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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1888-01-01 · 19. Jahrgang Nᵒ 17. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
19 (1888)
Issue
19. Jahrgang Nᵒ 17.
Date
1888-01-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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«faMC rigcnm G^nagMcnflnaehite b Autflch! gestellt, ml «f wird sich frage», ob diese dir Nothwmdiabnt uod Zweck-- mißiqkrit einer Trennung anerkenne» werd ». zumal uack zmrerlLffiaea Nachrichten die Synagoge a« Kreitng AbeaL Mangel» Besuch gkschlofsm blnbi und auch der Sonnabend- Gottrsdienst wiederholt Mangel» Theilnagme »«»gefallen ist. Die ReliqionSschule wird nur voa 8 Lindern besucht. 8. Masewakü. (Pommern) Wenn ich den Lesern der Wochenschrift au» diesem antisemitisch inficirten Städtchen von etae« nicht» weniger als judenfeiudlichev Act erjätzle, so wird da« gewiß wohkthuend beruhen Dw durch feine Biederkeit und kein gememaiitztge» Streben allgrmetn beliebte Here Gvtz Lehmann, der dereit« seit zwo: Jahrzehnten da» Amt eine« Stadtverordneten bekleidet, war am 12. April 26 Jahr« al» Vorstandsmitglied bei de« ^ieflijen Vorschuß- »frrin lhätig. Ohne eine Ahnung vou diesem Jubiläum zu haben, hatte er sich zur gewohnten Zeit tu» Geschiistslokal begeben, da» festlich geschmückt war, wo mau ihn bedeutete, er möge sich doch in seine Wohnung verfügen, den» die Herren vom BerwaltuugSrath «arietea seiner. Diese überreichten ihm hier mit einer paffenden Anspraihe und Laerkenmmg seiner Verdienste eine» stlberue, Tafelaufsatz. ArnnÜfnrt «. M, 17. April. Wir ersuchen ergebenst, die ui Rr. 10 Ihre» Blatte» gebrachte M.tcheilung über unsere Stellung z« dem Deutsch. Jsrnri. Scm.-Bund wie folgt zu berichtig«: „Wir stad niemal» der Ansicht gewesen, van der Bemrindrbuad jede Bedeutung ei »gebüßt habe, da» auch vou den Verhandlungen eine Besserung nicht zu erwerbe«, der verfall nicht aufzichalt» sei. Unsere Nicht- Vertretung aus dem Gemrindrtng resnltirt vielmehr lri>iglich an» dem Umstande, daß unser stelloertretwdtc Borsitzmder Herr Emil Rosenthal, welch« wir z» dem Gemeindetag zu «s«dm beschloss» hatten, dnrch GeschLftsL»erhLufung au der Uebernehmuag diese» Mandat» verhiuden war. Hvchachtnug»vvll Der Vorstand der i«rarl. Gemeinde. Jgu. Errtzeaach. Emil Rosemhal.^ ' ^ietptzig, 22. April. Die beste Widerlegnag der in vor. Sh. Ihre» gesch. Bl. gebracht» Mtttheilnng ist die gestern hier staugehabte Probäöredigt de» Herrn Dr. Porge» au« Eorlgbad (früher in Mannheim) der im vorig» Iah« auch in Dresden probeprchigt hatte. Sie sehen als» e» wird hier noch Wester prvbegrprevigt. Kamitsch. An Stelle dc» alt« GyaayogeagebLiide», welche» zum Abbruch verkauft »ord» ist und an dm Oster» feiert egen -mm letzt» Mal stinrm Zwecke gedi'irt hat, wird an diesem Iah« ei» ans 80,00« Mark veranschlagter Neubau nach einem aeschwackmllm Eatmnrfr de« Postbaninspektor« Büttgrr an» Breslau antigesührt «erden. fmfo. Die italimische Presse verbreitet sich eingehend über dm großartig« Erfolg, welch« rin« jüngst i, Reggio anfgeführie «ne Oper erzielt hat, der« Eompouist Baron Ratzaivnd Franchetti, Gatte einer Baroaefe vou Rothschild in Wien, ist. Diese Oper „Yftfld” hat rin« wahr« Sturm der Begeisterung hervorgerusm. dm großartig« Beifall» der ähr z« Thal wu.d«, verdankt sie ndht minder der hewunderungswürdlger Art. mit welcher der jui^e Eompomst seine»'Gegmstand behandelt hat, al» der wahrhaft glünz«. *tn Jnstonirung. •*"!<•' " Die Königin vou England hat bei ihrem dies. Anfrnttzalt «uh unsere Synagoge besucht und für die ftid. Arm« «ine auschulnhe Snnnne gespendet. Au» Mesfaratzim wstd 'dir rücksichtslose Durchführung der gegen vir ausländisch« dort ausäsftg« Jndeu er« laffevcn Ausweisungsbefehle seiten» der rassisch« Behörden zzkwridet. —' Eta gleich Hane« Loo» trifft bin iu Odessa alis DAsen sich aufhaltrodtt zahttnchen Iadm — ca. 20,000. '' ' Wesevoöneg. 