Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 19 (1888)
- Issue
- 19. Jahrgang Nᵒ 11.
- Date
- 1888-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
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'frfoWte onfgttatn, beim iMhst» Gottesdieuft i» che«, w»*teb« Mt schwnrn Bnrlnfte» |> §£boiba tuib in«be> fcnbcrc de» Trost de« Allvater» für die betrübte kaiserliche htemUte «ld de» vielgeprüften Kaiser Friedrich HL zu «siche». fTAL. preste», 9. Rin. (Dt. Cr.) Die beßabte Techter de« R«cht»an»alt» Emil Lehumuu, ArL Betty sieh»«»», die durch dir Hosichauspteter Jafft uud Swabad» ft« küustL Lotbild«»« erlangte, ist vom 1. Bept. d. I. ab auf 8 Fahre für da« Sndwig B«»»y-Theater i» Berit», wrmntlich für da« Aach Mr jngmdltch» Heldin»» »aagtrt »erden. Di« junge Dam« hi« t» »ffentl. »te prieate» Kreise» schon widerholt, «ft «roß» Erftsigru tegleitete Be- Beweis« ihre« Talem« so «. «. bet AeftÜchteUen d« Arat«- ntta»-8»gt. Harmonie u»d de« Brüder-Beretu». >« 5. d. Mt«., de« 32. Bortrag»«M»d de« Brüter- Brrrt»«, sprach Hr. Radbdwr Dr. W!»trr über Da» Jsal Ubarbanrl, seine Bedeuta»ß all Staat«»»», Gelehrt« »»d P»et — »te al« heldenhaft« Ktnoef« für die bedrohte» Iittrrfle» sein« Glantensbrüter. Inch »gesehene chrtftl. Hbrrr wohnte» de« tetereffaatm Bortrage bei. Vreade», 9. Mürz. I» sei»« letzten Sitz«»- beschloß der hies. Cemeinderath die vorläufige Beidrtzaltwch de« Srei»'sche» Wachs« für Nitftahkand Bersöhmniggtag. Für di« übrig» Festdie Sabbatu»d Wochentage jedoch sowie für die Religionsschulr die Einführ«»- de» Dr. Joöl'scheu iM VfvvwWcCV« Stetifcit Io Mr am Sonntag Abend im Hotel Degqinger stattgehadten Grnueralversammluug de« Israelltische, Krank». Uutrrftützun-s. Berein» ^dachte Vorstaad Elli»,er bet« Beginn seine« Jahre«bertcht« in warme» Worte» Mr beide» hohe» Patienten in Sa» New» »ad Florenz, denen jed« loyale Württemderger baldigste Geaesang münsche; zur vetrlftigo,- «hob sich die Bersammlung voa de« Sitze»; a»ch de« noch imm« leidende« Herrn Kirchenrath Dr. ». Waffermauu wacht i» gleich« Weise gedacht. Der Lasst« I. Sontheimer verla« de» Ftnauzbericht; Mr B«ri» zählt 244 Mitglied«, besitzt jetzt einen Grundfonds »«» 84,480 ML «,d spendet jährlich »u bedürftige Krank rg. 2800 ML Letter «ehre» sich auch die Anforderungen an denselben sehr detentend und e« sollt« sich daher kein Wohlthäter, der tu Mr glücklichen Lag« ist. geM« »'können, bet diese« philauchropisih» Uuteruehmea ausschließe«. «ttueenrßnrg. 6. März. Auf Grund zwei« t« »Luxemburger Wort" erschienenen Lrtikel hatte die Staat«»u»»lt scha t -ege» dir HH. Welt«. Mae« «ad Loppes dt« Lullagr erhoben: »a) die jüdisch« Religio«. «ithin eine» im Großherzogthuni Laxembm, etugesührtr, Cult»«, durch unmittelbare und böüivtllige Angriffe dadurch »«letzt zu Hab», daß da« Blatt i» gehässig«, tendenziös« Weise die jüdisch« Gla»Mn«khre Mflltfit; .. b) wiffeutlich falsch« Thatsacheu veröffentlicht zu Hab», Tharsach», welche te lügenhaft« Weise de» Juden beige, ««fl» »erd» und welch« geeignet stad, 0» öffentlich« Arte, d», da« vennög» und die Ehr« einer ganz» Klaffe von Bür,re» zu gefährden.' mit Mr Maßgate, daß di« aufgeführt» Beschuldiguuqen te» A. Welt« «sis Urheber Mr 8 tecrimteirt« Artikel treffen; daß jedoch Moe» te« doch Koppe» für den Fall, daß ter wirkliche Urheber nicht Luxemburger, nicht t« Groß, terzigthu» wohnhaft wäre. «Mr nicht «mtttett »ürM, die si»ft «chtlich' Berantwortlichkeit für da» Inserat al» Urheber te« Miturheber trag» »üffe». I» Mr gestrig» Sitzung erklärte Hr. Welt«, dt« Bernntteorfttchktt M» tncrimiuirtrn Artikel über nehme» zu wollen, und wnrM die Sache zur weite» Berhandluug auf Montag, de» 18. März» »erlagt. Wie». Bet d» bevorsteheuM