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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1874-01-01 · 5. Jahrgang Nᵒ 8. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
5 (1874)
Issue
5. Jahrgang Nᵒ 8.
Date
1874-01-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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I WW TBWM» BfS wf®fHWB*lK^IBBfff|BUmÄ |Rm|mWMV' Ittt’fbt# P» httichtigen, bat Io« tw gßuiU'iu Nr. I WA «toi» «Amt Statt Miiuttheitfe, als M t» besßßchiigi MMWsßM^ AU fiMtaftt cfattartaBt« nl riiii Bfcn fMtvbt# «U sich «to liitglttb tor i>gewtuulen Fottschrittsparttt mit «to»» dir ttrnm «acht«, tudem er bttsem «U ak^riwn<| »iilhtilfe, tof ftanttWto« 7 Mitglleberu des Vorstantos «ub to» I» Repräsimtanteu «to Protest gegen vornahm« to« Wahl «toter tferffeib»mitglkto« überreicht wrrto» »flrto. Der mton «nito llt Trift gehalten, macht« )ut veluftignng Wl* •to Crfüttotft btt fhwto m tor Wrtt, mb |tWmgt« f» auch to btt #8ttf«w " II» »e» Hab« ich »«ch hfeiutufügen, daß tor Schifetotfi f«iux Partei, «etch« to liebt. Mit «rrtap-ttm vifir« (■ iämpfen, »ad auch hier »ich« a» baö Licht trat, eia Haupt» ugittttoc toi tor Wahl gewesen, »ad nachdem sein« Partei bnrchgefallen »rar, sich auamehr auch au to» Senat mit «in«« GefchWrtofchriit gegen btt Oftitiakrtt tor Wahl gewendet hat, htt außer dem Namen tos noch sehr jug«« blichen Helton anch bfeNmnen «toto vollständig Indifferenten und ton eines ftft» rSRitylttbto tos Repräsentontenlolleginmä trägt, de» seiner sonstigen Ehrenhastigkeit mau es mmeuttich »erfeiukt, daß er sich dazu hergegeton hat, sich dem Schritt« au« gchchUeßen; — denn nicht nur dtt Lrt d« Wahl tos Lalle« ^l, dem er angehürte, war vor 3 Jahren dttf«tb« wtt Mai, iouderu er selbst als Mttgtttb tos Tollegtumg ha» bas Wahlgesetz, -egen das « jetzt mit proteftin, sS« btt •mm wahiptottto mitbeschlossen- Dtt Prottstatfeu beruht daraus, toß ein Paragraph tor Semeindr-SeatiUen btt Wahl, dir im Sans« tor Zeit etwa noihwenbfe wertoudeu Ersatzmänner für bi« jetosmatige Sa» «anz vorschreidt, «ährend 1873 — gerade wie 1870 und 1M7 — auf Beschluß von Sorstaud und Repräsentanten uttichzettig »Srsatzmämer «ttgewähtt worden sind; 1837 toi Pnbilrtruug tor Statuten war dies« wahiart vom Senate Wttostiltigt tvorton. Tiu eigeMhümttches Licht wirst dttser stampf auf dtt Handtnngs weise tor Partei, wenn «au sich iu chre« «igeimn »gtr um schauet. Dtt Partei, dt« s» streng darauf hält, daß feto Littichm der Semefeto-Statuten verkümmert «erd« — MM» «K ihr aerabe paßt — wtt wttthschaf« ftt t» eignen Haus«! Nochde» ihr Statut: das Statut tos Synagvgeu-Verfetodes, bas sechs Jahre lang i» Schooße der Mutter fchlnm» nmrtr, bis es als letousfilhig das Licht tor Welt erblickt«, und das trotzdem so schwach ist, daß «an es mit vielen stüt- Um und Bandagen versehen mußte und es mit SorAalt pflegt, um es auf dtt Dauer zu erhalten, nunmehr nach außen hi» sttffem sein soll, beachtet man es im eignen Haus«? «tt uichteni Tine Wahl des Lorftanto« md tor Delegtrten hat gar nicht ftattgesunben, die Verfasser tos Statuts: der previsorische Vorstand und das provisorisch« Deiegirtrn-Lollegfe« fühlen stch zu luhagilch in ihrer Sehüpfung, als daß st« Inderm ton Platz räumen möchten; vielleicht fürchten sie auch, baß ihr wert in fremder Grd« nicht gedeihen wrrto k Rachbe« 7 Jahr« «der läng« gewirthschastet worben, uuchtom der Vorstand in stattttenwtdriger weis« btt Sehalt« seiner Beamten erhöhet hatte, ohne dtt Detegirten zu befragen, ward diesen endlich nach Drängen von außen »um ersten Mai« «in« »brechnung zu Theü, und dem ungeachm find dtt Herren Dettgttten so vertrauensselig, daß sie oha« Prüfung tor »brechimng noch tu derselben Sitzung dem Vorstand« Decharg« ertheilen l — Ich bin weit entfernt, dtt persönlich« Ehrenhaftigttit tor Mitglieder tos Vorstandes einer strttck nnt«r»tth«u »u »«Len, dürfen aber dtt Vertreter eines Verbandes in solcher weise das Interesse und da» vertrauen ihrer Wähler mißbrauchen? Ich