Mannheim
Compact Memory

Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1875-01-01 · 6. Jahrgang Nᵒ 26. · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
6 (1875)
Issue
6. Jahrgang Nᵒ 26.
Date
1875-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
81% known words query
IRI
…/5369809-5935045-5937964--2685-5372141
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

M 26. 1875. Aressttttsch« «»»bW«s Wochen-Schrift für die religiSse» uud socialen Interessen de- IndenthnmS. »chialilch «»»« Rr. PrM bat tfn »aMaitcra a. vackhaaklaaaia * M U «. SirtütAatcakaa«: ta*ai«MI*aklO«nt mit 0cVtirci4 «-, a. Rraatrild1* Rn«., a. VaRaab. Ml U VH. a. RaartlB U VH. Mit. f riaaanraaka. Sa* .SIklf4«attiratar»UM* aM tratla HtyVia i'ftamrjorilichrt;Kitatirut und HcrauogcNr Rabbiner Dr. A. Lrenenfels in Stettin. Magd«b«rg, M. J»«i. Äafcratt . ftr M< krtladaaltnic Vctttptlc »Mt bcrta Raaai Imät Sic bi«Saanbaa ttt« bei kn .Viaikitiaa ia Via«bcbar«* cUiriRiakia ftakiamch ta krr aUVea Raaaacr Rataatzmi. VlaiilaawBira 1 M «| ViackitiM Mr itr »aFialchrift ia Vta(Mar|. Raben Frille, Ma ' gUtzvlt- MtttttH Krttftll Der jüdisch« Striteteneunterrtcht « lxn HL Herrn Schulrn in Prangen. (lad vom Lhristatehu«. — evsUM« M» < ®rut|«trttta. «rrllau Berit» - oesterretch: «»steril,» — Hollnn»; «msterdam. — Oeenetschoe W»F ne» «st« MtWevi ««rite, «r-lau. »«rmirunn. Culmf««. BaM. Pest. London. Ärrt*. - gotUUCMt SW Juten in Nteisinirn. — iBeUag«) Noschrre N«stauration«n. — JUseVRt«. Mit dieser Rr schließt da« -weite Quartat diese« Jahrgange«. Wir ersuchen unser« geehrten Abonnenten, ihre Abonnement« rechtzeitig zu er» »ener», damit keine Unterbrechung in der Zusendung erfolge. Die Expedition. Der jckdtsehe Mett-tV»«U»terrt«ht an de« bdhere« Schnle« in HßrenGe«. Unter de« -0. April -hat der Eultu«minister Falk folgend« jetzt verüsfentlichte Verfügung erlaßen: »Der Standpunkt, von «elchem au« ftüher die Aufnahme de« jüdische« Religionsunterricht« in den Lehrplan öffentlicher höherer Schulen abgelehnt wurde, kann gegenwärtig nicht mehr festgehalle« «erden. Demgemäß ist bereit« an nicht wenigen Gymnasien »nd Realschulen, bet genügender Zahl jüdischer Schüler, anf den Antrag der Syaagogengemeinde de« On«, «in besonderer jüdischer Religion«unterricht angesetzt, und wird, «e Mt Verhältnisse de« Schullocal« nicht eine andere Einrichtung nöthig machen, in der Regel zu derselben Zeit im Schnlhanse ertheilt, wo der christliche Religionbunterricht der betreffenden Klaffe» statlfindet. Die von den Direktoren und Klassenordtaarten zu übend« allgemeine Aufsicht erstreckt sich selbstverständlich auch auf den jüdischen Religiontunterricht. >1« obligatorisch für alle dt« Anstalt besuchenden jüdische« Schüler wird derselbe nicht angesehen von der Qna» lificatio« de« von der Synagogen-Vemeinde al« Religion»- lehrir Präsentirte» hat da« königliche Schulcollegtum der Provinz sich nähere Kinntniß zu verschaffen. vet Feststellung da Eens u reu seiner Schüler wird der jüdisch« Religio aötehrer zngezogen.und Unterzeichneter dieselben an letzter Stell« au«- drücklich al« jüdischer RtitgionSlehrer. Wa« die Remuneration de« Lehrer« dettifft, so ge«ähtt bei de« vom Staat« unterhattene« höheren Schule« Me Anftaltökaffe einen Beitrag dazu; ein entsprechende« Abkomme« ist meiftrnthetl« auch bet de» städtischen Anstalt«« zwischen dem Patronat und der Sy» »agogengemeütd« getroste».- Durch die« Rescript ist di« »Etnorbnnng de« iöraeliti« sch« Religionönnterricht« in d« Lehrpl« der höher« Schnlanstalten" (wir die Sache in letzterer Zeit gewöhnlich und richtig bezeichnet worden ist) so weit angedahnt, wie die« durch Kinisterialversügung und durch allgemeine Andeutungen möglich ist. Da« Nähere muß allerdtag« der localen vereint«' rung und Regulirung üb«rlaffen bleiben, untz di« gesetzliche Feststellung de« hier nur Rachgegebenen und Anheimgeftellten kan» erst durch da« künftig« Unt«rricht«gesetz erfolgen. vorläufig ist nicht nur eine sehr wesentltche Errungenschaft zu verzeichnen, sondern wir erhalten damit auch di« sehr erfreuliche Gewißheit, daß di« Regierung bei Vorlage de« Unterrichl«gesetze« di« gerechten Ansprüche der Juden berücksichtigen wird vom Landtage haben wir «ine Zurücksetzung nicht zu fürchten; wie derselbe sich zu dem Religion»- unterricht an den höheren Schulen überhaupt stellen wird, steht dahin, e« ist aber nicht nöthig, darüber jetzt schon Vermuthungen auszusprechen. Da« Rescript verhält sich wesentlich referirend. E« schreibt nicht« bestiuiml vor, e« sagt nur, daß an viel«,» Orten der i«raelitische Religionsunterricht bereit« in den Lehrplan öffentlicher höherrr Schule» ausgenommen sei, auch remunerirt werde, daß daher überall nach Umständen dasselbe geschehe» könne. Dkmnach wird e« zweckmäßig sei«, wenn wir auf den bisherigen Gang der Verhandlungen einen Rückblick werfen. Die Aufnahme iöraelitischen Religionsunterricht«, in den Lehrplan höherer Schulen in Preußen wurde zuerst im Jahr« 1869 durch «ine ooit de« »jüdisch - theologischen Verein" «»«gegangene Petition angeregt, der Minister Kühler ertheilt« keinen geradezu abschlägigen Vescheid, er vertröstet« auf da» UnterrichlSgesetz. Inzwischen .wurde di« Sach« von einzelnen Synagogengemetnden in Betreff der an ihre» Orten bestnMichen Ghmnasie« rc. re. weiter verfolgt, beschäftigte auch mehrmals di« Volktvenretung. Am beharrlichsten hat dt« Gemeind« Schaeidemühl ihr Ziel verfolgt «nd e« auch zuerst erreicht. Darauf gelang «» noch an verschiedenen One», besonder« in Posen und Schlesien, die Erchetlung de« jüdischen Religion«unterricht» in de» Gymnasteu k. ic, Mi Erihetlung »no Kit Unterschrift der ikousur durch den betastenden Lehrer, Me Remuneration deffelbe« durch

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.