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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1888-01-01 · 19. Jahrgang Nᵒ 16. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
19 (1888)
Issue
19. Jahrgang Nᵒ 16.
Date
1888-01-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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899 QCM IPIRg 9QI w|l|QtKn 80p]KUmOC9 (Atenbü: 4kf(Q<«f» Znsemnrnsem im *atf« " “ “ ' . stch-n 1. Der syfle««tische SMfeion*. B-tücksichti«ng brs Gestktbeches. lbrnnH-Gehanä) 2. Unter- ) Kür da» 21. Msti (vormittaßü ^Uhr) der %b§c»o(bam,: ht in eul^fbf^ntrt Herr Lchrer Heil» «affe. Statut« «d BerwnVnng. (9Uf. He r Lehrer „ .. Athen.) S. Berathuug über d» Anschluß an dm j^ckÜge»«»« deutschen israrl. Schrerbnnd. (Antrag der Am* ^-ffttng des Nabbinatsbezirtö Emdm.) 4. Aechaungslegang ii^üter die Beveins» und Unterstütznngskaffe. 5. Borstands. " Wahl, Bestimmungm. bete, die nächste Konferenz. (Rum U . bongen sind bl» jum 10. Mai an Herrn R ö t h l r r-Totha i pr richten) Die BereinSmitglieder find« fi-en bliche Ansrmhale in dm Familien; für einm mäßigen Reisezuschuß ist -gesargt. In Men-ZUm (Vätern) versagt« der Magistrat dem seither dort fungirmaen Schächter dm ferneren Zutritt znm stsdtischm Tchlachchanse, weil der Btti rksrabbiner dem mit «cherwetliger Autorisation reichlich versehenen Mauue seine Approbation vormthült. Dabei schloß sich der Magistrat d« Ansicht de» Brzirksrabbiurr» an, daß der Schächter als ssmelittscher Knltnsdiener zu erachten sti. und ging ferner lt. mh der Ansicht aus, daß die nachfolgende Gewerbegesetz. Gjbnng, dir da» kirchllch« Gebiet betreffend« Ministerialent- ^.schüeÄng vom 2S. Juni 18SS nicht abäudirn wollte, uni :°>. daß sttmmtUche untergeordnete Behörden verpflichtet seim, so ~ Wert ihm» solche» möglich ist, den einschlägig,» Auorduungm de» königlichen Staats minister inm« znm Vollzüge zu verhelfen. -takien. Die „Gazette Ufficiale" vaöffntlicht eine ' lange Liste über Eipcmbezeuqnngen. durch welche König > f unben jüdische llatertdanea ansgezeichar: hat. Herr! omain Jacn», ilstrtalld der Dtvntitteukammer erhielt! dm St^ Maurice, und Lazams-Ordm. der! höchsten ttalj.! mischm Orden. Acht andere GlanbenSgenoffm haben da» Ritterkreuz und vier da» Eommandeurkreoz rer italienischen Krone erhalten. A«La»d. Herr F. Gernsheim in Rotterdam ist znm Mitglied der Kövlglichm Akademie der Künstler in Berlin -ernannt toorfar. ilwifnt. In der Rubrik .Schach* der in Manchester erscheinend« „Avming New" findet sich ein Bericht über «in» jnngm Liverpooler Schachküustler. Skr ist kan« 16 Jahre alt, und hat vor eine« Jahre dir Züge noch nicht; seine große Gcschickllchknt im Spiel« erregte in» fthami tzeffeu dir Aufmerksam teil eine» der erst« hiesig« Spieler «nd heute spielt der' sunge Künstler schon »st «st tnstem Erfolg gegen di« rraommirtestm Schachheld» der Stadt. Der junge Manu ist Lehrer an einer jüdisch« Kleinkinderschul« und dt« genial« Züge, durch welche «r ein fast