Mannheim
Compact Memory

Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1875-01-01 · 6. Jahrgang Nᵒ 6. · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
6 (1875)
Issue
6. Jahrgang Nᵒ 6.
Date
1875-01-01
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
81% known words query
IRI
…/5369809-5935045-5937936--2514-5371990
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

— 48 — 56] I« unserer Gemeinde soll vom 1. lltai e. eia Religiouslehrer augeftellt «erde», der auch am hiesigen Sywnafium den jüdische« Schüler» den fttliftUmauntmidit |u enheiiea im Stand« ist. Derselbe soll wo möglich akademisch, mindesten« aber seminaristisch geblldet, auch al« Lehrer geprüft, um eine deutsch« Elementar-Schule für jüdische Schüler errichten zu können und befähigt fein, reltgiösr Vorträge zu halten. Da« Gehalt ist auf 1200 Mark jährlich «ormirt, Nebeaeinkommen mindesten« 1*0 Mark und für de» deutschen Elemeutar- »uterricht von jedem Schüler ein zn vereinbarende« Schulgeld. Ferner ist von gleicher Zeit di« Schächter- und Sorbeterstelle mit einem Gehalt von 800 Mart jährlich zu besetz«», Rrbeneiukomme« mindesten« 900 Mark Derselbe muß «in guter p"3, aUSI'r vorschriftsmäßig geprüft sein und «ine angenehme Stimm« besitze«. Sewerber wollen ihre Meldungen unter Beifügung der betreffend«« Zeuguiff« bi« spätesten« den 15. März e. einreichein Der Borffand b,i Srri»-Stz>M»ge»-Ee«ei>be z» _Stzck in Osttzrerß» 57] »u« der KriVMIchen Stiftung zur k-eförderung der Künste und Handwerke unter den Juden find für da« laufende Jahr folgende Stipendien zu vergeten: 1. Lin Stipendium von 200 Lhlr. >um Besuch de« Köntgl. Gewerbe- Zustitut« resp. der Königl. Mufter- »tichnenschule zu Berlin, 2. Ein Stipendium von 200 Thlr. zum Besuch der König!. BauAca- »emtr zu Berlin, S. Lu Stipendium von 200 Lhlr. zur höhere» Autbildung in der Vlaschiueu-Bau-Kunst, 4. Ein Stipendium von 250 Lhlr. zum Besuch der Königl. Akademie l*t Küuft« zu verlia, 5. Stipendien zu« Besuch der Proviupnl-Gewerbeschule in v r « «l a u, sowie iuländischer gewerblicher Fortlildungöschule«. Die Bewerbungen um jede« dieser Stipendien find bi« zum 15 März d. I. bei de« Unterzeichneten Luratorium einzureichen. Auch können vom 1. April d. I. ab wieder einige „Fränckei'sche Freistellen" in der hiesigen Königlich«« Kunst-, Bau- und Handwerttschule besetzt werden. £jui Eoncurrenz werden qualifizirte Bewerse, jüdischer Religio» au« der Provinz Schlesien zugelaffeu. BreSlau, den 27. Jan. 1875. Du« Lnrntnrtn» da CoarnttUiM^ Frünekeksche» I MiiogsaastaJIt für jtiiseh« Mrer 1*°] in Sumortr. Zu Ostern bezw. Peffach diese« Jahre« findet Aufnahme neuer Schüler statt. Diese haben nachzuweise», daß sie da« 15. Lebensjahr zurückgelegt, gehörige Schul» btlduug im Hebräischen, wie in den wissenschaftlichen Gegenständen geuoffen und einen unbescholtenen religiö«-fittlichen Lebenswandel bisher geführt haben. Mel» düngen find baldmöglichst zur weiteren Verhandlung beim Landrabbiner Herru Dr. Meyer oder bei dem Unterzeichneten einzureichen. Hannover, 25. Januar 1875. _Professor Pr. G. ArensHorU. 