Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 6 (1875)
- Issue
- 6. Jahrgang Nᵒ 31.
- Date
- 1875-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 82% known words query
- IRI
…/5369809-5935045-5937972--2733-5372183- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
h M 21.1875. «läbml Wochen-Zchrift für die religiöse« u«d focialm Jntereste« des Jndeuthnms. XchmMck »>»» W. «mH Mt MliiHM a v Fm m m. •ItuliJMatai: tataMlaakWM »ech Mim» 1 a ffroirri4 tt »tt»., a ~ '■* Ma* Ult a «atrtfa U M. i tlltr•tat»!««' >M Ititlir ' I>nrantTBo.ilid)(t iHrtmlicur und {xtaiMgtbct Rabbiner Dr. A. itmafel» in Stettin. Magdeburg, LS. J«It. i -»>»»»«» Mt« «u MW. Mt Mt MMNlMi fttttwllt »Mt Mtt» lUu MM«. dtMMUlUl frtt Mt Mt,t|MtltlM t» la|ttl>t|* tUlttffwM» Dicht»Mch t» Mt »Mftt» Kuami M»«tMt i»|tlM»n»tt» »MW. •imMMmi Mt Mt ■iiwltit(l dt M«|>*«t|r Rtttrt fttttft, »etwa IdiflU« Urttftlt «in* Htiiie 3üurn«Itomt. — 0«rt<tte tra» C«mfjM»M»tMl Deutichland: BrclUtt. MW d» PreWuz M» tritt »Sftrow. — SumBiiitit: vularest. — Wtemtscht« *«» MUlfl tU+tUMtut Magdedurg. Lu»mtz. Gchrimw Oiogou. >u« ostrheffeu. »rriea Turia Liffaboa Pari«. Pori»«lt,abrih. — PentNetO»» «riser Fetdimmd und der ttckel«. tmifn tuttton. La« StUstDtWoamch. — Jrittrit. (Kiw tlete* Journalrevue. fl ist W« Zeit der Ferien. Ferien für Lehrer und Schüler, für Minister »nd Diplomaten, für Parlamente, für alles Politisch« Leben; die Zeitungen könnten in Sattel Namen unßelefen bleiben, „es steht gar nicht! darin" — aber geschrieben »nd gedruckt müssen fie werden. El ist die niaon morte, dt« Sanregnrkenzeit. Anch io — warum soll el nicht auch ein« solche Zeit für die jüdische« Blötter geben? Ferien für Rabbiner und Prediger, für Semeindevorstände «nd Vertreter, für die Chup- Pätz »nd ihre Stange«, „dl geht nichts vor"; die Post bringt Wenig, dt« See — wir genieße« unsere Ferien am Ostfeestrand« — erst recht nichts, nur die Lauschbiälter finden, D-uk der trefflichen Discipli« der Voten des Dr Stephan, ihren Weg auch hierher, in unser in den Garten verlegtri, «osendnrchduftrtts, seemtndumfächeltes Redactionsbureau Setze» wir einmal, wie sie ihr« Sauregurken-Spaltrn gefüllt haben. Wir begtnne« — aber ohne Obligo für Fortsehung — mit den in den Muttersprache geschriebenen, »nd laffen tzsfltcherweise einer dentschsprechendea Nuslanveriu den Bor» tritt, der jetzt von Dr Sonnenschein redigirten Debora tz. Sie erscheint in Cincinnati. Der Ausdruck „Annexion" ist non »««rika her zu uns gekommen. Man nannte das sonst» je «chdem, verschiedentlich, in Hinsicht auf Bücher und Zettnngen hieß und heißt es Nachdruck, aber Annexion klingt besser. Di« amerttantschea Blätter annectiren, und zwar in einer Weise, di« mustergültig sein würde, wenn wir das M»st.r benutzt, könnte« und wollte», von den vier Seiten der Deborah find fest bald eine» Jahre je I'/,—1'/, mit de» annrctirte» Roman „Unfehlbar" von Max Ring gefüllt. Altvater Ms» druckt t» ^)sra«llle" ebenso «ehrbäadige Ramm» von Dtsraeli, Farjeon n. AA., sobald sie erscheinen, ab- Das ist bequem« An, ein Blatt zu füllen. Auf Seit« 3 folgt II dann etwas, was «inen Leitartikel vorstellen soll, ». B. «ine Aneidat» über Barn»« oder über «inen entlarvten Schnorrer; dm» Nachrichten ans «nrgiükfchen Blüttrr», übersetzt oder > Mtdruckt, als Süure für dies« Smcke» dieal die »st ei». I geflochtene venierkung, daß doch in der neuen Welt Alles wett bester, großartiger rc. rc. sei, den« im oerrotteten Europa; endlich wohlbezahlt«, einttägliche Eingesandts über Familienfeste, Nachrufe an verstorbene, Resolutionen, Berichte r-:. in Betreff der zahlreichen Vereine und Logen. Setzen wir noch hinzu, daß es de« amerikanisch-jüdischen Blättern durö-an« nicht darauf ankommt, ob die abgevruckten Sachen mit dem Judenthum in Beziehung stehen. Im Rothfalle genügen z. v. auch Haushalt-, Küchen-, Fleckeureinigungs-Receptr, um den Raum zu füllen. Da« sind also für uns nicht einmal sauere Surkeu. Angekündigt wird in der Schlußnummer des Semester« ein Roman von dem greisen Rabbiner Fasset. Wie kommt Saul unter die Propheten? — Doch da steht auf der vierten Seite immer noch etwas Aseuswerihes, «in Räthsel, eine Charade und dergleichen, und in der folgeitden Rümmer giebts dann nicht nur die wunderbare Lösuitg, sondern es erscheinen auch di« Namen von S—8 glücklichen Kleinen, welche zuerst de» tiefen Sinn gefunden und das recht« Wort eingesandt haben. Also z. B iu der erwähnten Nummer ein« Charade, welch« wir zwar nicht abdrucke», well wir nicht annectiren, aber wir wollen andeuten, daß des Wottrs und der Dichtung erste Silbe dürr ist, und di« beiden letzten «inen poetisch Empfindenden, und wär's ein Quintaner, beim Lesen erfüllen müsten. Das Ganz« soll dann für Erstere« resp desten Besitzer ein Schrecken sei«, aber da,» ist leider nicht wahr, denn die „Heuschrecken" freffen kein verdorrtes G.as, nicht einmal in der Zell der sauer« Gurken. Wir kommen «ach Deutschland. Der Vorrang' gebührt dem bemoosten Haupte/ der „Allgem. Zell, des Jud", $j«rr Dr. Philippson hat di« Routine für sich; er versteht den llhic, den Cant, wie di« Fremden sagen; die Deutschen haben derbere Ausdrücke. Die de« sei, di« Journale pflegen in der tobten Jahreszeit allerlei Geschichten zu bringen, die soeben hier oder da pasfitt sein sollen, die aber nur aufgeschwitzt« Mridingeriaaa find. Der Red. der „A. Z. d. I." verfährt nicht z,anz so Er bringt Auszüge aus Proudhon mll daran geknüpfte« Betrachtungen über deu Ruhetag; „Sabbath-Schmues" pflrgl» «an's sonst zu nennen. Sind »vir so einmal bet einem sthon