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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1888-01-01 · 19. Jahrgang Nᵒ 3. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
19 (1888)
Issue
19. Jahrgang Nᵒ 3.
Date
1888-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Gro|brt»a«»l«»: Bradsord. ■mblaad: Warieba«. Lad». Omittt« «a» acnefN fM«hrU|<«at Btrlta. Krinkstrr» a. M. «ch V^Schl. München. rKüachen. «o^n. «ira. «ien. Praia«. Pest. liam. Loadaa. Ptltrsburg. SiUpstaek. >a« Gtrbia. StM-Porr. Mw-stersey. ■MM%äUMaa«8 48« law VT. O. B. B.« Scdis. Bielefeld. BulMala •“ pdffiflyns« # Moche»-! Januar. 1888. Sohawat 6648. ie 6 f*wtag . . . 90 7 91 8 Baatat . . 99 9 Rteuba». . . 38 10 »am»— - - 94 11 MMmsch . . 96 19 DOWUOVWEOW 36 18 Aalender. lü» (5.7) 8«r «^ltgiOU»lehrerfrage. Schon in verschirten« Jahrgängen der »Jsra.'l. Wochen» schrist" ist die obige Frage von Herrn R.-A. besprochen rden: doch hatte es manchmal den An/chein, l ls ob der Lasaffa «anbestimmte Persönlichkeiten mid Berhdlt» seines Bezirkes oder der Umgegend im Auge Haie, die seinen ' igtrn Anforderungen nicht entsprachen.!str solchen ist «an zu sehr geneigt, zu aenaalistrn^ und eine tanz« vernfsllafse dafür verantwortlich zn «echen, was inzelue verschuldet boten. Stach seinem jüngsten Artikel der Wochenschrift Scr. bv) tritt der sonst in religiösen ngen fortschrittlich gesinnte Herr Vers, gar als lmämt« Btporia 8oti ans. und rühmt die früherer: Lamdanim, die den Religionsunterricht vorzügliches geleistet Men; er 1, daß die jetzigen jüdischen vickisschnllehra mit ihre« itaren Religionsunterricht nicht te» Etmwe Ufa«, un» Jugend bu wirkliche Kenntnis Unserer Religion zu trln. „tlnfex Lehrer find meistens als vilksschulweniger als R« liaionslchrrr ausarbildet, und für weniger für jene haben wir äs tzezisych-jüd sches vedürfniß. Selbst »am die öffentlichen Schulen au» »schließlich christlich« Coufrssionsschulen wären, bei tüchtige» Reli» ^ionsuuterrtcht Hütten wir kein« Furcht vor Abfall*. Herr B.-A. Fern sei es von uns, die rhrwürdchen m der früheren Lamdanim mit chrrm reich, n hebräi» Wissen irgendwie zn prrfifliren, ater es muß doch »nwerden, daß das Wißen an sich noch nicht die jtigkeit tes Religion» lehrer» ausmacht uut daß der dnrchaebiltete und gewandte Lehrer l«i einen hebräischen Wissen eine verdienstlichere Wirksamkeit kann,*) als ein Landau, der in 0*PMV1 OTV te» war, dem ater fast jegliche(?)Sruntniß der jüdischen abging und der so eines Wittels bar »ar, um Kann — eierding», ab'» aber dmmr mich da stall iß» verleiht AUterits t. (AM die Begeisterung für unfern Volksstamm in die Gemüther der 3uaevd tu üfbiuro. **) »Unsere Lehrer find meistens als Bolksschullehrer, weniger als ReligionslehrTr ausgebildet.* Sind dam christliche Lehrer, di« smnmt und sonders Rdigionsnntaricht er» theilu», zn «rtheilen befugt sind, theologisch vorgebildet? Ja erster Linie steht die pädagogisch« Befähigung, in zweiirr die Durchdringung des religiös» Stoffes, da in da Schule te» «ältlgt werden soll. Und hier ist es allerdings «in unte» dingte» Erfordernis daß der gewissenhafte Lehrer an seiner Fortbildung emsig «oeitercrteitet, um. wenn auch nicht «in« »Stütze", so doch »Pfleger der Wisimsihast" zu sein und zu werten, der Schule uud sich Genüge zu thun. Ater «er bedauert es nicht, daß bei dem grüßt« Fleiß« und der innigsten Hingabe an seinen Beruf der strebsamste und tüchtigste Lehrer nur winzige Erfolge in der Rrligümsschnle o» gidt, daß Hindernisse und Störung«, der« Wurzeln außerhalb der Schulräume lieg«, eintretm und weder vom Rite biner, noch vom Lehre» beseitigt werden können. Die der Reügiousschule entwachsene Jugend ist noch lange nicht derartig gewappnet daß sie all« Anfechtung« des Lebens trotz« kann, tenn dwb Wist« ist noch nicht in sich gefesrigt, der Wille schwand: bildet sich doch auch erst »ein Charakter im Strom der Welt." Und dennoch will da Bas. die Lehrer dafür verantwortlich mach«, daß Jüngling und J>mafrau« sittlich« Schiffbrnch erleid«, wenn Gläub.'nseeuosten da Religion chrrr Bat« untreu waten; da Vers, sagt vertrauensselig: »Bei tüchtigem Religionsnulerricht hätrea wir keine Furcht vor Abfall.* Durch diese Auffassung wird das Eewrffen der Lehr« belastet, die in lauer Pflichterfüllung ihres Amte» wall«; denn vor dem Abfall schützt nicht da trefflichste Religionsunterricht, wie ihn nur ein Rabbma oder Lehr« enhei'm kann. Har P. tat hier ctett und verkennt die bedeutsam« Factor«, - die in die **) So» mute aber reichlich »urch dm positlvea Stsseasstoff »» wMu ‘mx Zago» te«m»rach« amrte. CBtr nMtta das «Ml Mahle W bring«." »sied.) setzt, Mut« ‘mx Aign» teigebrach« araite. CBtr tristalt GehbsfwAwe« Mr auweadea: »Die BatM — sak trachte -» euch.

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