Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 6 (1875)
- Issue
- 6. Jahrgang Nᵒ 47.
- Article
- Beilage zu Nᵒ 47.
- Date
- 1875-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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Rr. 47. 1875. Anseraten-Aeitage zur »JsraelitifeHen Wochenschrift". 9l|(ilt( sür ki«f«S Blatt «H. Skutsch, Derlagsbuehhandluug Die bre,gespaltene Petitjette M nur »u senden an: t» »r«»»««. lostet 20 Pfennig». Soeben erschien in P. G. HeinersdorfTs Verlag (Otto GQlker) in LEIPZIG und ist durch alle Buchhandlungen, sowie direct von der Verlagshandlung, zu beziehen: Der Tanz zum Tode. Ein STachtstftck «iu dem deffMdmten Jahrhundert. Nach urkundlichen Mittheilungen des Prof. Franz Delitzsch erzählt von Richard Reinhard. 51] Eieg. cartonnirt. Preis 1 Mark. Öen Hintergrund dieser, von einer rührenden Geschichte zweier Liebenden durch wobenen Erzählung bildet die zu Äardhaueeu im Jahre 1349 aaf Veranlassung Friedrichs II., Markgrafen von Meissen und Landgrafen von Thüringen, «»«gehabte grosse Judenverfolgung, die mit totaler Vernichtung der ganzen jüdischen Gemeinde, Männer, Frauen und Kinder, welche einen gemeinschaftlichen Scheiterhaufen besteigen musste, endete Tief ergreifend schildert der Verfasser, in welch heroischer Weise die ganze Gemeinde im festen Glauben an ihren Gott dem unverdienten qualvollen Feuertpde entgegen ging und so dem mittelalterlichen grausamen Fanatismus zum Opfer fiel. Wir sind Überzeugt, dass sich dies Büchlein in alle jüdischen Familien Eingang verschaffen und Tausende vom dankbaren Lesern finden wird. Eugen Langner’s Heiratbsagentur in Bunzlau in Schlesien emfiehlt sich Dame» und Herren aus den besiereri Ständen zur gesi. Beachtung. Bei strenger Reellität sichere ich größte Diskretion zu, und gebe ich Correjpondenz und Photographien zurück. Anonyme Briefe können nicht berücksichtigt werden. Anfragen wolle «an zur Frankirung der Rückantwort eine Briefmarke beifügen. Damen zahlen kein Honorar. [9 Die hiesige Glemeutarlehrer- und Gantorftelle ist zu besetzen, und zwar kann iolcbe sofort besetzt werde», gleichviel. ob Reflectant oerheirathet oder unverheirathet; der Gehalt beträgt circa 300 Thl..., nebst freier, schöner Wohnung. Lusttragenbe wolle» stch bei dem Unterzeichneten melden. Hottenbach, II. November 1875. 52]Berutau« Haas. ein seminaristisch gebildeter israelitischer Lehrer für die israelitische Abtheilung der OrtSschule in Aichenhausen, Sachsen- Weimar. Staat« stelle Ansangögehalt: 850 NI.,..nach 5 Jadren 940. nach 10 Jahren 1030, nach 15 Jahren 1150 M. Mit der Stelle ist der Borbeterdirnst verbunden. Al« Rebenverdlenst in sicherer Aussicht ca. 240 M. sür Religiontunterricht in Kaltennordheim, ca. 180 M für „Schlachten in Aschenhausen. Bewerbungen nebst Zeuguiffen und Angabe der Dienstbehörde an WL 9H*t, iDrzt^WUins-rttor t» D,r«vnch. 44] Gesucht wird ein Chlfur« für die heilige Stadt Gafed, Palästina. Sin jüdischer Wundarzt voi> «Ahovaxeu Grundsätze», der seine Ws seaschaft im Morgenlande auSzuüben ge jgnnetl ist, findet jetzt ausgezeichnete Ge legenheil, die« in der heiligt n Stadt Sa fed in thun. IQnzu viei««l Ueljernthüten «ifzumuntern, gewährt da«'Londoner Eomits, der Vertreter der britischen Juden, 50 Pfund Sterling zu den Reisekosten und 100 Pfund Sterling pro anno für die ersten zwei Jahre der Praxi«, gegen unent geldliche Behandlung cher jüdischen Armen in der heiligen Stabt «ährend biesii zwei Jahre. Gesuch«, begleitet von Zeugniffen in vezug auf vefähignng, Ruf rc. sistd zu richten «kn . ttBßÜo ÄMÜPMvt D»q. BolifeMbrSSMretary of Um Lbtrdon Commlttss ot Dspntlss of Iho British Jsws, 86 Fiaaborv Circus, IK.1L 42] Gin Älädchen mosaischen Glauben«, an« anständiger Familie, wird zur Stütze der Hausfrau nnd Vertretung im Geschäft zu cngagiren gesucht. Offerten T. F. 10. Posen poste restante._ Concurs. 54] In der Landeshauptstadt Linz a. d. Donau ist die Stelle eine« Rabbiners zu besetzen. Pie Gezstge sipdc, 1000 st. v. W. JahreSgebait, 300 st. Qüartiergeld Voeut rin- Naiuralwohnung und die üblichen Emolumente. Bewerber wollen ihr» NabbinatSbesähigung, zurückgelegte Gymnasial- und ordentliche akadnnisch« SlMdien. Alter und bisherige Verwendung durch Originaldokumente oder 'legalisirte Abschruten ntnhiveisen -und Ihre Eontpet^nzgesuche bi« 1/5. Drcember 1875 an den vsrstand der ittaal EukziSgemeinde in jttz'a.ch, Pjostau.ei»set«zn. Dem Gewählten wbrd n die Reis« .und Ueberfledcungsau« lagen vergütet. Dr. Wintcgtit,