10. Avril. Bfe haheu diese Avch« zwri S ftWfti» Süulm .unser« Grvlriadr piHltch verloM; ID. d. Mt», dy» »llgrmetn lerrhrt« Atrabaq War- U.li'JO 4mt^ iinuuj »SCI .5 ui wiw « ulam a.-i zum Staatsrath (mit dem Titel Excellenz) erhob«« weithin bekannt« Samuel P o l l i a k o w. (Nekrologe in nächster Nr.) In Madrid starb Herr Alfred Weil. Neffe und Eompaguou de» Herr« Bauer», Repräsentanten de» Rothschildscheu Hanse» in Madrid. Der verstorbene war hochgeachtet voa sriu« frcmzSfischeu Landsleuten und vou der Elite der spautsih« Gesellschaft. Sr war Präsident de» französischen WohUthättgkettS-verria« zu Madrid, Ritter der Ehrenlegion und de» Großkrenze» de» Jsabellmordea». lieber 300 Wag«, folgte» der Leiche uach der Eisendahaftatton, vou wo dies (6e nach Pari» übergeführt «nrde, um auf de» Per» Lachaise beerdigt zu «erd«. Liffa»o». Der hiesige Dohlthätigkrits-Verein,8om»od I^opdUnaoerSffmtlichte sein« Jahresbericht für 1887. Di« Verwaltung ker Anstalt ruhte tu d« Häudm vou S Dam« der« voiPtzend« Donna Beuoliel de «oy ist. Durch feste Beiträge ist da» Lomttee iu d« Stand grietzt, Uuterstützungen au Geld, so wir Hülfe tu Krankheitsfällen gewähr« zu köuuea, avch bi» .zu «tue« gewiffm Betrage deu religiöse» Unterricht der Jugend zu subventtouir« Dieser wird durch Rev. Jakob B. IXarkowttz erthrilt. Der Verein fördert auch wiffmschaftliche Bestrebung« und besitzt eine eigene Bibliothek. Die Zahl seiner Mtglieder beiderlei Geschlecht« beträgt «0. Marocc» D-r „R-veil bu Maroc" berichtet, daß vor einig« Wochen in Fez eia jüdische» Mädch« vor dm Tadi geführt wo cd« sei, um gezwuug» zu werd«, d« mahomrdantsch« Glauben aazuuehm», da einige Fanatiker behauptet«, von ihr da» Glaubmsdekenututß „GM girbt nur ein« Gott u. Mahomed ist sein Prophet" sprechen gehört zu Hab«. Der Tadi weigerte jedoch »ohlwrisllch, sie al«. riye Gläubige aufzuurhm« Nicht» bestowmtzer war« die aü- »esadm Inden gmöth'gl, Geld unter die Gläubig» p» oerthril«, um fich hierdurch geg« dm gewaltthätig» Angriffe zu schütz«. An» Igagdad kommt die Mitchriluug. nach welcher die amerwählt« Ehahem-Baschi, Rabbl Hillel beschloffeu hat» t» der alt« Kaüefenstadt eine Schal« zu errichten, welch« ganz nach europätsihem Mnster eingerichtet »erd« soll. Arabisch. Türkisch. Ptrfisch und Hebräisch soll« durch jüdische Lehrer «uterrichtet werde», »ährend »an für da« FraiuSstsche und Eagltsche Lchrer au« Europa beruf« wird. Iu verbtudnug mit dieser Schule beabsichtigt der Ehacha« eine Druckerei zu erricht«. au« welcher Bibel», Gebetbücher u.s. w. mtt arabischer Sprache hervorgehe» soll« Hlem-Dorst. Bei d« diesjährig« Fürr vou W lihiag»oa'« Geburtstag spevdrie Hekr Leoa Mandel die ansehnliche Summe vou 20,000 L. Steel, zur Errichtnag eiaer Jadustrieschvle für jüdische Kbder iu Ehieag». . — Herr Abraham Wollf (J«r.) ist zu« Maich von Sommerset (Aeatacky) erwählt worden. Lakcntta. Zwri elegante Marmonafela wucdm za» Andenken an den verstorbenen Her« E. D. I. Ezra ty der .Mageudavid-Synagoae^ erriHrt. Herr Ezra, welchrik i« Februar 1880 verstarb, war ebens« berühmt durch seme Frömmigkeit wie durch sriue Menschenliebe, Schalm «uid Synaaoaw verdank« ihre Existenz sein« Großmitth. Da» Ezra-Hospstal, zu seiaem Andenken von seiurr Wittwe errichtet mtd tm vorigen John durch die Grüstu A» Dvfferin ev, öffnet, ist eine der ,,rsßarrigste« Jastttnttoam dieser Art in Talmtta. - Füd-Zsriü». «e „Gold Field Time»" meldet nutz Barberron. daß der wichtige Posstu eiae« Lmstyttkcr» und Münowardeb» für da« Tcausvaalgebtet unserin GlaabenSMvffea Herbert T. Mark» Übertrag» ward«:'' AnstraNe». 4« Mrltsurne fühlt man da» dringende Bedürfnis, dm jüdischen Kinder» Hebräisch« und Rellrion»- unterricht zu ertüellen. Za de« Zweck« fand eine Lonserotz voa Dclegittm der SRdpsirrne» unh St.. Kilda-Gemedtdm üatl, gm über hw -reeigvtt« SchrMk zirr gemeiüschastlich» Föcveruag Dieses Pianr» za verhandeln. .v!; , ‘ >• /:• . •! .-Ti •' I dmuih}.iu^ 7l2i i» iBf - 'rfl< .a { ntbC i >

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