veriotene» Spiel rettet«, lass« kein« Zweistl t,rüber, daß er bei» Kümgrspiel dstsewm Erfolge erzielen wird» durch »elche sich schon so viele seiner Slmdtngj rnoflm.ansgezeichnet haben. Kurzem st schnmmer Waküstin«. In der Nähe von Tiberiia» wurde vor in tma Grobe ein christliche» Mätxhen «st durch. ~. Kehl« aufjifjunbett.. Die Juden in der «men der Aestihr eine» Angriff«» ansgesezt, da sich da» Gerücht vcrbretut hatte, da» Mädchen sei von dmselbm an» che» Wege geschasst worden. Eine fofottiuc Untersuch«« durch die Bchßrben stellst jdoch außer Zrieffel, daß da» Mädchen von ihrem >- Later nod ihren Brildem ermordet PPTIHI |CL Bor 1845 war» hier nur wenig n. Nor Karlsbirrg hat rin« ältere jüdisch« Gemrtnde. sind hier? jüiltsch« Gemeind« mst einer Seetenzahl " t VO^' Die Stadt «utrebam ist von In»« hmchtthätigkest Agritult« ist, und die ganz« z w imüstlich in doeou MttcheMmge« tttos. de» U* •. B. B. J nun UUd | so/ »Diel Feind' viel — bim unser Otben im inbllck auf die vielfachen A.ifeiuduagen, mit beite« er Vau Recht« »nd Linst beehrt »oird, au«rufrn. Wie der Haß die gegnerisch« jüdische» Blätter blind »»acht, kann man an« folgend« Proben ersehe». wie »Allg, Zeit. d. Jndenthu«»" (von De. Philippson) läßt sich (angeblich an» Berlin) Fistamde» schreib«: »Die B'ne-Berith-Loge, diese jüdische, an» Rorlwairrika entlehnte Ehebra mit Freimaurerkostüm, hat hier so viele Mitglieder gewonnen, daß sie sich eine eigene Shna» goge errichtete, welche am Montag eiugeweihr worden". Wir glaub« «löst, daß e« in Berlin Jemand gieit, der de» wahren Sachverhalt nicht kennte. SS gsebt nämlich tu Berlin eine vorstädtische Gemeinde, die zufällig aiüb dm Flamen B'ne Berith (Bundeöaenoffen) führt. Diese hat, wie wir in Ar. I« »berichteten, ans de« Brünen Weg Nr. IS eine «Synagoge erbaut, die am 26. März eingeweihi wurde, die natürlich gar nicht« mit dem Orden der L'ne Berith zu schaffen hat. In der orxn»fe!ndlichen Phantasie der Sorre» spondent« oder Siebabeur» hat sich nun diese harmlose BerwechSlung vollzogen. Biel schlimmer sind die Angriffe eine» orthodoxen BlatteS. Dasselbe veröffentlicht eine Berte von Leitartikeln gegen den TJ. O. B. 3., die von Jrrthümern und Gehässigkeiten strotzen. Da heißt eS z. B. in Rr. 15: .ES mögen etnu zwölf Jahre her fein, als in New^fork mehrere Minner n. s. w. de» geheimen Orden B'nal B'rith stifteten". Der Sch'ekder jene« U.rtlkel«, der alle Paragraphen der Konstitution «nd Nebengesetze kennt, mußte doch an» dem Borwort der letzteren ersehen haben, daß bet'TJ. O. B. B fra Jahre 1842 gegründet worden, warum ihn also um eine ganze Generation jünger machen? Doch da« vielleicht ein taoono oalmni oder ein Gedächtnißfehler sein. WaS man aber zu fmgrader Stylblüthe sagen: .Gleich bei der Ar./nahme, wo der Novize unter vielen Alfanzereien, bei welcher Gelegeah-it sich oft die Gaffeujungeabune (?) eine» ein» führenden Mitgliedes geltend macht, einen Std z« leiste» hat, wird gegen eins der bebeirrenbften Gebote de» Judenthum«: .Du sollst