Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 19 (1888)
- Issue
- 19. Jahrgang Nᵒ 6.
- Date
- 1888-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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für die religiösen und socialen Interessen deS Judenthums. Berarttworillcher Redakteur und Henmrgeber: Rabbiner 8r. M. Lahmer in Magdeburg. Für »«tzrßeit. »echt Friede»! re» ^SUtttlxr.««»,' »l»w. U» .S»«illt«-eutu k 10 m. fit Mt .3iratiHlf4t »»4t«f 4rM»* tait fät da, .Jüdische Mt ttdnjdtMltiit PetichtUe »der Mte* Kau 90 MT. ft»d nuweder Mu4 die »nmnt- Lxetoirtoat» «an O. Se Oo-, Rudolf Mom«. ITMHrnWn Vogl« u. tt. »btt blrttt tint»(t«M» <8: Gl» >»»^JNwu»W. j Nett»Md« Vrtif tl: Zur bevorstehenden Eener«! - Lcrfannnluvg de« Deutsch - Jtraeltitscheu Eetueiudebunde«. — Prsiokoll über die 3. Krrsammwnq der »Freien Lerrinignvg i«r. Lehrer Oberschlefien«". — Dr. Mayer Keuchtwaug. (Schluß.) — Lu» der Praxi» für die Praxi«. — Bericht« »nd <r»rres»o»d«Uli«N: DeutschlandrBerliu. Berlin. Breslau. Gera. Llzey. Llzey. Lawotschin. Lu» Württemberg. Rußland: Petersburg. Lodz. »nd Kauft« Stachrtchteur Berlin. Bre«lau. Beuchen V-Schl Naiserslautern. Leipzig. Wien. Lu» Mähren. Riga. Rem-Kork. Sinctmmti. Siftttit. I Zkochen- Febnuir. 1888, Sch«w»t. { 5648.! Aalender. Sntemi,» . 9 27 freit** . . . 10 28 Achnnnvend 11 29 QTSBBTO (5.48). P. ScMiaii« [RtuauaMtufcgiint). KamtR» . . 12 SO t Bosen Cbodeicn Wtsntn« . . 13 1 jllir. . . 14 2 Ptttw*4 . . 15 3!«««»»>,» . 16 * Anr bevorstehende» General-Bersammlnng des Dentsch-Jsraeliti^che« Gemei»deb»«deS. Auch die wärmsten Anhänger de- Deutsch-isr. Gemeinde- Bundewerden nicht behaupten, daß derselbe dasjenige für . di« deutsche Judenheit geworden ist, wa« man von ihm erhoffte. und die Zwecke, zu deren Förderung er seiner Zeit geschaffen worden, in erwünschtem Maße erreicht hat. Rach dem Dafürhalte» de- Unterzeichneten, drr fich auf fast dreißigjährige Erfahrungen als Berwaltung«beamter jüdischer Gemeinden stütz»,*) trägt.hieran die mangelhafte OrganisatiG» de- Bundedie Hauptschuld, wenn auch über, die» rin« Redisto« der Aufgaben deS D. I. S. v. geboten erscheint. Der Antschuß de- D. I. G. B. siebt zu isolirt da; in ihm pulfirl nicht das Lebe» der dentfche« Judenheit mit ihren Bedürfnissen uad Wünschen. Dem Einsender schwebt folgmve- Bild vor, besten or« ganische und statutenmäßige Au-bildung ein Leicht?« wäre, wenn die iu Berlin am 20. Februar cr. versammelten Vertreter die nachstehenden Grundgedanken anerkennen. Ein auf freier Einigung beruhender Denstch-JSraelitischer Gemeindedund. Dir diesem Bunde beigetretencn Gemeinde« rüstenden Dqmtirte zu einem alle zwei Jahre stattfindenden »Allgemeinen Gnneiudrlag", welcher als obestte Instanz die gemeinsamen Interessen überwacht, deren» Wahrnehmung bei der Gesetzz-bun^ ebenso wie die Berathung der einzelnen Gemeinden bei allen einschlagniden Borlommnifien einem Tmtral-Ku-schuß übertragen wird. Al« Zwischrnglicher zwischen diesen Zenttalorganen und de« rivzelurv Gemeind« wüsten Provinzial- oder engere Lande--Verbände gebildet werden, welche die Gemeind«, einzelner deustcher Länder und Provinzen umfasten, und die l Wahrnehmung von deren Soader-Jnterestrn. sowie di« Vermittelung mit den Crntralstellrn zu ihrer Aufgabe haben. Indem ste den Allgemeinen Gemeindetaz durch besondere, in dm Zwischenjahrra stattfindmde. Versammlungen eine-- theil« vorbereiten, andemtheilin ihrem Bereiche dessen Beschlüsse zur Geltung bringm. greifm sie lebendig i« das Getriebe ein, und die von ihnen gewählten Berband--8ori steher bildm in Gemeinschaft mit dem am Sitze de- Bunde- > — Berlin — befindlichen gstchäst-führrndm Vorstand den Erntral-AuSschntz deS D. 3 S. B. Sowohl die illlgemeinm Gemeindetag«, als auch die Provinzial- (Lande--) Verbands-Tage findm immer in einer andem BundeS-Grmeinde statt, damit möglichst alle jüdische« Gemrindm deS deutschen Reicheallmählich tatsächlich al-! lebmdige Glieder in dm Organismus de- Bundehinein-! gezogm wxrden und nicht nur mitznthate» (zu zahlm), sondern auch mttznrathen habm. So wird, ohne in die freie Verwaltung — Autonomie — der einzelnen Gemrindm einzugreifm, ei» Mitteltznnkt geschaffen, zum Austausch der gemachten Erfahrungen. zu Rach und Hilfe jedem Angriff, jeder Verlegenheit der «iuzelnm Gemeinden gegenüber, zu machtvollerem Zusammeni fasten der Einzelkräfte behufs Brrfolguug und Wahrung ge-! meinlamer Interessen, zur Abwehr und geschlossenem Zusammmstehm drohenden Lagm und Gefahren gegenüber.! Königsberg i P-.. im Februar 18»8. M. Klein. Protokoll über die 3. Mers«m»ki»«g der „Ilreie« KeretniGOi irr. /ehr« G-erschkefie«-". Die im Decrmoer 1885 begründete ^Bereinigung iSr.! Lehrer Oberschleste»-*, hirtt am 26. December 1887 ihr« dritte JahreS-Versammlung zu König-Hütte ab. Zu derselben hatten sich gegen dreißig Lehrer — meist audem Judnstrie-Begirt — emgefuadm; nie Ehrengäste waren die Herrm Rabbiner Dr. Eohn-Kattovitz, Dr. Bra«n-Pl«ß »1 Uv» de» »Ule Dürfende ytymmau (Red)