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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1888-01-01 · 19. Jahrgang Nᵒ 14. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
19 (1888)
Issue
19. Jahrgang Nᵒ 14.
Date
1888-01-01
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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$ertc<tcffli|ri Habea-AGelegmtltch «ff da« Mlche« «ff da» ppstf«pw»e, Iheeck fitt* wurb«, -qivirhweqd, da es st» sei»« , Iderai g dir Iuteufitlst orientalischer Lcideuschast beweist, illvstrirtr ftdm«r durch einige Prob» a»« de« Talmud «ub verschied» r anmuthig« Aueedoim au« der. spätere» jüdische» Ltttergtur dir Verschiede»« Phase», wache da« jüdische Frriersype« dmchlaqf» hat. Bes der Gegenwart an gelaugt, wurde a»j je»« leider fa zahlreich i» Rußland »ud eiuigru Gegend«» Oesterreich» s, frühzeitig geschloffenen jüdisch» Hchrath» hiugowtes» Bei der «rwäh»»»g der „Schadchastm" «der beruf »mäßigen Heirathsvermittler setzte Herr A. »»«- riuauder, laß diese w zwei lklaff» za briage» sei«» und dewie». daj dtejaffge», welch« a»e passeadr Parti« der» »iltelle». ch« Zweifel eia verdienstliche« Werk zvstude gehracht hätt<», wähxevd wa» jene». welche am »m ihre« eigene» »mtenell» Bortheil» »ege» sich ta diese» Beruf htuei». drüagte» »it aller Energie ausweichea müsse, den» »ur tu de» seltrufir» Fälle» hätte» die von ihae» denatttelteu Ehe» einen glüeliche» tstMgaug. (Dies dürsten auch, «aache deutsche Profesfiaas-Schadchasim und ihre Die»te» Ach tu» Rotizbach schreib«».) Reicher Beifall u»d Dankrs-Bezevgllrge» wurd» de» Redner zutheil. iethe» der starr „attfli Garde"» die «aahast und'unentwegt stand auf de» Warst« der geistigen Iulereff» der nlsfische» Judeuhrst! Wieder ist vom Schaupl» obgetrete» einer der letzte» Soldat» — wa« sage ich Soldat l vielleicht gar der beste Marschall jmer Garste: . . Leo» Lewandahata« 21. März a»«ger»»gea! Der Naw«diese«vorkäorpser« für dt« Liv listruvg srtuer rnsfischcn Glaubensgenossen dürfte d» Leser», diese« Blatte« nicht «ndeklumt sein: «ud ist er e«, so möge» dies«, »au verehr»»- u»d Liebe für. de» verstorbene» d klirren Zeile» daz» beitrage», ihn geläufig zu »ach«» iw Rn»de derer, di« Siu» »ud Berständoiß haben für eia selb tlose«, hürnene« Wirken, für et» «ueigeuuützigr« litter arisches Schaff». Leo». Ossipo witsch Lewauda ist im Juni 1835 (17 Tammus 5595) al» der Sah» armer,. red- Ucher Elten iwMto«k gebore». Scho» i» der Lmdheit bekundete er bedeuteude Fähigkeit«, so daß er da« Interesse de« bela»»t«n MäcmstiDavjd Luripv»rregte »ud dieser ihn in di« von ihm gegründete ordentliche Schule ^aqfuahm. Später trat er i» die i» Jahre 1847 erdfinete stroosschule et» «ud besr chte sie drei Jahre laug. Dau» gi»g er »ach Wilna, », er t»der IV. Llaffe der Lobdiucrschnle >ßi- »ahuir fand. Während seine« ganz» Gtndinm« zeichnete er fich durch ernste« Streb» au«, benutzte jede stet« Staad« zur v«r»olL>»mu»g seiner Bilduug und z» Schaff»«- belletristischer A delten ao« de» russisch-jüdisch» volttlebgp. 