62] Die unter strengster religiöser Beaufsichtigung in der Dampfseifenfabrik von Kluge dk Co. fabrizirte Koschere Seife zum Aufwaschen sowohl milchiger als auch fleischiger Küchengeräthe ist bei mir in 2 Farbeu (weise und roth) zum billigsten Preise von § Sgr. pro Pfd. zu beziehen. Wieder- Verkäufer erhalten angemessenen Rabatt. J. Hei«emann, Magdeburg, grosse MOnsstr. 7. MC* Nähere Auskunft Ober das Kasohrus ertheilt freundliche« Hr. Rabb. Dr. Rahmer. Für Purim. Hanum, der aroße Judenfteffer, Humoristisch - satyrische» Purimspiel mU Gelang in 5 Acte« von Jaeoh Kore». 1 Mark. Gege» Ntnsendung de« vetrageS fees. ss] Beklupttmachullg. Mit dem 1 April c. soll die Stelle eine« Hau»oater« im hiesigen jüdischen KurhoSpitale besetzt werden. Bedingungen find: 1. der HauSvater hat gleichzeitig al« Lorbeter im Betsaal« der Anstalt zu functioniren; 2. deffen Ehefrau muß al« Hau«muttrr dem Haushalte der Anstalt vorstehea; 8. die ganze Famüie deffrlben darf nicht mehr al« 2 bi« 8 Glieder zählen. — Mir dieser Stelle, die nur während der vier Sommermonate dir Thätigkeit der Betreffenden erfordert, find folgend« Einkünfte verbunden: 1. freie Wohnung für da« ganz« Jahr. 2. freie Station während der Kurzrit, 8. sech« hundert Mark jährliche« Sehalt. Refiecttrende «ollen ihre vewerbung«- gesuch« nebst Zeugniffen bi« spätesten» zum 15. Februar c. bei un« einreichen Eolberg, im Januar 1875. Der «orffand de« jüd. Kur», hospttal« Sanität«ratb Dr. Hirichfeld. Gesucht »trd et«« erfahre»« t«raeUtlfche lperfo» z«r fführuwg de« Ha»«- halte« bet «tue» etnzelffehende« ältliche« Herr» t» einer grSHer« Stadt ffcheffphalen«, gegen hohe« Salatr. Mntrttt kan» sofort, spätesten« aber zn» 1. April, erfol» 8tn. ALHere Nn«k»»ft ertheilt ie «N-ditton d. »l. Offerte» «edff Aengotffe» baldigff etnznfende» find._ [61 Hoiraths-Gesuch! Ein junger Kaufmann gesetzten Alters, nicht ohne Vermögen, sucht eine Lebensgefährtin aus guter religiöser Familie, welche entweder Inhaberin eines stehender Geschäftes — welches am Sabbath geschlossen — oder eines Baar Vermögens von mehreren Tausend Thalern ist Gefällige Offerten werden erbeten unter A. 123 der Expedition dieser Ztg. 8trengste Verschwiegenheit Ehrensache. ____ _ zvaSbattzauS»» luah ««Un):»».»»«. »«tos tot «OKStttwi wr in Btnäf.. Für den brustkranke» Rabbiner find fern« bet d« Redactton «ingesangen; von L. Vchörchau« in Detmold 8 Mk. — Durch Hrn. Dr. Luchtzolz von ». v. in «mden 10 «k. I« vor. Nr. find die »i« letztgenannte» Nabe» irrttzlimlich vom Seoer as tri Hm. Dr. Nahm« ringegangen aufgefiihrt morde». c»«k) »kUMssMi In R, 6 ®Tä78. ifSrtt .wirken" (kt .erörtern." I« de« brtr. Nrtikel überaä: .drill,“ VBIIfllrlia Ml UffflCMfl« N. in F. In nöchster Nnmnmr; chenfo .au« Böhmen." — F. in F. Sende» Sie nur den Ilufiatz ei», ich werde ihn schon Verwende» können, wen» nicht »lebald, doch gelegenUich. Über nicht zu groß. Wochen- DsnuerStsg. Freitag . . . *)«MMt«Sk Ssnntng . . Febr. 1876 4 5 7 8 9 10 6636. 29 30 1 2 3 4 6 Aalender. A4» L an&fiVö

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.