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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1875-01-01 · 6. Jahrgang Nᵒ 52. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
6 (1875)
Issue
6. Jahrgang Nᵒ 52.
Date
1875-01-01
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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<< '-.V tot! als t Nachdem dies« Keststellaag ungefähr ein ^assrg^- dauert hatte, ohne Hgß van irgend einer gkitt h«r.D»«.Rlage darüber laut gMzxdtH^oä^ MZde -» ch»Aolgv «inesstattgehabteu NevistM d«T-Ste2«SbMsüMlMl -» dunchvie voa-- gefetzte Behörde, deSamtlicheu durch Straße und Nummer genügend «nstatirt angesehen ,'lch GM» deff«1»,nt<'H.,p^'11pi!ß I. ab — die gemeinschaftliche Wohnung allerdings nicht mehr festgrstellt »erde«. Um aber auf dies« Erhebung, welche schon zu überraschende« Resultaten geführt hatte, nicht ganz zu verzichten, wurde die Zahl der Ehepaar«, welch« vorher in gemeinschaftlichem Hause gewohnt hatte«, festgestellt. Da bei der früheren genaueren Erhebung die gemeinschaftlichen Wohnungen und Häuser unterschieden waren und tyt rein zufälligen Verhältnisse, welche zwei in verschiedene« Wohnuage« desselben Seuudstück» wohnend« Leute verschiedenen Geschlechts zur Eh« führe«, sich «cht äoheru werde», s«. m«, * . 1 - ijr ' f Dies« ZMen find sehr inftruteiv und lassen die sicherste» - Schlüffe ziehen er Mittl vv^ali eiArJlberrMh«, man darf sägen ea rn man «nt^ dnsch, Abzug «ine» den früher festgestMezz Y,ffhältMen en^prechenden ProcentsatzeS von den iu gemeinschaftlichem Laus« Wobnendeu. auch diejenigen Lh^ianre Mt genügender Sicherheit feststrlle«, welche in einer Wohnung zusammen vor der Ehe gelebt haben. Dies vorauSgeschtckt, betrachten wir die Tabelle über die SS Wochen, vom S. Mai bis zum 30. Oktober 1875, Wohnung-weise vor der Eh«: kathol. evang. jüdisch disfid. Summe Ehen tu gemeinsch. Hause: 304 339 9 4 648 Ehen in versch. Häusern: 368 513 48 3 831 chendeu Z». lichkeit. Dt« stch hier mit merkwürdige», urtheilen, hätte dix „Germgnia' näher liege^tE und. dringendere Aufgaben, alt M<! dir gvtzthßch mß^tGßG»Zßden tztM ,»schickden. Oder sollte sie vielleicht von der Ueberzeugung au»gehen, ihre ReligionSangehärigen nur »och durch Aufstachelung des Haffe« und Neide« und anderer schlimmeu Leidenschaften und feindseliger Gesinnungen gegen AnderSdeukeud« fesseluz» können? Da« wäre dann schon mehr al« der Anfang vom Ende. (Puch nachstehend«, in mehreren Blättern milgetheift« Data würde« manchen Blättern, die sich gar sehr um jüdische Dinge kümmern, geeigneten Stoff zum Nachdenken geben: ' „Während im 3 Quaital 1874 «'s Berlin noch 5087 Söhne und 4955 Töchter, zusammen 10,043 Rinder getnM wurden, find im 3. Quartal 1875 nur 3333 Söhuz Mi ■ 838a Töchter, zusammen - 653Z. Rinder, also 3530 Rind«» weniger al« 1874 zur Taufe gebracht worden. Zu bemerke» ist, daß die Gesuumtzatzl der Geborene» iu diese» Jahre erheblich größer ist al« im vorigen, und also mehr al» es» Drittel silmmsticher Geborenen ungetanst Hebsseben sss.' Getta»t wurden i» 3. Quartal 18-4 noch 3$(19 ^atr, t» demsÜe