Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 19 (1888)
- Issue
- 19. Jahrgang Nᵒ 17.
- Date
- 1888-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
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mcht nach in ihr» Amwna pftgtf Cefflr M chrrftttche Bewnßchein tiefet &am auch fn mk «naMrft sein, %m dieselbe .ihrer Arbeiter weg«* «, Albe» auch »me Näh- Maschine» verkaukt? (€«^t dir .Freis. 3t*.* — «r» wetten chie Leser iut{. Bl. aber erst dap sage», daß eine» fftbif Ae« Eh«, »afiat Lehrer, mit der knöultaa dooandi für Mt oberen Waffen, der sich in Folge einer Annooee n» eine Stelle für pro anwiflemsch. Fächer» a» einer höheren jüdische» Lehranstalt i» einer freie» deutsche» Stadt bewarb, die Papwre einfach deshab ohne jede «otir»»* zurLtzeschickt erhielt, »eil — wie er später erfuhr — man a» dieser Anstalt liel« eine» chstftluhm Lehrer anstelle, al« eine» nichtarthodiqe» jüdische»! Red.) Preade», 20. April. Der Gemeindeverwaltung»bericht pro 1887 weist 460 stimmberechtigte Mitglieder »nt 49 gteuanfnafena ans; unter Letztere» 2 Nechtanwälte. 2 Dr. phiL, 1 Arzt, von weitere Kreise interessirende» Ereignisien n»d Beschlüsse« erwähnt der Bericht: die Anstellung de» Hrn. Rabbiner Dr. Winter zunächst auf 3 Jahre, sodann aüf Lebeirszeit. Die Revision der Statuten unter Theilnahme de» Rabbiner». Die Errichtung eine» Grabdenkmal» auf de» ihm gewidmeten Erbdegrtbniß mit Inschrift »Ihrem unvergeßlich« Dr. Wolf Landau die dankbare Gemeinde*, sowie der .Dr. Wolf Landau-Stiftung" zunächst an« frei- Willig« Spenden (2104,50) begründet, deren Zinsen vor» läuft* zu Lhanukaspendm an stiuder Unbemittelter bestimmt wurde.—Herr Bankier Gntman» und Geschwister Übergaben anläßlich »er goldenen Hochzeit ihrer Ester» zur Begründung einer wohlthärigen Stiftung 6000 Mk. Auch find väschiedeve Stiftungen au die Gemeäde, sowie Schenkungen derselben »ufZ führ:, so ». A. Spmden für da» deutsch4»raelitische Linderhevn, »od gelegentlich Se» Ableben» der langjährig«, aüverrh t>n Vorsteherin de» Fronen-Lerein 4 Frl. Betty B o ul». — Bon Wehlthätigststtanstalte» ("ie neubiegründcau find noch nicht rndricirts weiden 11 anfgefühtt mit einem llftsammtrermtg'-n von 220 219.60 Mk. - Die Religionäschuke toni 1887 nur von 149 Kinder» besucht, eine ziemlich ebenso gwße Anzahl dürste außechalb derselbm den Religion», unterricht genießen. — Der ra Ruhestand tretende Stabtrach Henbne», dem Namen» der «üemetnde ein Dankschreiben für seine hingi-ende Fürsorge liebevolle Antheilnahme »ad gerechte, nv parteiische Gefchäftssührnng gesandt ward, dankte in einem Aasfisch gehaltenen Schreiben, an» de« wir die ihn und die Gemeinde ehrend» Schlußsätze hier »iedergebar .... Habe ich doch al» Vorstand de» Schulamte» und sonst meist ch davon Senutuiß zn nehmen gehabt, mit welch edler Gemmung f» viele Mitglieder der Gemeinde nicht nur metthin sqenareich wstftnde Sttftnngen für Stadt und Schule ohne Uaöüschstd der Conftsfien aegründet. sondern sich auch bei gemeinnützig» Werken jeder AN «st opftrswndiger Hin. gedung det heiligt haben und fouwährend bethetstg«, ov-O, drw Wmt Fichte'»: .Ich sÄ in mir die Menschhett in ihrer ganz« Fülle darstell«, soweit ich» vermag", in jedem s)erzen heimisch und fruchtbar »erd« und die düster« Statt« vertreibe», die sich im Widerspruche mit der fonschrmend« Tust« so störend zwisch« Mensch« und Menschen k«n: Slaseiuq» dm 4. August 1887. Otto Lconharv Heubaer. Stadtrath a. D. Herr llrof. Dr. Ersetz wurde zn seinem 70. Geburt», lag beglück wünscht. — Der istchnnggsaal erdiett eine ne» Zierde ou») da» von d« Verwandt« gefchmkw Bild de» selig« Obeirabdmer Dr. Lav xru. Vleichj eiti* «st dem Ecmrmde^atzreß deucht gwdt--anch ' 187Lz »»erstenmaHderJtrael.Bnw undFvemde»» an« Bericht demmo, d« wtt-« Litt» noch GWi'gMl «mchchG« In edwm.HeNun»" üherschrmben« daBochnvd. rchandtt