wist den Raum Ihres Blattes md das Jutereff« sein» Lese,: «tt Naszähiuug weiterer Thotsechen nicht ermL» tomx bis ffirvto Mrd goustgeu, u» stch ein Bild von dem I Hader tor Palleten mb so» bl» stampf« gn schaffen, tor ton Seifen jew» Latte mit einer Hartutosigfeit uto sttiton» wttt geMstwird^al» gelt« es, Ü, Otnubpftitator Nettt §«r VÄch ignng tor in Rr. 4 irrthünM tost.'Aum gegebenen Roti» möge to bienen, tock tor tbfltottafe für mntn dritten «tahlkreis, Dr. I. Molfsson (nWtwvlsiohnX gleich toi tor «sten wahchandlrna am 10. Januar bl« nölhigr Majorität tor Stimmen ans stch vereiuigte, nu» ein» enger« wähl füt: chn nicht erst «rsortoritch war. Nus v«ranlaffnng des Retchsianziers ist von dem staiistischen Bureau btt Liasfistcation tor Wähler nach ton Lo»» sessfenen für »itona und dessen nächst« Lmgetmütz bdrge» nommen wortov. Dieselbe ergiedt für Ittona toi einer Sv» samwtzahl mm 13,377 Wählern: 17,884 evangelisch« Laufcfffam, 7S» Katholiken, 844 Juden, und 80 Difstbmttt». In vttense« st-iste stch bas verhättuiß toi 8171 «hlerur 8041 «vangeiißher Lenfesslon, 100 «atholifen, 80 Juden, und 13 Dtsstdeeten. Hawttßsbt. Der .Beri. BörsemLourttrerzählt ein« Seichfette, weich« httr vorgesaLen sein soll und, tteui» auch duriesk erzLhfe, doch offenbar nicht ms to» Sufi gegttffen, nicht erfunden >st. «tt «egfeffnug der unnütz«. Ml nur ans verhöhn*»» des Jndenthums hfeßieienden — »tt leicht et» sichtlich von liun Jude» geschriebenen — Stegen fegt tor Bericht: »Here Metz« liebt, ein Mädchen, die Locht« «einer koscheren Lrstnuratfeu*. Herr Meyer hatte gut lieben» aber toi Fräulein L fand er kein« Segeniieto. Da I»trl» er dem Mädchen «into Tagto einen Ring hin «tt tor Frage, ob sie ihn ist» Seschent atmehmeu wollt«, wird eis» israe» lttisch« Tochter ans einer fescheren Restauration «tue, Ring au» vttrmhnfeittiige« Sotto nicht nehment Sie sag» „feuud «Hs ftt sich'» r«rseh«n hatte, faß th» de, Ring am Fluaer, während Herr Soifene Meyer folgend» Watte murwett,: «oeop ab walruckooet«» lzr..L<feMZloaeli«mla»«a1,sU DentschrlZch verbinde mich «tt 52tt im Ramen (1) Israels. Rach jüdischem Stsetzo gitt damtt dtt Eh« für geschloffen, bis dev Sch eitob« ttf dt« beiden Satten trennt. Art. L ab«, mill durchaus uttfe Frau Meyer »erden, der Rabbiner, «in Dr. Ruerbach, Iling'geu weigert sich, eich jüdische« Ritas ein« Trennung mapumbmeu." — Dnavltge Geschichten, haben sich vordem nicht 4» zuselteu ereigntt. Fragt sich, ob gewiff« Herren, , die so leicht Sem« für unsiihig ptr Zeugeufchaft und eine vea lstoform- Rabbimrn vvilzogene Trauung für nngüitig erklären — wenigstens mit tem Munde — auch hier beritt find, t4e doch aewiß. nicht »tt richtiger Anztthmg gültiger Amgeu geschehene Handlung fitt da» zu erklären, was sie ist, «ine Mheswürdigiett md «etter nichts! Fittth, g. Februar. (Or^Lorr.) Di« Familie tos sek. D». Loewt ha: dtt toi tor Beerbfeuug tossttben gihaittueu Reden von den DD. Renbürger, Orteuan, Lemtn ^tt» Mannscript" dru-Ien laffen. Gin Lxempfer ist an Sa IRaseftLt ton Röntg ett^esand» worden, und erfolgt« darauf fast umgehend nächstrhento» Schreiben an« Rllerhüchstr« Gabinet. Ls ist wohl ntttheilenswrrch, well au» chm btt Bttontteng tos verstorbeiren zu erkennen ist. Sehr geehrter Herr! Seine 'Majestät der König haben ans ton vor Ihnen übersandten Lstanerrrden, weich« zu Ehren tos leider dnhin-' geschiedenen Dberradbiner» Dr. Loewi in Fürth gehas«! mnr« den, ersehen, in welch würdiger weife man da» Ibttonfe» dieses verdienten Ranne» settri«. Ich komm« fenrfe gvgen» »fertige Zeilen dem Allerhöchsten laftrage nach. Ihnen fit btt Lufmerkscwtrtt der Vorlage erwähnter Reden •>• hnldvollsten Dank Seine, Majestät de» König» anszfepre-e,^ nud benutze dieser »utaß zur Versicherung »einer voqügUch« Hochachtung. gfe. Lisenhart, Miuisterial-Rach n. Sefe S. M. d. Ksnigs. Hohenfchwaagau» da» »1. Januar 1874. Seiner «ehigSorr» Herr» Dr. lllachürger, Rvldiums Vein'stm iu Aikrich,

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