ben Quartal 1875 nur 1163, mithin 3lil7 Paar« wepiaeri Red.) T " Summe: 573 843 57 6 1477 Wie «an sieht, ist der Unterschied gegen die kichere Tabelle »jcht groß. Zieht man von den Ehen in gemeinschaftlichem Hause 15'/, ab, welche nach dem wohl maßgebende» Pesultate de« ersten Quartal» auf solch« kommen» die wphl in einem Hause, aber nicht in ei« und derselbe» Pohnnng lebe», ab, so erhalte» wir vollständig konform« Tabellen > Wird die« anSgetzjhrt, so bemerkt man, daß bei Jude» und Dissidenten die Berhältaiffe i« ersten und zweiten Semester ziemlich gleich grbliehe» find, bei de» evangelischen Ehen in gemeinschaftlicher Wohnung fich verringert- «ähvstdl fie bei he, Ratholischen sich bede^end vermehrt habe«. Für säwMliche 50 Woche» erhalten wir Ehen au« früher gemeinschaftlichen Wohnungen: kathol. «rang. Msch disfid. Summe L Eemefter: 313 356 8 3 479 IL Semester: 361 383 8 4 555 Zusammen: 473 538 16 7 1034 Summ« der Ehen: 1089 1553 US 10 3767 Procente der Etzen in gemeinschaftlicher Woha»»g: kashol. rva»g. jüdisch disfid. Summe L Semester: 41,0 86,0 18,8 75,0 87,1 II. Semester: 45,6 33,5 14,0 66,7 37,6 Summe von allen 50 Wochen: 43,3 34,7 13,9 70,8 37,4 f«tfi des »-mm« zu Sank« «tmist di« Eh« nicht «in« ,«- »licht, t «ir «Ichte» leb« «ttt» kaamf >«n,ch»n, daß di«s« «cht Eh« zu •/« mm «dht üw§«sb»mt. Mntscht« sind. «M. Bekichte-üiitz ClMBspoadtWu. Deutfchlamd« Ausland^ lefd ich die heim Fletschgmuß «im «Agh«b»A. In Nr. 48 . dt» folgende, die talmuh. Borfichtümaßmackn der eistMfii so recht Megscheinlich besti pSejtsame BergMunA durch ZieaaMch. RÜtzlich träte» zu Rom, « Borgo Rw«e, maffenhasn ErkränkunMit« auf, welche den Stzarakter. der Dtzotertn«, zum Ttzeit '«untz dm khcketff trug«» und,.Mist-4 bii,5 Tag«: hiS W Mtzfst Wiederherstellung änmlnertrn. DieLMMft derAüfillle' flüstr im geraden Berhältniß zur genossenen Milch, und e« stellte sich lwld hermO.l.daß Erkmn»msm nur t» de» Aamilien voskams«, w- Ziegenmisch. setrMke, «Wde- Die üflj der Ziegen durch Thierärzt« erAad, daß zeug, sich in Gesundhett befanden. Als man nun da» duv gotofttfit ftuttft jynntt, fvnv mtnr nr ucmicugii TnTjujxöcm SistpflanM, «. «. fichtnüng «stb Lvchsteetllos». Bekanntlich können Ziege« bedeutende Mengen Schierling und Tabak oh« Schaden fressen, (daß fi« auch Herbstzeitlose oh« Gefahr zu sich nehmen können, welche auf Rühe äußerst giftig wirkt, mar bisher »och nicht bekannt.) Prvf. Rattt, weicher sowohl dt» »der Thiere, al« auch dt« you dq» Patienten erbrocham» n einer chmnischen Prüfung unterwarf, fand in beide» Eolchtan, ein höchst gefichrltche» Gift, «elcheS ohne Zwei» von genoffenenen Pflcmzm in die MÜch der Ziegen übernw gange« war."' Nach talmud. Unterscheidung darf da» Fleffch von Thteren, welche menfchentödtltch» Giftpflanze» m sich nnmen haben, »icht gegessen, werde», weil e» hie Gesundjährdet, ("TWI« »e7vn ‘Füsen - n»e biffy cht. So« deah ' 1 58. 8 60. 1 ». 3.) 3. «eihztg, 17. Derewbe, (OLafforr ). vm judmsckni», ~ "' rwügujsse» ist i» der letzte» °-'i r £_ ° ss«. 6k heche» dagegen

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