noch j«fc Anzahl der -ha,.PPwst»wSß- -Ssta6M-«N«i meindeMtglieder uo» «etchen 2»0 lmtt Bvrma H. Z. an»-. OAttn; mit Recht weist dev Borstaich dnräuf hin, Dst han»- bettellei ans da» pringste «aß stwabgedoückt, wie auch am Owe selbst feg«a«ich nach Lrüsteo gmürkt zn hsckep. Dir Einnahm« de« letzt« Jahre» belauf« sich amf 4969,7» Pfm. Ansgab« ans 4814.19 Ug. Der Bestasnvon 8246,71 Mk. erhöhte sich ans 839122 wk Die Ekler« rndriemm sich in ») Mstglickterbesträgen. d) Anßerordewlich freiwillige. de«gl. o) Spmdm in der Synagoge, Leipzig, 22. April (Or^Torr.) Der erste Thcü der von h^ in vortger «r. der Wochenschrift gedralst« ,EtMllmchtn7 über die Radbinerwahl in hiestger Gemeinde e^A eine se ungeheuerliche Verdrehung de» »irkllchen nisse», »aß Ste, geehrt« Herr Sttdact»r, selbst eüw pifiustian* vermuchetm und w Fel^ desftn b« zmeittn . , vaNänfig anfzwuhm« deanstandett«. Wahr Ä. daß ei«* Petition um Beibehaltung de» :vr. Eck fiel» va« Han» znHan», vielleicht anch ln jüdische« Garküchen. eolportirt und dstse schließlich mlt einer ksnzahf von Unterschriften Irregeleiteter versehe«, bei devz Borst«de eingereicht mord« ist, aber völlig »«wahr ist die Behanptnng, baß dttft ihr« Ursprnng im Vorstände selbst habe. — Dieser wird vielmehr setve Alürde d« »»quallstärte« und dnpttt» Gemeindemstglleber« gegenüber zu »«ihr« wissen.. Ebenso nnmahr ist die Eröfftmng: ,Srine der aeechneA« Persönlichkeit« mochte fich auf da» hier bi«her beuebtt ebjährige Bertragsverhältttiß einlasftn" nick »die Sache sei deghald resnttatlo» verlanfe«* Der hohm Bedentting der, fraglich« Stellnng entsprechend, ging der Vorstand sw dem. Genndsatze cuw, eine größere Anzahl ve« Bewerbern zn beruft«^ und zu hör«, ehe er in -eine dtrecte Untetha'udlnng mst dem" ein« »der ande« der Herr« P.obcnd« b«le.' «»lang hadr tarn anck chatsächlich eine solche Uriterhandlnng nicht statt,efnnde«. «» kann daher fäzlich hw eivtm jährig» Bertrag»»erhästniß" nicht die Rck« M». in Die »efch Leser »erden hieraus ersehen, »a» sie dem ganz« Etabornt de» sensalioualristtger Berichlerftatt«».. zn halt« haben. — p* München Da Lrtalog der Meridachr'sch« debeät»h«»-.r Viliache7 ist erschteoen. Ec sühn den D rei ^,>2» 'rmI > zu Ehr« de» Gründer» diese Bibliothek» de» vor anzeführd.; zwei Jahr« verstorbmön Manqater» Hera Abraham Me»-" b'cher. Dieser hatte dekumtl'ch dm zroßserzig« Gntlchstch aefaßy dm berühmt« Talmudiften. Herra^R, R.> Rabdinowitz mst allem möglich» Material zur Heran»--'' gäbe seine« b rühmt« Werft» ontfO movan bereit» wovon deren« 16 Bände erschimm stad» zu versargen. Dw vidlloth-k much» zusehead. bi» dent« ew« der reichhaltig«' » sftn Sammlung« der Talmud-. und Ziespfnsenlitteratnr go,>>. wort« ist. Der Sohn de» Bersiorvmen, Hea De. Ewgewn; Merzbacher, hat dm Latalag verösseutlichft mckcher üb«- 4000 Dackweck und 164 Handschrrft« enthält. Dich«''' wurde alsdann wett und brett an jüdstihe Eelehtt« oersaadt*)',- und mst einem Beglestfchreib» versehen, welche» dmekb» ~t estilnd, sich fernerhin der Bibliothek p chcem Stndiam rz« "> bedien«, p welch«» Zwecke die Werk: «r ftei» Bewtznn* zur Verfügung gestellt »attreu. Eine >« etn-ig dastehenden^ Gtoßauäd sove unter vich« reich» Mtnni« «chevm Zest>! Rachahmün, find»; hierdurch könnte dd: Wissenschaft mesent-iC' l'ch gefördm »erda. AAchStG«» in Württemberg, (p >*nr,) Am.lr-Achiln^ fanv yier eink Seneral-Bechpmnlnmg ko«n»> der Gemeinde»^ veckchtnug« statt, die zn» Distriköz-RrLdiaaw WaLtrftchw-ii''. gehören. E» hand-lft sth nm t»« GiederdeftPtn«-tu» »wrchii ij>« To» de» s. Rabb. M. M-Lp>hv e'ttdiswa Mabbina»g>e:,m Me» und ging« tzw Wem chlUjse die Austchwn. wesentlich m M»»einaader. Einzelne war« fär ^ssoriige.Wicherdssetzitv,^ kwoen« - M w. tMt« km wicUa fm,iinifldfl frhirfmhii Herr, uns», Pont nxMjmT Ürch.»iL7W«ch?ö»-.- ft,,™ frirn»'iiin»-;m’r - -