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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1875-01-01 · 6. Jahrgang Nᵒ 40. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
6 (1875)
Issue
6. Jahrgang Nᵒ 40.
Date
1875-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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M 40, 1875. « Jabrgaug. Wscheu-Zchrtfl fit die religiösen und sociale« Interesse« des Indenth»«s. ■Maat* »lat Kr. WnM M (loiUHÜüiMni ». IMH«. I» MstMUnk 10 ftari, ■4 Oiämil» t-, ». hrmtiri» 1« ffrrt., n. «Ml»». >!!■> 1» Mt. ». »>KrtU a «t j-eraiuwoiilichcr Acdatleiir unk i.'-tta»»«:!»: Rabbiner 1)r. A. Lrenrofel« in Stetliu. g»>tr»tt «rrt«, •« N». ftr Mt kctitMHftaM fctitwUt «Mr hm Xln htiRitt. Mt Mi MUIM IrM M ktr «Ntr»ttch»tM» Mr(ati(«iikU«i rtHtrfffmitm. Mint »ich i» i Mt «Mut» Rnuw ■tlmMm. i»|cl»»«iuni 4 U ff. Mt ar .9*. «tgimgntf t» M,,»t»»rch Magdeburg, I. lvctober. H. 6(Nt(4 ftertf t» Briftl««. Inhalt, fette«»« Rrtthli »undlch-u. — «Mrt«|te uw» r Deutsch«»»»: etctti». Dtegtekat«. Sofia. «eutmiäschel. -«sie«. Zeigt«. — Oesterreich: Lemberg. — Großbritannien: Lenbon. — «ernUfchte ««» Utetefe Auch» «tchte«» Mmbeburg. «erlin. Sraoaschmeig. SchSneteck. Dirsch»». «I». Heilbrom, Schwei», Amsterdam. Sn».$ort fegbte. — flfmifetewt Der «chutzjude. — Imserate Kmudschau.') Wen» Uebelthliter gegen «ich «drin» ge», »ei« Fleisch »u «erzehre», «ein« Feind« und uete« Widersacher — so stürze» st« und fallen. Wenn sich «in Heer gegen «ich lagert, so fürchtet fich «ein Her» nicht; wenn sich «in Krieg gegen «ich erhebt, auch dann bi» ich sicher. (1*f. 17. 1-3) /Znm bevorstehenden Rosch-tzaschana möchten wir unfern Lesern gern nur Erfreulicher, und soweit e« uns gegeben ist. Erhebende« sagen; aber e» ist un« nur in beschränktem Maaßr Möglich. „Ich bin für Frieden, doch wie ich auch red«, jene «ollen.^krieg.* Schon lange vor dem Beginn de« Monat« Ellul, in de« «an den 27. Psalm vieler Orten zu beten pflegt, konutt« dt« Worte, welch« wir al« Motto vorgesrtzt, un« keinen Lag an« de« Sin» kommen; fl« waren mit einemmalr so überaus zeitgemäß geworden. Seit einer Reihe von Monaten geht rin« wahr« Judenhetze durch viele Blätter; von den uliramvntaaen haben wir schon etnigemale geredet, aber sie find e« nicht atlein. Die Einen wollen — man braucht kaum noch hinzuzusetzen: figürlich — „unser Fletsch essen*, die Andern ^lagern fich wider un«,* »och Ander« „flehen auf*. Der tau Motto ausgesprocheaen, in der Geschichte J«rael« seit Jahrtausende» beflätigle» Beruhigung glauben wir nicht entbehren zu könne». In dem bekannten Gebete bittet Israel «n Beginne de« Jahre« seit Jahrtausenden: „zerstöre die Nathschläge unserer Feinde; vereitle di« Entwürfe unserer Hasser; halte jede» Widersacher und Ankläger von un« fern; schließe den Rund unserer verläumder und Verlästerer* — Diese Ausdrücke beziehen sich auf di« inuereu Feind« de« *) 4» beiden aot. Summern steht «in, Seih« m» Druckfehler»; einig« »üsse» wir berichtige». Sr. 38 S. 301, » l. S. Jehud« Hacha. stt»'« Mauer. — S. 301, Qoien «ab«. — St. 39, S. 308, 3. 14 t gefoadert st. grhaudhadt. — S. 309, d 3. 18 «. ». ließ: »», tm hm O»I unginschaste, d„ liberale» Ideen. — G. 811 »»»er So», da» l. »ü»dtg« Deutschr st. mteteg»; »Nb wtderborstig. Menschen, die bösen Triebe, den „Satan,* de« bösen Feind und Ankläger: so ist'« in manchen Bücher« erläutert; nun immerhin, aber wir dürfen e« auch auf menschlich« Wesen beziehen! Dr. Seiger hatte in seinem Selxtdnch« fast alle jene Sätze gestrichen, fie klangeu ihm wohl so mittelalterlich. Allerding« — aber können wir die Spuren de« Mittelalter« streichen und tilge«? Haben wir keine Feinde, Ankläger, Berläumder und Verlästerer mehr? Ob wohl Seiger da« heute auch noch sagen würde!? Und bedürfe» wir ihnen gegenüber keiner Hülfe vo.l oben? Ob da« wohl einer unserer Leser glaubt? Man sendet un« allwöchentlich von den verschiedensten Orlen her Blätter der verschiedensten Art, welch« juden» feindlich« Artikel enthalten, verschiedener Art natürlich, aber doch all« gleicher Tendenz. Wollten wir fie insgesammt fignalistren, au«ziehen und niederlegea. so würde der gesammle Raum unsere« Blatte« längst nicht auSreiche». In einer kleinen Rundschau wollen wir einige« zusammenfaffen. Da ist die „Serulania* und ihr große« Heergefolgt von ultraulontanen größeren Zeitungen und Lokaldlättchen; da ist die „Rreuzzei« tung*, in unveränderlicher Feindseligkeit; ein schweizerische« Missionsblatt „der Freund (!) Israel«*; de« s. g. Osmann Bey „Weltherrschaft der Juden*; dann die „Deutsche Etsenbahnzeitung* — wir wissen nicht, ob die« Blatt di« Fortsetzung der „Lübecker Eisend. Zeit.* ist, deren Bekanntschaft wir unseren Lesern vor drei Jahren vermittelt haben; di« jetzige ist al« ei« Organ derjenigen Sründer bekannt, welch« Laster gekränkt und geschädigt hat, und di« nun eingestandenermaßen an den Liberalen und den Juden Rach« nehmen wollen; auf ganz entgegengesetzter Sette der „Sraudenzer Gesellige*, sonst entschieden liberal, in einigen freilich der Redaction nicht zur Last zu legenden Eingrlandt; endlich, d. h. für »n« hier schließlich, da wir kaum de» zehnten Theil de« vorliegenden nennen können — einzelne Aufsätze in der Gartenlaube. Wir stehen nun ftellich nicht freund- und beistandlo« da. Roch macht mit un« die gesammle liberal« Deutsch« Press« wider jenen Ehoru« Front; wir Heden auch hier e i n e» solchen Artikel hervor, den die „Breslauer Zeitung* vom IS. > d. M. bracht«.

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