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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1875-01-01 · 6. Jahrgang Nᵒ 47. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
6 (1875)
Issue
6. Jahrgang Nᵒ 47.
Article
Beilage zu Nᵒ 47.
Date
1875-01-01
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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— 394 41] An unserer Gemeinde sind per 1. April 1876 folgende Stellen neu zu besetzen: 1) Diejenige eine» Cantorf und Schächter-, der Baal Kore sein muß und einen Chor selbstständig leiten kann. Gehalt ALVOMark, freie Wohnung und einig« Reben-lrinkünfie 2) Diejenige eine» geprüften Ikelt» gtouslehrers, der auch Vorbeter sein muß, und ist e« erwünscht, wenn er den Scbüchrer in Behinderungtiällen vertreten kann. Gehalt 1400 Mark; für einen llnverheiratheten ist auch freie Wohnung vorhanden. E» sind wöchentlich nur 1 2 bi» IS Stunden Unterricht zu erlheilen, und kann daher durch Ertheiluug von Privatunterricht da» Einkvmmen sich bedeutend erhöhen. Qualisicirte Bewerber werden ersucht, sich bi» zum 20. December a. c. unter Einreichung ihrer abschriftlich beglaubigten Zeugnisse und eines Lebenslauf» an den Unterzeichneten zu wenden. Stolp in Pommern, im Roo 1875. Der Vvrkaud der Iyuagogeu-Gemeiude. E. Heymann. 53] Im Verlage von Alfred Hölder, L k UnivenitätSbuchhändler in Wien, Rothenthurmsirabe 15, erschien und ist durch jede Buchhaudlu g zu beziehen: Biblische Geschichte für die israelitischen Volksschulen von Dr. E. Rabbiner i:nb öffentlicher Religionslehrer in Proßnitz. I. TheU für die Mittelklassen. IL Theil silr di« Oberklajsen der i«r. Lolksschulen. Preis eine« jeoen Thri'.es SO Nr. öst. D. Diese« vortreffliche Schulbuch wurde lau: h. Erlaffe« M t t. Ministerium« für Lultu« und Unterricht, Z. 17996, für den Religionsunterricht in den ist. : olksschulen zulässig erklärt. Es steht somit oer allgemeinen E insührung diese« von d-n bedeutendsten Pädagogen tv*e«sieu» empfoblenen Schulbuches gar kein tziaderniß im Wege. — Da« ^Handbuch" zu dieser Äeschichre erscheint in Bälde. SS] Zum 1. Februar 1876 suchen wir für unser« Anstalt «ine» uuverheiratheteu Erzieh«, sowie für die Oetonomie eine tlleinstehcnde Frau oder et» kinderlose» Ehepaar. Berheirathete Erzieher können nur dann Berücksichtigung finden, wenn sie gleichzeitig die Oekononiie zu übernehmen im Stand« sind und keine eigenen erziehungsbedürstige» Linder haben. Meldungen werden bis zum 15. Decenider erbeten Königsberg i/Pr, 15.Rov. 1875. Der kirßand de« i»r. «giseuh-use«. _Dr. Bamberger._ Zn beut i»rael. Taubstummen- Jnstitute zu Fürstenwalde (zwischen Berlin und Krankfun a. O.) finden taubstumme Linder bei gewiffenhafter, liebevoller Pflege freundliche Aufnahme. Die Zöglinge werden durch eine sorgfältige Erziehung und durch Unterricht in allen erforderlichen Lehrgegenftänden und Handarbeiten zu bürgerlicher Brauchb.rteil und zu sitilich religiösen Mensche» herangebildet Selbstverständlich gehl mein Hauplstreben dahin, die Linder so viel ul» möglich zu enlstummen, sie zum lauten Sprechen und Adlesen des Gesprochenen vom Munde Anderer zu befähigen. [39 M. Reich, Vorsteher des Taubftummen-Jnstitu» _zu Fürstenwalde._-_ 45] In meinem Berlage erschien soeben: Statistik de« Iudeuthums im deutsche« Zteiche auSjchlieglich Preußens und tu der Schweiz. bearbeitet von Dr. Herrn«» Enfelbert, Rabbiner der israelitischen ReliqionSgenoffen» schast in st. Wellen. Gr. 4. Preis, in Umschlag gebeftet, Mart 9. Die hohe Bedeutung dieses Merle«, da« zum ersten Male eine einheitlich« Darstellung sämmticher betr. Gemeinden nach ihen Kräften, Leistungen,Bereinen undJnstitutionen ein Gesammtbild »es deutschen und schweizerischen Judenthums entrollt, hat bereit» in publicistischen und wissenschaftlichen Kreisen eine so allgemeine Anerkennung gefunden» daß wodl mit Recht er« artet «erden darf, daß e« bald in keiner Semetnde — «der grs» Heren Privatbiiltothek fehlen «erde. Die Erhebung de« Material« geschah vom schweizerischen >unde«rath, und läßt die Statistik mithin an Reichhaltigkeit und Ee» nauigkeit Recht« zu Wünschen übrig. - Da« Werk ist durch jede Buchhandlung g» beziehen; auch ersolgt gegen Einsendung de» Betrag« dessen umgehende Franc«-Zusendung. Frankfurt a. M. I. ttauffmanu. In meinen Berlage erschien: 'DTlBtt pJ"ID Hebräische Sprachlehre mit praktisch«» «»fgabe» zum Gebrauch« bet» Unterrichte in brr hrdriitschr» Sprache. Bon . (4« A. M. AaPchrt, Lehrer an der Nnrerrichtlanfialt der israelit. Reiigionggesellschast zu Frankfurt a./M. «»sie »dt tzetl «ng. Dritte verbesserte Aussage. Prei» gebunden M. 1. 30 Pf. DiebiblischeGeschichte für israelitische Schale» er-Lhtt von Ludwig Stern, Direktor der israelitischen Schule in Würzburg. (Bis zur Zerstörung des zweiten Tempel» fortgesetzt.) Zweit« AusiNH«. Preis gebunden M. 1. 40 Pf. Bei Einführung in Schulen bin gerne bereit, besondere Vergünstigungen zn gewähren, und wolle man sich zu diese« Bel-nse gifl. direct an mich wenden. Frankfurt a. Main I. Kauffman«, vuchhdlg. Alle rabbitu Werke sind neu und alt billigst durch mich p» beziehen $. Gkutfch, Verlag »buchhaubl., Breslau. Aus dem Nachlaffe des verstorbenen Herrn Ra-biner-Seminardireetors 9r. Z. Frankel erscheint bei uns in nächster Zeit der 2. Band de» CommentarS zum Talmud Jeruschalmi. Drei« 4 JflarL Bestellungen (auch zum 1. Band, Preis 6 Mark) wolle man baldgef. richten an R Skntsch, Verlagsbachhdlg, Breslau; 1 " ’ ’ ’ "Här dt» Inserat» «rMwweUich: 1 Lkutsch, «ertagsbuchhandlu», in «rtslaU. " ■ 1 Ul

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