Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 5 (1874)
- Issue
- 5. Jahrgang Nᵒ 12.
- Date
- 1874-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
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gMgii SttrUaaM (in dUM tUbHfiM Mliit nt Hnun fcifigH# chnr EntlwtoveschrD« fc^ftlei HNNrni-e fOMMS mctx* find, «it Nt vefchNNmhme Nr vehSrN —«pfffrrt mb ndt Nm BwMh« Nr selb« rtnwriNnb« «tunfJMt ««onnncnu Hochacht»«- x. £w Semelnteammanx (Vn fTnQKTS DCt Owfrt PtUfnUnf WIW, tuf wn Cntra Rann» t* and> «ar, Nr N» Jseaelst« da« rftnelle Schlacht« «erbiet« «oll», ««b »war rm mtf/m — Stirn gnäluei.) _ vermischte nnb «Me Nachrichten. Porti». Rach Nn it» statistisch« Bureau jetzt ab-«' MHe»« TaNll« sind in» Jahr« 1872 in Berlin 36,045 MtMr -ebore« «nb zwar 18,114 <61.69 p«) »ä««ltche ««d tzi^Stzl (48,31 pEl) weibliche. Rach der Konfesstou war« 32.172 «an-,lisch«, 1698 katholisch«. 1058 jüdisch« tt«fc 117 $tfiib«tm. Unehelich« Kinder war« bei N« Evangelisch« 4487. hei d« staiholike« 185, bei d« Jude« 25 «nd bei N« Dissident« 3, iufamn« 4710 zu «erzeschne». Da« Ver. häUnch ist im Ganzen «in aünstiguw geworden. Getraut «Md« 11,288 Paare, n-much 10,028 rvantelische, 505 kachasische, 447 jüdische «nd 307 disstdentiiche. Sa» die Zeit «da«gt. so war« April «nd Cktober Mtitniq« Monate, i» welch« die Mehrzahl aller Trauungen fall« — Gestorben find 27,800 Personen, so daß der LeNrschnß der Gebaren« sttzer di« Gestorben« 7245 betrügt. H«ui>Nr, 6. Mättz (Or.-Eorr) Wie hier bereit« berichtet worde» ist, ist sowohl die Wiederbeietzrmg de» Landeabdinat» HUdeshei«, wie die de» LaoNabbinai» Euiden von der Regierung genehmigt, reip beschloss«, d. d. für erster« Post« ist die Wahl de» ve Guttwan» bestätigt, für b«n »west« ist «ine »eue chwwnrvenz au»g« schrieben. Rachde« der bittertge Verweser derselben, vr. Krön er, abqegougen U. hat Vr «eyer in Hannover ans Mnvrdnuug der Regie - «ug auch die verwalt««- de» L.-R Ewdeu übernommen «nd ist somit aug«biicklich Landrabbiner de» ganz« ehemaktzeu Königreich», freilich nnr für ein paar »Loch«, da vr. vnnmann schon nächster Tage seine Stell« in Hildesdei« an> trrttn wird. Wichtiger al« diese Personalangelegendeiten ist Nr Umstand, daß von der Sentralbetz-rde bei Wiederbesetznng der Lanbradbinale au-drücklich ausqeiproch« worden ist, e» lieg« nicht in der Nbficht, die Gesetzgebung in Bezug aus da» Ausslch»»kecht de» Staate» über da« jüdische Religion»«es« zu ander». Rensteüi«, 1 März. (Or.-Corr.) Schon im I. 1872 (Rr. 8) ist in dies. Bl. über da» pöbelbaste Betragen eine» hiesige« Ltadlschullehrer» gegen die jüdischen Schüler berichtet word« Der damalige Bericht war etwa« verblümt gehalt«, dazu ist jedoch kein -uiaß mehr vorhrnden, da die Gemeinheit sich ebensallsehr unverblümt äußert. So bat er nämlich in der Schule gesagt: „wenn die Juden in der Wüste kr.wären, so hätte ich fle nicht vor meiner Rase." S» werden nun «blich Schritte gegen den Mann gethair werden. (All-rdingsehr endlich! Red.) tfMNNr» a. W. Dem „tzomigid" wir» von hier berichtet : Se ziemt sich wohl, d« CDtlnnrb der hiesige» Sy- UO-agen-Gem. inoe laut zn preisen. Zwei Jahr, lang lag de' Lanior und Schächter krank, die Gemeind« ernährte ihn und seine Familie ehrenhaft. sendete chn nach Berlin, um Aerzie zu coniultiren. doch war alle» vergeblich, irr Rinn starb >n seinem Grabe »prach der Rabbiner vr. Klemperer tief «rgneifeuv« Worte nud tagte unter audeiin: »Höre nns.eutschlaieiier BruMr! im Ramen der ganzen Gemeind« billeich u» Verzeihung, wen» wir je dich getränt! habe» sollten. Doch unsre Hand« haben nicht o.rgoff.» u. s. w. wir waren bestrebt. däe Geuejung zu bewirken, u ist nicht gelungen Doch u lange wir teoen, »erd« auch dein« Gatti» »nd dein« Kin« Nr leb«, und spll G H«» tz anfiändWr. Weste an nichW fehl« S«n wch. dchz PUMff« » st Nh? . Die Sott, werN» nicht » Nn Sind geredef sei». *’ Satzlsr. Die »Fxankf. Zeit.