Semeiadkraihg-Wahlea ist in Mariahüf ter Beschluß gefaßt ward», nicht mehr, .wie »»her «in» Antisemit» zu wählen. Jfotet. An» präfftenteu ter hiesig» Hantestammer wurde rtesttmmiq Heigr Adolf Byck gewühlL vezirköhauptman». Graf Rußatzlch, war ein« ter Erft», die te» Prüftdentr« gratelirir« »nd bei de« darauf folg»tea Festmahle, brachte ter Bezirkt-Viarschall, H«r Szala, te« Toast auf denselben au». Zasia» Ei» tekrrffaater Fall wurte hi« gerichtlich zu« Anötraa gebracht. Graf Lei hatte Herrn Gusta» Baruch. Mühlmtesttz« und Armee-Ziferam. beleidigt: « liefe« schlechte» Mchl «ad besteche die Offiziere, die da» Mehl abnehme«. ll)«r Krirgömiu ster ordnete strengste Untersuchuuz au und die Beleidigung «wir» sich al» böswillige anttfemitische Verl»»bang. Drranf wurde ter Beleidiger zu 3 Monate» Geflagniß oernrtheift. Jtnms. Beim letzt» Aufenthalte de» ErzhRzoge» Rudolf te unserer warte Herr Emll Kurauda, Sohn de» berühmt» Dr. Jznatz Kurauda. laagjährigm Vorsteher» ter Wiener G.-mlate. von höchstreff» Besuch beehrt. HnttN-Kprdaßicksi Bei ter Nachwahl für te» Aatisensit» Szabo, dessen Wahl. bekanntlich annnlirt wurde, zersplitterte» sich die Lttmmen 378 auf Hw» Kram« (Ihr.) 714 auf Her» Britat und 873 auf Graf» Kegelwich. Ein« Stichwahl zwischen den erst» beite» kam demnach zur Fol« haben daß ter bisherige Wahlkrel» eine» A'tisemit» durch einen Zs»den vertreten wird. Kpaniea. Da» Ballette d« Köuigl. Akatemie ter Geschichte in Mab rid widmet d« Mittheitnng speciell die Inten interossirruter Materl» besondere Aofmerksamkeft. Die Drzemdernnm«« 0. J. enthält verschiedene uvebirte Hebräische Inschriften, und Pal er Atta, welch« die Geschichte der Judenverfolgungen in S?a»t» zu seine» Spezialstndte« gemacht hat, veröffentlicht ein» Text» welch« genaner ist, al» d« de» Amados te lo» Rio», von dem An»- treibllügtedicte Ferdirand« und Jsabella» vüm 31. März 1498. Apnni». Meffaoud Karseute, Inte und spanisch« Unterthaa, ist in der Nähe von Meliüa ermordet worden. Die spanische Regierung forderte von ter marokkanisch« eine Entschädigung von 140 000 Franc» uud di« Auslieferung de» Mörder». Kam. An Sabbath Parschaö Schi« kam eia Manu au« Ancona in die^Lynagoge uud erklärte, er wolle .... wieter zum Glaub» sein« Läter inrücktehrea. — Nähere llatersuchuna» habe« ab« ergeben, daß ter reuig« Eoevertft ein betrügerisch« Sperulant war. UünteL Bor kein« Abreise vou Conftauttuopel Mrtheilt Baron von Hirsch folgeute Summen zu wvhlthä» tigra Zweck«: 1000 8. Strrl. au d» Soboift »1 laläna für türkische DohlchittiMts-Jnstilute; 3000 8. SterL an di« »sterrrtchtsch« Schule in Pera; 1000 8. SterL an MS deutsch« Hospital; 500 8. SterL an die dentsch-jüdische Schule und 100 8. Gterl. au di« österreichisch« Schule » Bayuktere. Während seines Aufenthalts in Mr türkikä»» Hauptstat hat Mr Boiron ungefähr 3000 Gesnch« um Uni«- stützung empfange». Smyrna, sagt ein eaglische» Blatt, ist eine ter tetro» lindsten Gtädr« Klriv-Asi». In d» ältesten Zeiten Hab« schon Jute« dort gelebt. Heute beträgt ihre Zahl zwisczm 15—31000, welch« alle, mit Ausna^ne von 40 Famili», deutschen llrspmaa» sind u. sich ter jüdisch-spautsch» Sprache l>edimeu. Sie soll» 40 Synagog» besitzen. KalontchL In Gegenwart alter staatlich« Behörl»» unser« Stadt wurde i» Hause unsere» Glauben»genofs-u R. Joseph Krieg er Effendi da» Fest ter Briö-Milah eines Zöhuchens aefriert. Aew-Horü. Das musikalische Wunderkind an» Ruß- <md, Josef Hoffman», scht die StM durch sein« «uglarwliche Stickmmittel in Ersrauue». Euligp edle Glaubeit»« ,zenoffen haten 100,000 Dollar znsanllnengeschoffen, rat dessen gründliche Ausbildung sich» zu stell» und ihn nicht als Opfer' <.-teä EnttiprenneurS untergeh» zu laffe».