Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 5 (1874)
- Issue
- 5. Jahrgang Nᵒ 16.
- Date
- 1874-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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m i6.1874. IresrlitjsHr 5. Ja-»-«««. Wochen-Zchrift für die rettgiöseu und sociale« Jutereffen des JuLeuthums. »fin ImL J«k. nutmuM.1 Ml/,•(!. nnM« Mbit bei «Int P-ftlnltr» m. Vu4k»nklun|tn. binttf ftuftntanit: I» vtaNCtau» 10 Start, M| Ontanric 1. n. CrtmtirtC 11 (nt., m. Bnttilu »ijt Doll. |i|rl »ränuntraukt. vera»n»ok!lich«r tKcbafttur und Hriausgedtr Rabbiner vr. X tcetunfel» in Stettin. 9*f«r«t« ntrkta »t> » 4fr. für Mt ktttlctlHlttnt CtttlttUt »ktr ktrt» Staun kcrnkuct v«i n^tktrkMunfru Itaka«. — »tt IM 6*nnttt früh tat ktr Ctttkltlm tu Ctattakutf tta« tTtffmkm kitktu In ktr uüchkiu Runmt? CufMkUM. C(,tklllta k«r Jlr. B»4«nl4tlft la Sta|ktkur« Magdeburg, 16. April. (Hit ktn Vu4kaukti: ft,ktrt Hrltst In Utiutll. Inhalt, fetten»« «Irttfdi «ul brm vericht« b«r «lliance JSr Uni». — »ertcht« un» «ODDesk>on»»n»«n: Deutsch. t««b: ettttiit. »ttlm. SrStz. felgart. — Oesterreich: «im. — Frankreich: P-rt». — Italien: Parma. — «umilnien: Berlab. »erlab. — »ermtschte nn» neuest» Ucchrtchteni verlin. «ürnderg. Leip,i,. Prenzlau. «im. «im. — Inserat«.. (Bellas.) Pest. «ew-Aark. — Aentstetanr Da« «Lb um von Tan,er. «Fortsetzung.) Au« de« Berichte der Alliance Jsr Univ.') Neue Mitglieder 253, darunter au» Deutschland 173. Geschenke: Bon Frau Blocq in Toul zum Gedächtniß de» verstorbenen Leon Llocq 500 Frc». — Schulangelegenheiten: Adrianopel. Der Schule, welch«sich in Geldverlegenheit befindet, weil da» vor zwei Jahren erbaute Schulhau» abgebrannt ist und neu erbaut werden mußte, wird tbu tun 500 Frc». p. a. erhöhte Subvention bewilligt. Da» T.-E. knüpft jedoch daran die Bedingung, daß fortan mehr arme Kinder und überhaupt Schüler bi» zur Gesammtzahl von 200 aufgenrmmen werden, und hofft, daß nunmehr die dortigen Familienväter sich zu neuen Anstrengungen im Jntereff« ihrer Kinder angespornt fühlen werden. — Dagegen wird der Schul« zu CuScundjuk in Eonstantinopel keine Subvention bewilligt, da man dort sich selbst helfen könne. Für eine Töchterschule in Ha»kenn (daselbst) werden 1500 FrcS. Subvention bewilligt, immer unter der Bedingung, daß ebensoviel arme wie zahlend« Schülerinnen ausgenommen werden. Gesuche au» Salonichi und Schumla um Beisteuer zu Schulbauten oder Reparaturen werden abgelehnt. Widdin. — H. Direktor Blum will seinen Zöglingen, sobald dieselben in ihren gegenwärtigen Lektionen weiter fortgeschritten sein werden, Unterricht in der deutschen Sprach« erthetlen, die den dortigen Israeliten sehr zu Statten kommen würde. — Da» L-Eomite empfiehlt demselben, sich diesen Unterricht sehr angelegen sein zu laffen, da in Widdin die Kenntntß de» Deutschen so nützlich ist, und ebenso alle Anstrengungen zu machen, um die baldige Eröffnung eine» Schulunterricht» für junge Mädchen zu bewirken. West russische Unterstützung»angelegen heit, tzbu 21. und 22. April soll ein« Eonferenz in dieser Angelegenhett abgehalten werden. Da» E.-E. hatte die Bestimmung der Zeit und de» Orte» seinen deutschen Mitgliedern überlas- •) Um für boi virl Jaterrffaat»« mHaltmbm »«richt ber «lliaaee I»« Nata. fikMonatAtrz Xmonpizmmmm, briagm wir ein« «afc ca» b«ms«ikm ca Stell« b«* SiitattUcU. Schluh bd FeScaarb». eicht» siehe mim. fett, über die Zeit war man einig, die Wahl de» Orte« schwanfte zwischen Berlin und Königsberg. In Anbetracht, daß da« Eentrum der bisherigen Hilf»- thätigkeit für Westrußland in Königsberg war, und daß die Tonferenz dort am besten in der Lage sein wird, die seiuei: Prüfung unterbreiteten Fragen auf praftische SSeist zu behandeln, beschließt da» T.-Lomite, daß die genannte Konferenz sich in Königsberg versammle, und ernennt zu derselben' seine Delrgirten. (L» find verschiedene Vorschläge gemacht, über die wir s. Z. berich.en werden.) Persien. — H. Fischl Hirsch au« Halberstad» thellt dem E.-Eomite mit, daß er ein« Geschäftsreise nach Persien vorhat und bereit ist, wenn da« Eomite e» wünscht, eintge israelitische Knaben von dort mitzubringen, um dieselben in Europa zu Lehrern oder für andere BerufSzweige autbllden und dann in ihr« Hetmath zurückkehren zu laffen. — Mehrere Lorrefpondenten haben in der Lhat dem T.-Comite längst «in« solche Maßregel al» dt« einzig praktisch« und den persischen Israeliten Nutzen versprechende driugend empfohlen;-. Fischl Hirsch wird daher ersucht werden, 5 israelitische Knaben au« Persien, die in Europa zu Lehrern für ihre Heimath au»gebt!det werden sollen, auf Kosten l>er Alliance mitzubringen; da« L-Tomite hofft übrigen», mit Interstützun,; anderer Gesellschaften noch mehr jung« Leute au« Perfieir nach Europa kommen laffen zu können. H. Hirsch soll a«ßerdem gebeten werden, die Zustände der persischen J»ra«lit«ir gefälligst de« Genaueren kennen zu lernen und insbesondere zu untersuchen, unter welchen Bedingungen man in diesem Land« und namentlich in Teheran schon jetzt Schulen eiirichten könnte. H. Dr. Scherzer, österr.- ungarischer Seireral-Tousnl zu Smyrna, schreibt, daß alle die wegen Theilmchme an den im März 1872 gegen die dortigen Juden stattgehabten Ausrühr Berurtheilte, die in Smyrna ihr« Straf« zu bestehen haben, in da» dortige Sesängniß eingebracht und zwei A>- dere, di« zur Einschließung auf «ehr al» S Jahre »erurtheili, in da» StaatSgefäuguiß uach Typen» geschafft worden fint>.