- hat eip« in viel« vsßt, tu «bergegaugeneu verübt Nrstber gebracht, daß da» GesiW. de» jstd. EnUusNamtsn um Erlaß du Lo»i»unLl-«er wmf vürgumeistu ,ntu Punftmg ans die rinschi-gig« Gtfetzchff stell« qbgeschiag« worden ist. 9» Nrrf<N W»*r, IW *V in du jüd. GeweinN große Erbitterung. Die» derschti-t Ns Borstehu du Gwneinde in einer öffentlich« Erpllrnng» »« k«ne Nn vürgumeistu längst al» dnrcho»» nnpattestsch« Man», du an «vnfeifipnelle Bornrthelle »du venQchlheik»- gnngeu nicht Nnse. E« sänne dahsr »o» Erbitterung gegW ihn keine R«N kein. — La» dt, Sach« betrifft, so zahl« die jütz. Lnltn»beqmt« in Preußen, soweit nn» bekannt, Eaq» munalsteuer an alle« Orten, wo nicht Magistrat mW Stnstw verordnet« davon durch gutdrücklichen Beschluß n»str«hlr»n. Da» Gesetz befreit sie nun einmal nicht, ei» vstrgerMisß» kann bat nicht ändun und darf auch keine Eteqrr au» ab> g«em Gntstnd« rrlassen. Du Lärm ist alsp NNHÜtz, fM er nicht nur dies« Zweck halt«. Daß da« Gesetz hi« Juden zurückietzt, ist eb« so wahr, wie klar, indeffen WÜrds «in« Viech um üenSerung do»s«lNu wenig Msolg nutzelß«. da «« erwidern wtzrN, mag sei »Nn daraus an», die EommntM' steuer-v-sreiungen durchweg zu streich« (z.« sür Osstzier») u«p denke also nicht daran, neu« «iuzusühren. So ist e» jn maw> chen Dingen: bi« da» 9)«u«, veffu« {owml, ist hu Indtz in Preußen doppelt übel darap. Sie». Per am I» Januar hiu verstorben« Privahtz Herr Siwvn Löwy, Nt an sechs israel. durch Nn van itzch. unaunl« T>st>n»ent»kur,l»r, Hu« vr. Leopotd Kvmpet^ nSNr z« bestimmenN Wohithätigkeitsanftalt« 800Y ft. Pq» pieueule zu gleich« Tdeii« legirt DerselN tzas dewznfyl« N« Armen-, Fron«-, Naiseu- und SinNuteu-llnterstittzungii» vereine, fuuer Nm BtinNgnutz N« TaHdstuMmuzÄnstttw» je 1000 ft zugewenNt.. Di« ErNn haNn Nn wahlihütigiw- Acl de» BerstorNnen noch Ndurch uhöht, daß fi« säwmttich» auf die bezeichne»»« Legate «lsglünNn Gebühr« gu« Eiga» nem zu trag« sich Nreit erklärt und übudie» dem isr-e». Mövchenilntustützungsvueine 500 Papierrent« gesp«Nt ha» Nn. (SN«».) TmtzwarNitt. Hier ist in Fvlg, N» Prozesse« »wisch« Nr i-raelulichen Fonschritf»- und Nr orihod^n Panes tzjü Tempel du letzteren oerfteigut nud an Nn MeistdieteuNM Herrn Samuel Levy qm >4,901 st. verkanft warNn. Diesen hat Nn Tempel sür die orthodoxe Partei gekauft. <* Sr. Pr.) Pis». Freiherr , Maltzau, «uw dessen Forsä«»g«reisep in Arabien die Lesu dies. v>. zu öfter« Mal« Anozüge »vbalten, dat, von einer Krankheit heimgesncht, i« llebuwaße de» Sckwerzo» sich Nn Tod gegeNn. Jernsaie». E» gied» kaum «ine Stadt in du Seli, die iin Sovin»er io schrecklich« Siffermangei leidet, qls da» hoch und »eil gelegene Jerusalem. Run soll diesem UeNi durch dib Wohlrhärigkeit einer reich« und fromm« EpgländeiM, Riß tianz. adgehmfe« »uden. Schon vor drei Jahr« hat Riß Tanz Nr türkischen Reoiermig Nn Aniraaaestelll, ans ihre eig.ne Kosten eine drei S-gstunNa lang» «afferleitnng von Nr Quelle, welche Nr Teich Salamonw genannt wird, in Jerusalem herzustell«.. J»tzl ,«üdlich hat sich die Regie» rung enlsLioflen. da» großmüihig» Geschenk anjjunehme«, »nd im April soll Nr B in beginnen. Die Kosten der Saffertet»' tuilg werNn auf 25.000 Pf». St. gefchötzt. Feuilleton. <kt« Ur«ch«o»t. E» ist kein «ercwürdige» siagwem an« eine» selten« f Buche, oNr von einem verlorenen aU-elajstich« Schrtfrss " welche« ich hier mitt>,eil«, avu für mich ist «dochtat«