den Namen de» Ewigen deine» Botte» nicht vergeblich anSspcechen ,— oft bei Srtheilung der Letztere» könnte ich gröblich gesündigt, uat diese Binde dann noch Grade »der Erlang»«, einer Würde wiederholt" Bo viel Worte, so siel Unwahrheiten! — wie jeder Eingeweihte weiß. 8a» soll als» Iiiese orthodoxe Heuchelei »nd Unukerei, die so thut, al» ob sie gut « iterrichtet sei, aber in Wahrheit weit entfernt davon ist. Den Btenpwl der Unwahrheit trägt auch der folgende Paffn» an der Sti«: .Da» Autschlleßen der Nichtinden ist ganz »»jüdisch. fast mit .christlich" bezeichne», al» e» häufig Pro» reilier diese» Hut mehrere Inden gewordene Lhrifte» Orden» B. B. geseh«". Am sthlimmst« :'nicht nur grundlose Vorwürfe, sondern verläumderische iierdächtiaung enthält. Er lautet: »Bei der weiter« Au»breitnng »nd Vergrößerung de» Orden» find jedoch die. traurigen Folg« de» krankhaften Ehrgeize« und de» make monney- Byftem» (de» Geldamchen») und vielleicht »ach Schlimmere» unverkennbar". Und da spricht der Schreiber jener Artikel von der »Wahrheit seiner Angc-ben Und Lauterkeit seiner Absichten?" Oredat Jodasoa Apella! . ist « eine Görlitz. Ans Ai regnng Bn«» hier »nsässiae» OrdenBnltgliede» Br. W. Hmchnrger halte» sich im Jan»« er. 90 Männer »ur Er» richt»»» einer Loge de» U. 0 B B. hierort« vereinigt. Am 8. April f»d die feseri'ch! Znftallatio» der ans 40 Mitglieder «gewachsene» BIcloriwLoie in ihr«« etm»« voitrefflich «nggestaltet« Aistme, (OMairfflt. IR.. 4, IEL) d»rch die erste» Beamte» der Braß--, lege stett. Zahlreiche Deputtrir k«r Deutsche» Reich»., Berthold Auen» dach», Mmtiefiore., L-ssi»», Bam»uia», Memreh». Kiaternita». u»d Frieden»-Loge wem, <-rschiene», ,m» der jüngsten Schnester ihre Blüswünsche zu Überbringer, »eiche von de» PrästdeM« der BsttoriaeLoge, Br I. »ter,»,Owi>kt »«b Iw» Btee-Pststden»« Br. & »arm twfflichst erwidert »erde». A» lie Festekt schloß sich et» Btndermehl^ bet welche» sämmtl'tie «»wäriiWU «äste sich »er splend'de. Bestfrenndscheft der Börlij« Brüder z» erste«» hwte». Der erste Least, »em Prästdeuten Be. 4öier»»zow»!i »»«gibrmht, gelt Sr. Mejestät dem «eflee und mbem-M: otee« igulW» »Bet für dessen «eMf»»«, ht .. «E welch»« die aen» «trsemwlang a»f'« tiefste ergriff - t. Bedank»» «chlmmte Z.hlreiche Festlieder m»d Lrbtzpeüche (Siehe kl Proloz ea bei Spitz, M Mlemsbt» .?bril;e«blat.") jagte» ^wechselnd um " ... ‘ ~ >t> v«, ' ' Me Wette »ad »ad« ie Form w»d Jahelt Zeug»iß von dem da» Fest dnrchMhmd« Beotzersst«. Rah «-dem {btt z» erwarten, daß die Bstto -ia-Lege sich wittiig He« BÜree« Schwester» »areihe» wirb. DresV«. Ist. April, sti» schöner Festtag voAjeg in »nierer FmternitaS^oge, e» felgte Me BlaweHnng « Lege»hele. welche dnrch d« Berteewr der Bmß-Lege von ... Br. S. Haag« en» Berti», i» testrdigar, »ähevoller »eist durchzegeführt « sich gestern « Deatschlan», Seife durchze» DüffelHors. 15. Avrii. .B<üt einig» Monaten het eine Anzahl Anöfithrnng beiagmpiMine».

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