns« VHanr'bar f|r« der Thor», schuldig hier einmAthlg 71^1.^1122^1') Wkfm ns« und'»njtttrftrt*—Tntln «rife*** Ree fff ntir in uUlÜhA Äberr/ beicktt iw «ine« au» Kamerun, v. März d. I, datirtrn Briefe der bla» nt« Lfrit» reisend« Premier-Lieutenant Kund, klarer geveseu und geworden, was die Weihnachubotschaft von de« WettreUser für die Menschheit zu bedeuten' hat. al» gltrad« tu Stunden, wo ich au» Semen unbeschreiblich«! Elend» nnd Jammer» znrückkebrte» die nur veranlaßt warea durch menschlich« Türke und Birihastigkett. die mir die Liedentung der Bekehrung der Heiden zum Sheistmthnm von neue« vor di« Seel« treten ließ«, durch welch: Dinge, wie sie nn» zu erleben beschieden waren, unmöglich sein würden. Diese Wort« lasen wir zufällig in eine« Journal? als kaum unser Leitartikel für Nr. 18 d. Bl. ifort Höhepunkt de» R itionaUtäwschwmdel»' abgeschickt war. »t Dr wir noch unter de« Eindruck der Ekinnernng an die Frevel standen, welch« der RrtionalitärischioiUdel i« Sm folg« hatte, so stiegen in nn» bezüglich der Aenfernng Sand'« einige Gedanken auf, denen wir hier enoeifaten Ausdruck zu geben nicht umhin können. Wir fragten nn»: Waren und sind dt« dnrch jenen Schwindel herbeigeführten Seenen. die trüben Erscheinungen, deren Bild wir soeben in unser« Geiste erneut, nicht auch Semen unbeschreiblichen Glend» und Jrmteri. nnd warm und sind st.« nicht auch zu« größten Th-il nur dnrch mensch» lkche Tücke und Borhafttgkeit vmrrsacht? Sind nicht gleichwohl die Staatm, in denen sich solche Sc««« abgespielt haben und noch abspielm, seit gar vielen iZahrhundert« christianisir»? Und dürfen wir nicht auch'für die Be»-' gangmheit ähnliche Frag« anfwifm?' Wie woll« nn» hier nicht etwa ans dm An »sprach Güche'», de» „großen Heiden' iernfcn: Di« Kirchaigeschichte fa ein Mjchm^ch roher Gm alt — wohl aber auf da» Wor: de» . > ebenso frommerl wir berühmten christlich« TheologenTischmdnef: Wunderbar! die Stimme »r» G.setzrtz'nrtt ihren strengen Mahn- und Straswortm, wie sie Allen erklungen, sd-tstsbe auch Allen klar und »Heuer geblieben,->«» hrewddt« Stimme der himmlisch»fröhliche» >!©«» heißnnj.. die der eeltzseude« SrfLllureg zum unheilvollen Mibverständni'ß/nüzwr Spaltung unter den Völterstder Efde?7chchL worden, (^«a» dem heiligen Lande'; Leipzig 18«»:) Jeder, der die Geschichte vorurrhellssrei gelesen Hai, wir» O« Schluß diese» Worte« nicht «Inder zntteffmv findür alf ven Anfang.— ,<T ilv . *■. gi illmvau Ist also d« Ansicht Kund'», daß durch die-Bekchrunß zum Christ entbn« Dingen-wie erst« in Afrika, erlebte,» mm «»zkich gemacht »ürbm. beiznstimm« odet-uti't der gegen» theikig» Ansicht verschiromerLänderer2 Fo^hnngrvHnwer briznpflichtm, welche dnrch die Folglltrma »ou'her>>Wtrtllgi» Wirksamkett der Ehristragrsimmg «WkvMsch«,: Bölter^wat destättat wird? »r r... -A ■bih-.ili'Ttnu nnnii) » Wir find die Letzten, - dir den Lochterrrligtonm »,» Jndmthnm», sprciell 'dä» Shristmthu«, vnsittttchenbm <iw> floß absvrechcu;« wrr hattm 'ste mit «nimvaide», Mmdet». sohn «uv andern Korwphäew de» JudmthANt»- für dw-BefaK zum Uebergaug vom HeldaUhn» 4n« nuga«ilch»tnr»nd,tzdlänterim Ronotherimn». Welche Schlüfff «üßtOt Wiv «ich i..: i-t.r). *. .m!V .in qtiiT fttd n nomliitüc ”•<$■' <•1) Sl« wtr beim Schluß btefa Stamm«« «sah» Arünn uut« bat Verfitz de» veotrtbUuW« ve-E' Siabbiuer. vtLSren» u«. öfie».-«chl«sikt» ebetfall» bet« «baeörbtnenheuse g» AntzttzMe b«0< fnf M -eertUhmise» pt peMioNi»U. Atirase t» i wg-eApelUIonm stiteu» mr BvrtzSub«. far »sam Lettay. «T.,1S «>. ZDd^Z. .fartfan-^ . n?£ ■<6r i rg v . mrllej nt lrr"k -,,s,kä mll ,{j , 7, tngjjni» nrn» .nsnii nniti ntiitami AnU häta., ticSi 6t>4 >