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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1874-01-01 · 5. Jahrgang Nᵒ 21. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
5 (1874)
Issue
5. Jahrgang Nᵒ 21.
Article
Beilage zu Nᵒ 21.
Date
1874-01-01
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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174 r- - *'; ii’ ,>v >■>.- - auch nur ein Weib bist, denn Tu hast hier Freunde gefunden. Deine Magd, erwiderte sie bescheiden, ist gewohnt, ihre Worte an den König der Könige zil richten, wie sollte sie sich vor einem Menschen fürchten? Im Hofe übergab sie der Kadi dem Obersten der Brk khari-Reger, die des Sultans Leibwache bilden, und kehrte nach Hause zurück. (Forts, folgt.) Krl-drich Wilhelm IV. «ad -tt-ßer. Um 3. April 1849 war es, als die Kaiser-Deputation, an deren Spitze Simson, der Präsident des Reichsparlament», in feierlicher Audienz vom Könige Friedrich Wilhelm IV. im Schlöffe empfangen wurde. Es gelang ihr damals nicht, den König zur Annahme der K-'lserkrone auf Grund der geltenden ReichSverfaffung zu berngeil. Zu Ehren der Deputation wurde dieselbe zu einem Festmahl im Eharlottenburger Schloß eingeladen. Die meisten Mitglieder blieben au», und nur einige der thätigsten der Kaiser-Partei fanden sich veranlaßt, der Linladuitg zu folgen. Unter diesen war auch der Abgeordnete Rießer au» Hamburg. Der König, umgeben von Generälen und Hofmännern, bewegte sich heiter in der Gesellschaft. Er wandte sich lachend zu Rießer: »Nicht wahr, Herr De., Sie find ja auch überzeugt, daß ich die Berfaffung nicht unbeschnitten annehmen konnte!" Die Umgebung stimmte in da» Lachen ein, weil Rießer ein Jude war. Der wackere Rießer konnte den Witz verschmerzen, nicht aber konnte er cS verschmerzen, daß ihm diese Behandlung i» Schlöffe des Gastgeber» zu TheU wurde, wohin er sich nur aus Ehrfurcht und in Rücksicht auf die Ration begeben, die dem Könige die höchste der Ehren zugedacht hatte! frommt Gedanke«. In dunkler Rächt, Wen» Niemand wacht. Dann denk ich meiner Schuld — Und Du in Deiner Huld O Sott! verzeihest mir. Der neue Morgen Legt schwere Sorgen In ineine schwache« Hände — O Herr! zum Gute» wende Da» mir beschied'ne Lootl - I« lauten Weltentreibe» Kann mir die Ruh' nicht bleiben. Mich selber zu er keimen, — Du ließest d'rum «ich nenne» De« Sabbath'« heil'« Ruh. Wie'« sich auch mbg' gestalte». Den Sabbach werd' ich galten", Mich selber zu erfreuen. Und nie ntrd mich gereuen De« irdlchen Gut'« Verlust. Und kan» ich nicht «ehr raste» Stach Werkeltage« Laste» Ruf dieser Erde hier. Da Du mich rufst zu Dir — Geh' gern ich ein zur ew'ge» Sabbathruhl Hannover. ««ritz Eaphar. LlmMsEktz MÜMSM für Bruatleldende mit einer streng *TC^-Kttche in Falkenstein l» Tum* bei Fraskfart «./'». In dem naheliegenden, 1800' über Meeresfläche in geschützter, hüchst günstiger Gebirgsgegend gelegenen Falkenstein, wird durch eine hiesige Aktiengesellschaft, an deren Spitze die geachtelten hiesigen Firmen stehen, eine klimatische Heilanstalt errichtet werden, wie deren zur Zeit nur noch 2, in GOrbersdorf und Daros, mit anerkanntem Erfolg Brustleidenden heilende Behandlung gewähren. Wenn ron jüdischer Seite das Unternehmen mit einer entsprechenden Anzahl Aktien gefordert wird, ist die Gesellschaft Falkenstein bereit, in der Anstalt eine, auch den strengsten Anforderungen jüdisch-religiOser Gewissenhaftigkeit entsprechende Küche einzurichten. Ueberzeugt, dass in weitesten Kreisen hiermit einer grossen Anzahl Brustleidender jüdischen Bekenntnisses eine höchst willkommene Gelegenheit eröffnet würde, glaube ich nur im humaien und religiösen Interesse zu handeln, wenn ich dieses Vorhäjen zur allgemeinsten Kunde bringe, und damit die Aufforderung verknüpfe, durch Aktienzeicbnungen die Ausführung dieser Absicht möglichst zu fordern. Jede Aktie lautet auf Thlr. 100, und steht eine entsprechende Rentabilität in sicherer Aussicht. Anmeldungen zu Zeichnungen bitte ich baldigst an mich gelangen zu lassen. Frankfurt a./M., 1. Mai 1874. 151] Dr.,me4. Hlreeh. " Gehr empfohlen: Gouvernanten, Bonne«, Stütze«, Gesellschafterinnen, Reisebegleiterinne«, dürch Friederike «sh,, Magdeburg. Eine Protestantin, welche auch schon 5 Jahre in einem jüdischen Haus« vorurtheilSIo» waltet«, mit außerordentlichen Zeugniffen empfiehlt dieselbe._ 139] Gesucht zum 1. October M. I». gegen hohen Lohn für einen Heine« jüdischen Haushalt eine geübt« Köchin, die auch einen Theil der Hausarbeit übernehmen kann. Rur streng religiöse Personen und mit guten Zeugniffen versehen, wolle« sich melde« bei E. Leo», HildeSheim, Provinz Hannover. 106] Verlag ron Oskar Leiser I in Leipzig. Soeben erschien complet der erste Baad L des bedeutenden historischen Wer-| kes Ml.__ 88 Bogen. Gr. 8*. Preis 2'/, Thlr.j Alle Buehhandluni nehmen Bestellungen

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