1854 hatte er dm .pädagogisch» darf»«" absolvirt Dzd dir Stelle als Lehrer für hebräische Fächer,«» der Lrousschule II. Ordnung zu Min«I.erhalt», wo er bi« 1880 segensreich utrkte. Um dies« Zest beschäftigte er.sich vielfach joürnalistffch »ud liest nmoeatsich.bem no» O^RahWowitsch damals gegDndetmcrst» »»»fisildMtschsLrg» »Rasswiet" (Teaesanbrmh) «tue ^hat triftige Unterstützung anaedeih» 1881 wurde er von de« Seueral-Gmverueur zu wtlu» ist da» Amt «ine« .gelehrt» I»d»" bemfeq. »ud ebm .ja Befer Sullrrg hätte » »ietstvch. die GSegenhest., stipp' Stande»«-»,>ffm ersprießliche Dienst, zuletst«. Sa mwrd« at»k: Blütgesä>«lgig«nGs<)»trtg»e st» Jahne 1883 «ur D«r ststum DaWifchmtrel» »«hüllt .lstck wie wirkte^« für hie A«fkl仄ß. ststme jüdisch» .LaudgstuwäDurW» berichtet ec Mi tu fttarw tzratz» «omau .tvnr.hejsts ZeÜ". w» er stüch der Figur ,Arradst» -SaM"r gestßi» tzapg» tu», Lllip Gchrtücheüer -war ereiuTtztestt put araMMi Ge tchrstb «utMbßpmuwwd^M betehreud, beiehreud üher da« Lebe» «r» Trewa der russisch» Jude», über Saud uud Soüe sei»« Saterlmdet; »ad e« dmf durchaus als nicht cfattaT tSl R «OK CHfC WB - «M« Lande 'Fedm haste ich tfür Souptrt, . zum uchstestt<.tza8, wa« dt« uo» M -r (f «Mt dpr ft» M niMchiu BMebm». aUflmtwt» ]» würdig«» wob zu nichtfcht ga»zi«r»fest»»ddiese Gel gedwcke vt^iphr, dem kritisch», ,d»i Produkte ditstt »amhaft» Schril setzmm »arzuleg» »ad ihm da« Urthett aahetmzustell». — Alt Pieusch war er geliebt »ud geachtet, von sei»» Autztp hörig» (er war Mvermählt) sowohl auih von all» d«u»^ die da« Glück hakt», mit ihm in tra»d einer Weise i» Berührung zu komme». Uebor die polt» che Lage der ' i» Rußland dacht« er dt« vor estüg» I«hr» sehr es gab ein« Zeit, wa er all» Er»ste« aa die baldig» zipitatio» der »ff. Iud« tu de« Wortes weitester glautte, was er später jedoch •!«. timt schön», aher risch» Traam bezetchstrte. Ja de» letzte, Jahr« schwermüthig und «nrd« vor «tar» Iahi« »ach PetersGrr» ‘ Tie tri »rt. »a er am LI. März starb. Tie Traum »M dm btedeu« ist ei»« »llov»«t»e. Der .Dotchidd*^ deffm eifrigster uud würdigster Mitarbeiter er war» erpchi« »tt T . ° ' StJ' Trauern»», uud bu Amßeruug» de« Gchmerzr« t» dich», Blatt« Hab» .viel» Leser» Thrist» »tlockt. viel» Syllagog» find Trauergottesdtmpe abgohalw». wir leg» i» Geist« ei»» Trau, aas da« frisch» G a» der New«k TrSYjn. — W» Coonait», kmi. t Mr H«rr».L. Gordo« a»b A. Laada» «»gehör»» hat. sich ge» bildet «vd beschloff». die grsawmelt» Sä»riftm de« Hrtj»- gegaug«» hera»«z»grb». 4 HrrAÜfchtÄ mrd Wslchricchtr«. 1 - *»,#r s Wsrkku. Ei», Depntatton de« chmmtorstoiA de« Au»- chm Waiseuhmfr«, ist von Ihrer Majestät Her Kaisert» dachs'. Victoria empfang» ward«. «erü«. Der Ausschluß der Iud« »vn d» Bereiue» Betreib» Dich .»it»«,... nRtn|(fQi UfVU itaethrilt wirb. So war M anch doch tzab» hin einige Profeffoeru dem B>«i» alsbald Leiwug der Sache aut der Hmid gmmum». Zm mar dort d» ProfeffotrU vast de« antise» de« Vewint so lanße nicht« bekannt, bis ein jüdi wui »ffeschllffsm weiden. Erft n ,r»«n dnsrlb» zngeloffrn. An«' Matrst» .18. Mär»^ vürgermetftemf,erhielt,,ftüsie von «ne« ttubekonut» 380, schreib» »ftttiWt;-.. _ schast au d» RrtchRstn^er bitte au Rothleibeube di« Bmschüft, we . Mmjchmlieb^, uud fiaatsmäpMcher fcaw tutitrAmmm %m KmmMm Geist du» *mesA»H,ße« wichep. Dag »Et m»»m> «' ki. «x««,,. . I Dr.« Leit« Her Arßg» Samsmffffplle, ist ÄWevju^lchl etwa 88 Jahr» gestorben. Der DahKtWWprss Blätter liqm erHe

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